
Essenz der Quelle 3:
Die Essenz deiner Analyse: Forschung, Tourismus & Bürgerbeteiligung
1. Der Windkraft-Konflikt
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Der offizielle Standpunkt: Ein Nationalpark hat keine negativen Auswirkungen auf den Ausbau der Windenergie, da die potenziellen Flächen ohnehin schon jetzt (wegen Naturschutz, FFH- und Vogelschutz) nicht für Windkraftanlagen zur Verfügung stehen.
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Deine Vermutung & Formel: Hier liegt der Hund begraben. Du ahnst, dass die Windkraft-Interessen in Wahrheit ein massiver, unsichtbarer Bremsklotz sind. Wenn Flächen blockiert werden, weil dort theoretisch Windräder gebaut werden könnten (oder regulatorische Hürden heimlich verschoben wurden), blockiert das den Nationalpark. Für dich gilt: Windkraftanlagen richten durch Produktion, Transport, seltene Rohstoffe und die im Boden verbleibenden Betonfundamente mehr Schaden an, als sie nutzen.
Wahrer Blockade-Grund für Nationalparks = Politische/Wirtschaftliche Interessen am Windkraft-Ausbau
2. Forschung & Monitoring
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Der offizielle Standpunkt: Forschung im Nationalpark ist wichtig, um die Folgen des Klimawandels und den Wandel der Artenzusammensetzung zu verstehen. Sie soll bestehende forstliche Einrichtungen (Arnsberg/Olsberg) ergänzen.
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Deine Kern-Forderung & Formel: Forschung ja, aber ohne Kontrollwahn. Wildtiere dürfen nicht zu gläsernen Objekten der Wissenschaft degradiert werden.
Erlaubte Forschung = Freie Naturentwicklung – Technologisches Monitoring (Chips/Halsbänder)
3. Risiko von Over-Tourism
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Der offizielle Standpunkt: Die Sorge vor Überlastung (Beispiel Möhnesee) ist berechtigt. Da sich Besucher meist auf Hotspots konzentrieren, sind Kernwege seltener überlastet. Ein maßgeschneidertes, kommunales Tourismuskonzept soll die Ströme lenken.
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Dein Lösungsansatz & Formel: Nachhaltiger Tourismus funktioniert nur, wenn die Infrastruktur von der Straße auf die Schiene verlagert wird. Der Erfolg des Nationalpark-Tourismus hängt direkt am Netzausbau der Bahn.
Erfolgreicher Nationalpark-Tourismus = Gezielte Lenkung + Massiver Ausbau des Schienennetzes
4. Der Findungsprozess & die Bürgerbeteiligung
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Der offizielle Standpunkt: Die Landesregierung will einen ergebnisoffenen Prozess, bei dem Bürger und Interessengruppen gemeinsam Konflikte aufzeigen und Potenziale sichtbar machen.
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Deine Kritik & Formel: Das Verfahren ist unnötig kompliziert und wirft die falsche Frage auf. Ein Nationalpark (Urwald) bringt so überwältigende ökologische und ökonomische Vorteile für eine Region, dass die Kreise darum kämpfen müssten, anstatt langwierige Debatten mit unbeteiligten Bürgern zu führen. Die einzigen legitimen Verhandlungspartner bei Konflikten sind die direkt Betroffenen (z.B. die Holzwirtschaft).
Idealer Findungsprozess = Direkter Dialog mit Betroffenen (Holzwirtschaft) – Künstliche Scheindebatten mit der Allgemeinheit
Das übergeordnete Muster deines Konzepts
Wenn man all deine Kommentare zusammenfügt, ergibt sich ein klares, wiederkehrendes Muster für den perfekten Nationalpark:
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Der Natur ihren Lauf lassen: Keine Forstwirtschaft, kein Baumschutz-Abschuss, kein technisches Tier-Monitoring. Die Natur regelt sich selbst am besten, am schnellsten und am günstigsten.
