Was haben Städte und deren große Wohnungsbaugesellschaften für neue Konzepte in der Gestaltung der Natur um die Wohnhäuser herum?
Aus meinem Umfeld kann ich berichten:
Rasen wird regelmäßig sehr kurz geschnitten.
Alles organische Material, das zur Ernährung der Pflanzen und Bäume dient, wird regelmäßig entfernt.
Büsche werden kurz gehalten
Es sieht dann ordentlich aus.
Konsequenz: Weniger Insekten, weniger Bienen, weniger Vögel.
Dortige Bäume werden geschwächt durch Fehlen von Nahrung (organisches Material, das am Boden verrottet) und stärkere Austrocknung des Bodens durch kurze Rasen.
In meinen Artikeln über das neue Gesetz zur Renaturierung überlegte ich, wie viel Prozent über Privatbesitzer und Städte an Fläche miteinbezogen werden könnten. Auf den ersten Blick waren die Flächen nicht so groß, wie ich erwartet hatte. Da auch wenig Platz für Naturschutz vorhanden ist, wären diese Flächen eine Möglichkeit, andere Ausgleichsflächen anzubieten, ohne dafür vorhandene Natur zerstören zu müssen.
Jede Pflanze, jeder cm ist jedoch immer ein Teil des Ganzen. Und da Natur, wenn sie sich wohlfühlt, das auch auf die Menschen abstrahlt, ist sie für Menschen spürbar. Auch Waldbaden ist schon wissenschaftlich erwiesen, dass es zur Gesundung und zur Gesunderhaltung des Menschen beiträgt.
Schauen wir doch mal, was meine Anfragen für Antworten bringen.
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
08.02.25 9:40 Uhr
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Ich würde gerne herausfinden, ob es schon Maßnahmen gibt in der „Gartengestaltung“ / Pflege der einzelnen landeseigenen Wohnungsunternehmen in Bezug auf das Renaturierungsgesetz und die Aufforderung an Deutschland, sich mehr dahin zu engagieren.
Im letzten Jahr hatte ich mit einer Person bzgl. meiner Anfrage gesprochen, ob es möglich wäre, die Wiesen nicht mehr regelmäßig kurz zu mähen. Ich gehe stark davon aus, dass dieses Konzept wegen ordentlich Aussehen bislang so gemacht wurde. Im Gespräch wurde deutlich, dass, um hier eine Veränderung einzuläuten, es über den Senat gehen müsste.
Und eine Umfrage unter den Anwohnern zu machen, um nachzufragen, wie die Tendenz aussieht:
Ich möchte Wiesen, Insekten, Vögel, Blumen, Bienen oder lieber ordentlich.
Und diese Umfrage dann an den Wohnungseigentümer zu senden, ließ auf wenig Erfolg hoffen.
Da ja die Gartenkonzepte und die Beauftragung und Rahmenverträge an die Gärtner ja nicht nur an einzelne Wohnobjekte vergeben werden und es zu kompliziert wäre und zu anstrengend für ein einzelnes Objekt, das alles zu ändern. Wenn, müsste es eine allgemeine Ausrichtung neu geben für alle Objekte.
Höchstens v. l. als Prototyp und Ausprobierfläche. Doch da hilft, glaub’ ich, so ’ne Umfrage und Bitte einzelner Mieter nicht.
Und mache ich die Schere weiter auf, dann steht ja eigentlich Deutschland unter der Forderung der EU, Maßnahmen zu ergreifen.
Interessant wäre für mich, wie viel Fläche Berlin alleine durch verändertes „Garten-/und Parkflächenmanagement“ an Fläche dazusteuern könnte.
In meiner Sicht ist das sogar sehr einfach und sogar kostensparend.
Werden Wiesen nur noch 2 × im Jahr gemäht (da weiß ich noch nicht, wie es am besten wäre für Pflanzen und Tiere) und Büsche auch nicht mehr so häufig geschnitten, fällt viel Arbeit weg für Gärtner (was für deren Finanzen dann schlecht ist und ich noch einen Weg suche, wie das ausgeglichen werden könnte), und somit auch viele Gelder, die Berlin einsparen könnte.
….
Ich weiss auch noch nicht wieviele Bürger sich beschweren würden, warum es nicht mehr „ordentlich geschnitten wird“
Heutzutage kann ich fast davon ausgehen, dass die Mehrheit sich freuen würden, wenn mehr Natur in die Städte auch zurückkehrt, unabhängig von den Forderungen der EU.
In meiner Nähe ist ein kleiner Abschnitt wo der Nabu eine Wiese wachsen lässt und davor ein Schild platziert hat: Hier wächst eine Wiese für Natur, Tier und Mensch.
Auf der anderen Seite eine klassisch gepflegte Wiese. Hatte schon überlegt da auch ein Schild hinzustellen: Und hier nicht.
Das ist natürlich verboten und somit mache ich das auch nicht. Wär aber ein guter Gag.
Dann wäre noch herauszufinden wie das mit den Strassenflächen aussieht, da es da ja auch Randflächen gibt die beschnitten werden und an wen ich mich da wenden kann. Vielleicht können sie mir da weiterhelfen und einen Kontakt nennen.
