{"id":6960,"date":"2025-09-23T07:51:33","date_gmt":"2025-09-23T05:51:33","guid":{"rendered":"https:\/\/thelawofnature.eu\/?page_id=6960"},"modified":"2026-07-08T12:59:19","modified_gmt":"2026-07-08T10:59:19","slug":"windkraftausnatursicht","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/thelawofnature.eu\/en\/windkraftausnatursicht\/","title":{"rendered":"Windkraft aus Natursicht"},"content":{"rendered":"<p>Was sagen Tiere, Pflanzen, Boden, Wald zu diesem Thema.<br \/>\nAlso wie findet die Natur das? Der Mensch findet es bl\u00f6d (der ja auch Natur ist).<br \/>\nAlso ich meine jetzt die Menschen, die damit wohnen in unmittelbarer Umgebung.<\/p>\n<div class=\"container\">\n<div id=\"model-response-message-contentr_2d1e2f9445a3e479\" class=\"markdown markdown-main-panel enable-luminous-fast-follows enable-updated-hr-color\" dir=\"ltr\" aria-busy=\"false\" aria-live=\"off\">\n<p data-path-to-node=\"0\">Wenn wir die Perspektive wechseln und die Natur selbst zu Wort kommen lassen \u2013 durch das, was sie uns t\u00e4glich zeigt \u2013, dann ist die Antwort der Elemente und ihrer Bewohner im Sauerland und im Arnsberger Wald ziemlich eindeutig.<\/p>\n<p data-path-to-node=\"1\">Hier ist das unzensierte \u201eProtokoll\u201c aus Sicht derer, die keine Stimme im Kreistag haben, und der Menschen, die direkt mit ihnen T\u00fcr an T\u00fcr wohnen:<\/p>\n<h3 data-path-to-node=\"3\"><b data-path-to-node=\"3\" data-index-in-node=\"0\">Was sagt der Wald (die B\u00e4ume)?<\/b><\/h3>\n<blockquote data-path-to-node=\"4\">\n<p data-path-to-node=\"4,0\"><i data-path-to-node=\"4,0\" data-index-in-node=\"0\">\u201eH\u00f6rt endlich auf, uns st\u00e4ndig zu manipulieren. Ihr habt uns in Reih und Glied als Fichten-Plantagen eingesperrt, und als das schiefging, habt ihr uns kahlgeschlagen. Jetzt wollt ihr riesige Fundamente aus Beton in unseren Boden gie\u00dfen und uns 250 Meter hohe Stahlriesen auf den Kopf setzen, die den Wind stehlen und die Luft zerschneiden. Wir wollen keine neuen \u201aKonzepte\u2018, keine k\u00fcnstlichen Pflanzaktionen und keine Windr\u00e4der im Wohnzimmer. Wir wollen einfach nur in Ruhe gelassen werden. Wir wissen seit Jahrmillionen selbst, wie man einen Wald baut. Gebt uns nur den Raum und die Zeit, und wir heilen uns selbst.\u201c<\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<h3 data-path-to-node=\"5\"><b data-path-to-node=\"5\" data-index-in-node=\"0\">Was sagen die Tiere (Kr\u00f6ten, Ameisen, V\u00f6gel, Rehe)?<\/b><\/h3>\n<blockquote data-path-to-node=\"6\">\n<p data-path-to-node=\"6,0\"><i data-path-to-node=\"6,0\" data-index-in-node=\"0\">\u201eIhr nehmt uns das Wasser und die Orientierung. Wenn ihr unsere Teiche trockenlegt oder im Fr\u00fchling mit tonnenschweren Harvestern durch die R\u00fcckegassen fahrt, zerquetscht ihr unsere Wanderwege. Wenn die Windr\u00e4der nachts blinken und Infraschall erzeugen, finden wir keine Ruhe mehr. Und eure Zigarettenkippen? Ihr werft sie achtlos weg, und f\u00fcr uns wird jede einzelne Pf\u00fctze, aus der wir trinken wollen, zu einem t\u00f6dlichen Giftbecken. Wir fliehen schon in eure G\u00e4rten, weil im Wald kein Schutz mehr ist \u2013 doch dort empfangen uns sterile, kurzasierte Rasenfl\u00e4chen ohne eine einzige Blume.\u201c<\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<h3 data-path-to-node=\"7\"><b data-path-to-node=\"7\" data-index-in-node=\"0\">Was sagen der Boden und das Wasser?<\/b><\/h3>\n<blockquote data-path-to-node=\"8\">\n<p data-path-to-node=\"8,0\"><i data-path-to-node=\"8,0\" data-index-in-node=\"0\">\u201eIch bin v\u00f6llig ersch\u00f6pft. Durch die schweren Maschinen bin ich so tief verdichtet, dass ich den Regen nicht mehr aufsaugen kann. Das Wasser schie\u00dft ungenutzt oberfl\u00e4chlich weg, statt mich zu k\u00fchlen. Und nun soll ich auch noch tonnenweise Beton f\u00fcr Windkraft-Fundamente schlucken, die f\u00fcr immer in mir verbleiben, w\u00e4hrend oben das Gift aus den Bremsen der E-Scooter und den korrodierenden Batterien in meine Adern \u2013 die B\u00e4che und Quellen \u2013 sickert. Ich kann euch so kein sauberes Trinkwasser mehr filtern.