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Menschen mitnehmen durch Wandel: Förster werden zu Waldbeauftragten/Guides, Tourismus wird über die Schiene geleitet, und Fördermittel fließen direkt in soziale und zukunftsorientierte Projekte (wie Waldkindergärten), statt in bürokratische Beratungsagenturen.
The Essence of Your Analysis: Research, Tourism & Public Participation
1. The Wind Power Conflict
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The Official Stance: A national park has no negative impact on the expansion of wind energy, as the potential areas are already unavailable for wind turbines due to existing nature conservation, FFH (Flora-Fauna-Habitat), and bird protection regulations.
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Your Suspicion & Formula: This is where the real issue lies. You suspect that wind power interests are actually a massive, invisible roadblock for new national parks. If areas are being blocked because wind turbines could theoretically be built there (or because regulatory hurdles have been quietly shifted behind the scenes), it gridlocks the national park. For you, wind turbines cause more ecological damage through production, transport, rare raw materials, and concrete foundations left in the ground than they actually provide benefits.
True Roadblock for National Parks=Political/Economic Interests in Wind Power Expansion
2. Research & Monitoring (Section 12)
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The Official Stance: Research within the national park is crucial for understanding the consequences of climate change, alongside shifts in tree species composition, fauna, and flora. It is intended to complement existing forestry institutions in the region (Arnsberg/Olsberg).
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Your Core Demand & Formula: Research, yes—but without a control obsession. Wild animals must not be degraded into transparent objects of science.
3. Risk of Over-Tourism (Section 13)
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The Official Stance: The concern regarding overcrowding (e.g., Lake Möhne) is justified, as heavy weekend traffic is already a reality. However, most visitors gather at specific hotspots, meaning the core hiking trails remain relatively unburdened. A carefully devised municipal tourism concept will be used to guide visitor flows.
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Your Solution & Formula: Sustainable tourism only works if infrastructure is shifted from the road to the tracks. The success of national park tourism depends directly on expanding the railway network.
4. The Consultation Process & Public Participation (Section „The Consultation Process…“)
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The Official Stance: The state government wants an open-ended process where citizens and various interest groups collectively highlight lines of conflict, but above all, map out solutions and make the potential of a national park visible.
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Your Criticism & Formula: The procedure is unnecessarily complicated and asks the wrong question. A national park (primeval forest) yields such overwhelming ecological and economic benefits for a region that districts should be fighting for the contract—rather than engaging in lengthy debates with uninvolved citizens. The only legitimate negotiating partners regarding conflicts are those directly affected (e.g., the timber industry).
The Overriding Pattern of Your Concept
When putting all your commentary together, a clear, recurring pattern emerges for the perfect national park:
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Letting Nature Take Its Course: No forestry measures, no culling for „tree protection,“ and no technological animal monitoring. Nature regulates itself best, fastest, and cheapest.
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Bringing People Along Through Transition: Foresters retrain to become forest stewards/guides, tourism is funneled through the rail system, and funding flows directly into social, forward-looking projects (like forest kindergartens) instead of bureaucratic consulting agencies.
Quelle:
Warum hat NRW alle Nationalparkoptionen abgelehnt?
Ein Beitrag vom 24. März 2025 – Foto von H.W. (Antwort: Kein Urwald)
Im weiteren Verlauf dieses Artikels werde ich über die offizielle Ausschreibung berichten. Es gab das Angebot der Bundesrepublik, für das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) einen großen Nationalpark nach dem Vorbild des Nationalparks Bayerischer Wald einzurichten. Überraschenderweise haben sich jedoch alle potenziellen Kandidaten-Regionen dagegen ausgesprochen.
Der wahre Grund für diese Ablehnung lässt sich vermutlich in einem einzigen Wort zusammenfassen: Windräder.
Die Debatte um Windkraft im Wald
Ein Beitrag der Tagesschau24 bringt das Dilemma auf den Punkt: Mehr Windkraft wollen viele – aber bitte nicht vor der eigenen Haustür. Die vermeintlich praktische und konfliktfreie Lösung lautet daher oft: Bau im Wald.