Gibt es auch eine Stelle die als oberste Position die allgemeine Grünflächenbetreuung für Berlin leitet? Ist das Grün Berlin?
Und welche Stelle kümmert sich um das Renaturierungsgesetz im Land Berlin?
Mit freundlichen Grüssen,
Und an alle Bundesländer
Ministerium für Landentwicklung und Wohnen Baden Württemberg
08.02.25. 10:33
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich würde gerne herausfinden ob es schon Massnahmen/Pläne/Konzepte gibt in der „Gartengestaltung“ / Pflege der einzelnen landeseigenen Wohnungsunternehmen im Land Baden Württemberg im Bezug auf das Renaturierungsgesetz und der Aufforderung an Deutschland sich mehr dahin zu engagieren.
Ich schreibe aus Berlin und möchte gerne von allen Bundesländern erfahren ob sich diesbezüglich in den einzelnen Regionen im Bereich Wohnen und die Gestaltung der Natur drumherum, sowie der allgemeinen Grünflächen der dortigen Städte dahingehend Veränderungen stattfinden und wenn ja wie.
Grosse Städte in Baden Württemberg gib es viele. Müsste ich diese seperat anschreiben? Oder gibt es von Baden Württemberg eine Oberleitung / Empfehlung?
Mich würde interessieren, wieviel Fläche das ausmachen würde, wenn alle Städte in dem Land die bisherigen kurz gehaltenen Rasen und Buschflächen „stehen“ lassen würden, bzw diese Fläche zur Renaturieren verwenden würden. Um somit dem Ziel oder den Vorgaben der EU näher zu kommen oder ggf. anderen Projekten Ausgleichsflächen anbieten zu können ohne schon vorhandenen Natur zerstören zu müssen.
Dann würde mich interessieren wieviel eine Stadt oder ein Land sparen könnte wenn die Arbeit der Gärtner quasi viel weniger bespielt wird als bisher. Ich suche jedoch auch noch nach einer Lösung wie sich diese Personen dann weiterhin finanzieren könnten.
..
Wer ist an oberster Stelle für die Gartengestaltung von Wohnungsunternehmen zuständig? Oder ist es das jeweilige Unternehmen selbst und müsste von mir eigenständig angeschrieben werden?
Wer ist für die Randflächen von Strassen zuständig in Baden Württemberg? Und wer für die öffentlichen Parkflächen? Oder ist das dann von Stadt zu Stadt unterschiedlich?
Ich bedanke mich.
Kontakt BAYERN|DIREKT
Grüß Gott bei BAYERN | DIREKT. Die Servicestelle der Bayerischen Staatsregierung.
08.02.25 10:40
Die Servicestelle beantwortet Ihre Fragen zu aktuellen Themen und Verwaltungsangelegenheiten, nennt Ansprechpartner bei Fachbehörden und weiteren zuständigen Stellen der Bayerischen Staatsregierung und bietet Ihnen Broschüren, Internet-Quellen sowie weiteres Informationsmaterial.
Bei Brandenburg finde ich einen Link zum Kontakt EU
Dorthin schreibe ich
Vertretung des Landes Brandenburg bei der EU
08.02.25 10:45
Guten Tag,
ich stelle gerade eine Anfrage an die Bundesländer inwiefern es Überlegungen und Massnahmen gibt, die „Gartengestaltung“ der einzelnen landeseigenen Wohnungsunternehmen im Bezug auf das Renaturierunsgesetz hin zu verändern, da es zur Zeit noch „alt“ bewirtschaften wird.
Also ordentlich und kurz.
Desweiteren füge ich die Fragen hinzu, wie es bei den Rändern von Strassen aussieht, die ja auch gemäht werden und den öffentlichen Grünflächen und Parks.Nun bin ich hocherfreut bei Land Brandenburg sofort auf den ersten Blick einen Kontakt zur EU zu finden.
Denn von dortaus geht ja auch die Forderung bzgl des Gesetzes.Vielleicht können Sie mir da weiterhelfen. An wen ich mich konkret wenden kann in der EU der mir folgende Frage beantworten kann:Wieviel Prozent dürfen Länder der EU an Natur zerstören bis 2030?
Ausgehend von der Forderung 20 Prozent renaturieren zu müssen bis dahin. Also wird das dann umgerechnet? Deutschland hat 10 Prozent neu zerstört und hat dementsprechend 30 Prozent renaturiert?
Vielen Dank
Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB)
08.02.25 10:53 Bremen Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung
Gerne möchte ich meine Anfrage an das Land Bremen an Sie richten.
Ich möchte herausfinden wie sich die einzelnen Länder oder auch Städte im Bezug auf das Renaturierungsgesetz aufstellen und Massnahmen ergreifen.
Anlass ist mein persönlicher Wunsch gewesen die Rasenflächen in meinem Wohngebiet nicht mehr zu mähen um somit Futterplatz für Tiere zu sein, Wasserspeicher und Essen für die Bäume dort zu sein, Wohlbefinden der menschlichen Bewohner.