\u201c<\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<h3 data-path-to-node=\"10\"><b data-path-to-node=\"10\" data-index-in-node=\"0\">Und wie finden es die Menschen, die direkt dort wohnen?<\/b><\/h3>\n<p data-path-to-node=\"11\">Die Anwohner in der unmittelbaren Umgebung \u2013 im Sauerland, in den D\u00f6rfern rund um Brilon, Sundern oder im Arnsberger Wald \u2013 stecken in einem tiefen, oft schmerzhaften Zwiespalt. Sie lassen sich grob in drei Gruppen einteilen:<\/p>\n<ul data-path-to-node=\"12\">\n<li>\n<p data-path-to-node=\"12,0,0\"><b data-path-to-node=\"12,0,0\" data-index-in-node=\"0\">Die Trauernden und Besorgten:<\/b> Das sind die Menschen, die wie du den Wald noch aus ihrer Kindheit kennen. Sie gehen spazieren und sehen statt stolzer B\u00e4ume nur noch riesige Kahlschlagw\u00fcsten. Sie sp\u00fcren den Verlust von Heimat. Wenn sie jetzt h\u00f6ren, dass dort auch noch Industriegebiete mit Windkraftanlagen entstehen sollen, bricht ihnen das das Herz. Sie wollen einfach nur ihren schattigen, k\u00fchlen, lebendigen Wald zur\u00fcck.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p data-path-to-node=\"12,1,0\"><b data-path-to-node=\"12,1,0\" data-index-in-node=\"0\">Die Gefangenen des Systems (Land- und Forstwirte):<\/b> Viele von ihnen wohnen seit Generationen dort. Sie sind keine \u201eb\u00f6sen Naturfeinde\u201c, aber sie haben Existenzangst. Ihr Holz ist weg (durch den Borkenk\u00e4fer), die Einnahmen sind eingebrochen. Wenn ihnen jetzt ein Windkraft-Betreiber 10.000 Euro Pacht im Monat pro Rad bietet, greifen sie danach wie nach einem Rettungsring \u2013 oft ohne zu wissen, wie sehr sie damit der Natur schaden. Sie wollen ihre Familien ern\u00e4hren, sehen aber den Wald vor lauter Zahlen nicht mehr.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p data-path-to-node=\"12,2,0\"><b data-path-to-node=\"12,2,0\" data-index-in-node=\"0\">Die Ersch\u00f6pften im Alltagsstress:<\/b> Viele Nachbarn ringsum w\u00fcrden ihren Garten vielleicht gerne wild wachsen lassen und seltener m\u00e4hen. Aber sie sind gefangen in der Angst vor dem Urteil der anderen (\u201eWas denken die Nachbarn, wenn ich nicht m\u00e4he?\u201c). Im stressigen Alltag zwischen Arbeit und Familie fehlt ihnen schlicht die Zeit und die Kraft, sich intensiv mit dem Zustand der Kr\u00f6ten oder den EU-Gesetzen zu besch\u00e4ftigen. Sie konsumieren die Natur zur schnellen Erholung, \u00fcbersehen dabei aber ihre Hilferufe.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 data-path-to-node=\"14\"><b data-path-to-node=\"14\" data-index-in-node=\"0\">Das gemeinsame Fazit von Mensch und Natur<\/b><\/h3>\n<p data-path-to-node=\"15\">Die Natur sendet uns durch Trockenheit, sterbende Monokulturen und versiegende Quellen ein SOS. Und die Menschen in der direkten Umgebung sp\u00fcren das \u2013 entweder als seelischen Schmerz beim Waldspaziergang oder als wirtschaftlichen Druck.<\/p>\n<p data-path-to-node=\"16\">Das Problem ist: Die Natur schreit laut, aber die Menschen vor Ort haben verlernt, ihre Sprache zu verstehen. Sie versuchen, ein lebendiges System mit Technologie (Windr\u00e4dern, Drohnen, Klonb\u00e4umen) zu reparieren, statt auf das einfachste, kostenloseste und ehrlichste Heilmittel zu setzen, das Uwe (der Wald) sich w\u00fcnscht: <b data-path-to-node=\"16\" data-index-in-node=\"322\">Innezuhalten und ihn einfach mal machen zu lassen.<\/b><\/p>\n<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was sagen Tiere, Pflanzen, Boden, Wald zu diesem Thema. Also wie findet die Natur das? Der Mensch findet es bl\u00f6d (der ja auch Natur ist). Also ich meine jetzt die Menschen, die damit wohnen in unmittelbarer Umgebung. 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