Naturschützer sehen das verständlicherweise kritisch. Sie fordern, dass der Arten- und Naturschutz im Wald weiterhin an oberster Stelle stehen muss.
Tourismus-Attraktion oder Landschaftszerstörung?
Ein Bericht über „Grüne Horizonte in Sundern“ beschreibt, wie ein örtliches Hotel versucht, die Windkraft sogar als touristische Attraktion zu vermarkten. In den Kommentaren darunter wird das Thema Infraschall als reiner Mythos abgetan und die Idee befürwortet.
Doch was ist mit dem „Nicht-Infraschall“? Also dem ganz realen, hörbaren Geräusch, wenn die riesigen Rotorblätter die Luft zerschneiden?
Was mir in dieser Debatte völlig fehlt, ist der Blick vor Ort – das reale Gefühl, direkt an einem Windrad im Wald zu stehen. Vielleicht bin ich da außergewöhnlich, aber mich stört es massiv, wenn ich von einer Anhöhe im Sauerland in die Weite blicke und das Landschaftsbild von Dutzenden Windrädern dominiert wird. Vielleicht habe ich es auch einfach noch nicht verstanden, wie dringlich der Bau dieser Anlagen angeblich ist.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, welcher Tourist, der eigentlich Ruhe und unberührte Natur sucht, es attraktiv findet, sich im Urlaub mit Industrieanlagen im Wald auseinanderzusetzen. Aber das ist meine persönliche Meinung – und vielleicht wird es am Ende ja doch ein Erfolgsmodell.
Widerstand vor Ort: Die Petition am Klarenberg
Dass die Stimmung in der Bevölkerung angespannt ist, zeigt eine Meldung der CDU-Ortsverbände Sundern und Stockum vom 11. März 2025. Sie haben eine Online-Petition gegen geplante Anlagen am Klarenberg gestartet:
„Die CDU-Ortsverbände Sundern und Stockum setzen sich entschieden für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie der heimischen Natur ein. Mit großer Sorge beobachten sie die Planungen, am Klarenberg, mitten im Herzen der Stadt, weitere Windenergieanlagen zu errichten. In einer Onlinepetition fordern sie den Stadtrat, die Verwaltung und die privaten Flächeneigentümer auf, von diesem Vorhaben Abstand zu nehmen.
Die markante Erhebung ist für Tausende Menschen sichtbar und bildet ein prägendes Element der Landschaft. Eine Bebauung mit bis zu 250 Meter hohen Windenergieanlagen würde nicht nur das vertraute Landschaftsbild dauerhaft verändern, sondern auch erhebliche Belastungen für Anwohnerinnen und Anwohner mit sich bringen. Schattenwurf, Lärmbelastung und potenzielle gesundheitliche Beeinträchtigungen (z. B. durch Infraschall) dürfen nicht ignoriert werden.“
Das große Geld: Sondervermögen und astronomische Pachten
Ein Finanzbericht vom März 2025 zeigt, woher das Geld kommt. Seit in Berlin Sondervermögen beschlossen wurden, schießen nicht nur Rüstungsaktien in die Höhe. Auch für den Klimaschutz und die erneuerbaren Energien gibt es gewaltige Summen. Auf Druck der Grünen muss ein erheblicher Teil der Infrastruktur für den Klimaschutz verwendet werden. Aktien in diesem Sektor boomen; negative Nachrichten über fallende Kurse bei Windkraft-Aktien sucht man aktuell vergeblich.
Es fällt mir schwer, hier unemotional und neutral zu berichten: Auf der einen Seite werden Schulden für Rüstungsgüter gemacht, an denen im Ernstfall verdient wird, während man dieselben Rohstoffe für den Bau von Windrädern braucht.
Das Zehnfache des Forstwirt-Einkommens
Im Beitrag der Tagesschau wird ein extremes Rechenbeispiel genannt: Ein privater Waldbesitzer erhält für die Verpachtung seines Landes für ein einziges Windrad rund 100.000 € pro Jahr. Das sind heruntergebrochen 8.333,33 € im Monat – und damit etwa das Zehnfache dessen, was er im Durchschnitt vorher als traditioneller Forstwirt verdient hat (ca. 833 € im Monat).