Hier wohnen viele Senioren die vielleicht auch nicht mehr ganz so mobil sind und ich weiss aus eigener Erfahrung das in dieser Gruppe Vögel zum Bsp sehr geliebt werden und auch beobachtet werden.
Auch das Bäume gewünscht sind und Baumfällungen traurig stimmen. Und auch der Sonne Platz schaffen zum Bsp direkt in die Wohnung zu knallen. Ein Baum der nichts mehr zu essen bekommt, weil alles organische Material stetig penibel entfernt wird und durch kurz geschorene Rasenflächen Austrocknung des Bodens stark gefördert wird, ist es schon verständlich dass auch Bäume krank oder schwach werden können um dann nicht geheilt, sondern gefällt zu werden oder radikal beschnitten werden.
Das ist mein Anschreiben an Berlin:“s.o.“Somit leite ich meine Fragen an Sie weiter. Ist in Bremen jedes Wohnungsunternehmen eigenständig für die Konzepte der Gartengestaltung zuständig oder wird das auch in Zusammenarbeit mit der Stadt getan oder ist die Stadt selbst der Auftraggeber für die Bewirtschaftung dieser Flächen?
Dann wäre noch herauszufinden wie das mit den Strassenflächen aussieht, da es da ja auch Randflächen gibt die beschnitten werden und an wen ich mich da wenden kann. Vielleicht können sie mir da weiterhelfen und einen Kontakt nennen. Gibt es auch eine Stelle die als oberste Position die allgemeine Grünflächenbetreuung für Bremen leitet? Also auch öffentliche Parkflächen?
Und welche Stelle kümmert sich um das Renaturierungsgesetz im Land Bremen? Wieviel Fläche aus öffentlicher Hand könnte Bremen zum Ziel des Renaturierungsgesetzes beisteuern oder ggf auch Ausgleichsflächen für Projekte anbieten können mit diesen „ungenutzten“ Flächen um nicht schon vorhandene Natur für Ausgleichsmassnahmen „zerstören“ zu müssen.Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen. Mit freundlichen Grüssen
Hamburg Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung
Übergeordnete Planung
08.02.25 11:29
Mailadresse funktionierte nicht. Finde spontan keine Kontaktmöglichkeit mit Hamburg auf der Webseite, also wende ich mich an den Pressesprecher
08.02.25 13:02
Hessen Kontaktformular für Betreiber Kritischer Infrastruktur (KRITIS)
und Mail an Tierschutz@landwirtschaft.hessen.de
08.02.2025. 11:41/11:52
Mecklenburg Vorpommern
Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern
Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern
08.02.2025. 12:14
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe Fragen zum Renaturierungsgesetz und zu Plänen/Konzepten/Überlegungen in den Bereichen
Landeseigene Wohnungsunternehmen Gartengestaltung/Pflege
Bewirtschaftung/Pflege Randstreifen Strassen
Gartengestaltung/ Pflege öffentliche Grünanlagen
Gibt es Oberleitungen in diesem Bereich vom Land aus? Wenn ja wer ist das und an wen kann ich meine Frage richten?
Ansprechpartner / Abteilung zur Umsetzung des Renaturierungsgesetzes im Land
Gibt es eine Oberleitung vom Land aus für die Gartengestaltung Landeseigener Wohnungsunternehmen oder müsste ich jede Stadt im Land einzeln dazu anschreiben bzw sind diese autonom und eigenverantwortlich für solche Entscheidungen?
Gleiches gilt für das Thema Randflächen Strassen und öffentliche Grünanlagen.
Wieviel könnte das Land zum geforderten Ziel 20 Prozent zu renaturieren mit den genannten Flächen beisteuern, bzw auch als Ausgleichsfläche anbieten können für andere Projekte die so etwas leisten müssen weil diese Natur zerstören müssen für ein Projekt.
Und wieviel könnte ein Land oder eine Stadt an Geldern einsparen wenn nicht mehr so viel geschnitten wird oder verwildert wird?
Im Anhang mein Anschreiben an Berlin um die Hintergründe zu verdeutlichen
Ich bedanke mich.
Niedersachen
Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung
08.02.25 12:18
Nordrhein-Westfalen
nrwdirekt@nrw.de
08.02.25 12:25
Rheinland-Pfalz
Kontaktformular
08.02.25 12:31
Saarland
Kontaktformular
08.02.25 12:36
Sachsen
Poststelle
08.02.25 12:38
Sachsen-Anhalt
Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt
Ministerium für Infrastruktur und Digitales
08.02.25 12:43
Schleswig-Holstein
Amt für Bundesbau
Landesamt für Landwirtschaft und nachhaltige Landentwicklung Hauptstelle Flintbek
Landesamt für Umwelt
08.02.25 12:51
Thüringen
Poststelle
08.02.25 12:53
Leider kann ich einzelne Antworten noch nicht abbilden, solange ich keine Klarheit habe über das Gesetz, dass ich ohne Adressangabe keine Anfragen an politische Stellen stellen darf. Das war auch meine letzte Anfrage um nicht mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen.