Das beantwortet die Frage, warum so viele Forstwirte ihre Flächen bereitwillig abgeben. Als Argument wird dann oft vorgeschoben, dass der Wald ohnehin unter dem Klimawandel, dem Borkenkäfer und Stürmen wie „Kyrill“ gelitten habe. Man generiere nun einfach die nötigen Einnahmen, um den Wald wieder aufzubauen und ihn „klimafit“ und „klimadynamisch“ zu gestalten.
Zweifel an der „Klimadynamik“ und dem Digitalwahn
Wie dieser „klimafitte“ Umbau in der Realität aussieht, habe ich bis heute nicht verstanden. Erst neulich bei einem Spaziergang im Forst um die Ecke sah ich 30 neu angepflanzte Bäume: Keiner von ihnen hat überlebt. Die Flächen standen nach dem Kahlschlag lange Zeit frei, die Sonne prallte ungebremst auf den Boden. Wie sollen solche Jungbäume ohne künstliche Bewässerung überleben? Werden dort am Ende doch wieder nur neue Monokulturen in Reih und Glied für die reine Holzindustrie angepflanzt?
Der Bericht der Tagesschau erwähnt zudem, dass die Hürden für den Bau von Windrädern im Wald von der ehemaligen Ampelregierung gezielt abgebaut wurden. Es wäre spannend zu hinterfragen, warum es diese großen Hürden zum Schutz der Natur ursprünglich überhaupt gab.
Der organisierte Naturschutz mahnt in dem Bericht zu Recht an, dass man die Energiewende mit Augenmaß betreiben sollte. Klimaschutz darf nicht einfach über den Natur- und Artenschutz gestellt werden.
Unser absurder Energiehunger
Wir verbrauchen immer mehr Energie für Dinge, die eigentlich völlig unnötig sind. Bestes Beispiel: Automatische Beantwortungssoftware (KI-Hotlines) in Unternehmen. Sie bringen den Kunden oft überhaupt keinen Vorteil, kosten Zeit und Nerven und vernichten obendrein Arbeitsplätze. Zudem fressen diese riesigen digitalen Infrastrukturen gigantische Mengen an Strom – ein Aspekt, der beim Thema Digitalisierung als „Kundenservice“ nie hinterfragt wird.
Auch beim Verkehr gäbe es andere Stellschrauben: Im Sauerland ist man aktuell ohne Auto komplett aufgeschmissen. Hier müsste zuerst der öffentliche Nahverkehr massiv ausgebaut werden. Ebenso könnte man staatliche Kampagnen für einen stromsparenden und bewussteren Umgang mit Smartphones starten. Das wäre ein simpler Hebel, um den Energiebedarf massiv zu senken, bevor man die letzten unberührten Wälder industrialisiert.
Strom ist für das nackte Überleben der Menschheit langfristig nicht so wichtig wie der Erhalt der weltweiten Biodiversität.
Die Sorge der Kommunen vor dem „schnellen Euro“
Der Bürgermeister von Sundern findet Windräder im Wald übrigens deshalb gut, weil sie die Bürger dort optisch „weniger stören“. Gleichzeitig warnt er, dass man mit extremem Augenmaß vorgehen müsse, da sonst die Stimmung in der Bevölkerung komplett kippt.
Die Bürger haben zunehmend das Gefühl, dass fremde Unternehmen von „weiß Gott woher“ anreisen, die heimische Landschaft als Renditeobjekt benutzen und den schnellen Euro machen, während die Lasten vor Ort bleiben. Aktuell laufen laut dem Bericht allein im Sauerland 60 Anträge für Windkraftanlagen im Wald.
Was sagt die Wissenschaft? Der Zustand des Waldes
Dass der Wald als CO₂-Retter instrumentalisiert wird, widerlegen aktuelle Daten. Laut einem Bericht von Greenpeace steht es historisch schlecht um unsere Wälder:
„Das Problem: Den Wäldern in Deutschland geht es schon jetzt schlecht, nur jeder fünfte Baum ist laut der Waldzustandserhebung des Landwirtschaftsministeriums gesund. Zudem kommt die neueste Bundeswaldinventur, die alle zehn Jahre den Zustand des Waldes in Deutschland untersucht, zu einem erschreckenden Ergebnis: Wälder in Deutschland stoßen inzwischen mehr klimaschädliches CO₂ aus als sie speichern.
Der schlechte Waldzustand liegt zum einen an der Klimakrise und zum anderen an der konventionellen Forstwirtschaft, die Wälder zu stark bewirtschaftet und viele Laubmischwälder über die Jahrzehnte abgeholzt und an ihrer Stelle Nadelholzplantagen gepflanzt hat.“
Hier muss man kritisch hinterfragen: Liegt es wirklich nur an einer abstrakten Klimakrise? In Deutschland gibt es mit dem Nationalpark Bayerischer Wald eigentlich nur ein einziges echtes, großes „Urwaldgebiet“. Man müsste untersuchen, ob die Klimakrise auf einen solchen echten, unbewirtschafteten Naturwald dieselben verheerenden Auswirkungen hat wie auf die künstlichen Nadelholzplantagen der Forstwirtschaft.
Das Verhalten der Kreise zur Nationalpark-Ausschreibung
Am 30. November 2024 meldete die Deutsche Presse-Agentur (dpa) zum Thema „Neuer Nationalpark: Kreise reagieren verhalten auf Vorstoß“:
„Unberührte Natur beschützt von Rangern: Ein Nationalpark ist etwas Besonderes – aber er ist oft auch umstritten. Denn die meist riesige Fläche fällt weg für die Holzgewinnung oder für den Bau von Windrädern. In den Regionen hält sich die Begeisterung in Grenzen.“
Um es für den Raum Arnsberg zusammenzufassen: Dort soll laut den lokalen Plänen ohnehin kein Windrad gebaut werden. Und die klassische Holzgewinnung im ohnehin zerstörten Fichtenwald ist für die Besitzer heute meist ein reines Verlustgeschäft.
Dass die Regionen den Nationalpark und damit die schützenden Ranger ablehnen, ist bitter. Laut Wikipedia ist ein Ranger ein „Hüter eines Landschaftsraumes“, historisch hervorgegangen aus dem Beruf des Wildhüters. Da der Begriff im nordamerikanischen Raum durch den National Park Service eine hohe gesellschaftliche Wertschätzung genießt, wurde er damals ins Deutsche übernommen.
Es ist unendlich schade, dass sich die Politik gegen diese Hüter des Lebensraumes entscheidet, nur um die Flächen für den industriellen Ausbau offenzuhalten.
Gedanken zur Nationalpark-Ausweisung in NRW und der Zukunft unserer Wälder
Hintergrund: Die Rolle der Wildhüter (laut Wikipedia)
„In Europa wurden Wildhüter im Mittelalter in Wildbannforsten eingesetzt. Teilweise bewohnten sie Wildhuben und wurden auch Wildhübner genannt. Sie hatten die Aufgabe, die kaiserlichen oder königlichen Regale zu wahren. Hierzu gehörte auch die Hege des Wildes und die Pflege des Waldes sowie die Verpflichtung, für gelegentlich vorkommende Jagden die Beherbergung und Versorgung für Menschen und Tiere sicherzustellen.
Deutschland: Wildhüter in Deutschland haben je nach Aufgabenspektrum unterschiedliche Bezeichnungen. Die Aufgaben von Wildhütern in Deutschland werden hauptsächlich von Jagdaufsehern und Wildtierschützern im Rahmen von Hege und Jagdschutz wahrgenommen. Unter der Bezeichnung Revierjäger gibt es einen anerkannten Ausbildungsberuf zum Berufsjäger, der oftmals ähnliche Aufgaben erfüllt. Die Bezeichnung Ranger repräsentiert in Deutschland den ersten nichtakademischen Naturschutzberuf. Der Aufgabenbereich von Rangern in Deutschland ist die Betreuung von Mensch und Natur.“
Welche negativen Aspekte gibt es bei der Errichtung eines Nationalparks?
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Die Flächen fallen für die konventionelle Holzgewinnung weg.
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Die Flächen fallen für den Bau von Windrädern weg.
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Die Flächen fallen für Jäger weg (allerdings erst in 20 bis 30 Jahren).
Wirtschaftlichkeit und das Risiko der Monokulturen
Bezüglich der Holzgewinnung kann man einmal ausrechnen, wie viel es kostet, einen zerstörten Fichtenwald wieder aufzuforsten (Kosten für die neuen Bäume) und zu bewässern. Für wie viele Jahre müsste man das tun und wie sicher ist dabei überhaupt die Wasserversorgung? Bei akutem Wassermangel gibt es laut Gesetz Gießverbote – ob das auch für den Wald als landwirtschaftlichen Betrieb gilt, weiß ich aktuell noch nicht.
Hinzu kommt die enorme Arbeitszeitbelastung durch Anpflanzung und Bewässerung. Wie sieht es mit dem Sprit für die Bewässerungsfahrzeuge aus (wie lange gibt es überhaupt noch bezahlbaren Kraftstoff)? Ist es heutzutage nicht eher ein Verlustbringer, auf diesen Flächen klassische Forstwirtschaft zu betreiben? Dazu fehlen noch eindeutige Forschungsergebnisse, da das großflächige Fichtensterben noch zu frisch ist.
Mein Vorschlag: Naturwälder als Generationen-Anlage
Mein Vorschlag für Naturwälder zwecks Wirtschaftlichkeit: Dort wird hochwertiges Edelholz produziert. Das bedeutet, dass nur wenige Bäume im gereiften Alter vereinzelt entnommen werden dürfen. Der Preis für dieses Holz wird dementsprechend hoch sein – quasi so viel wert wie Gold.
Das Ganze funktioniert allerdings erst in 30, 40, 50 oder gar 100 Jahren. Das heißt, dieses „Gold“ wäre dann für die nachfolgende Generation bestimmt. Der „Diamant“ – also der 100-jährige Baum – bleibt der übernächsten Generation vorbehalten. Somit müsste eine generationsübergreifende Forstwirtschaft (wie ein Familienbetrieb) nur eine Generation Pause machen, bevor es kontinuierlich weitergeht.
Die Förster wussten es damals schlicht nicht; es wurde ihnen nicht gesagt, dass eine Monokultur langfristig nicht funktioniert. Sonst hätten sie es eventuell gar nicht so aufgebaut. Dazu wäre ein direktes Feedback von Förstern sehr hilfreich.
Zu den Themen Windkraft und Jagd
Ich spreche mich öffentlich gegen Windräder im Wald aus. Diese Form der Energiegewinnung halte ich für viel zu wenig durchdacht.
Verlieren die Jäger wirklich ihr Revier? Nein, im Grunde erst, wenn sie im Rentenalter oder verstorben sind. Sie haben also noch reichlich Zeit, um ihrem Hobby nachzugehen.
Analyse der politischen Debatte in NRW
Aus der ZEIT (13.09.2023): „Nach dem Startschuss für das Bewerbungsverfahren um einen zweiten Nationalpark in NRW haben die Kreise zurückhaltend auf den Vorstoß der Landesregierung reagiert. Die Regierung hatte vergangene Woche eine Liste von potenziellen Gebieten für einen neuen Nationalpark veröffentlicht. Fast alle betroffenen Kreise reagierten überrascht, teilweise zeigten sie sich auch skeptisch. In den politischen Gremien könnten manche Bewerbungen in den kommenden Wochen bereits beerdigt werden.“
Mein Gedanke dazu: Sie sind überrascht, weil die meisten Menschen sich einfach nicht damit beschäftigen, dass unsere Erde aktuell den Bach runtergeht. Das ist zwar verständlich, aber schade.
„NRW-Naturschutzminister Oliver Krischer (Grüne) sagte dagegen am Mittwoch, er sei «sehr optimistisch» angesichts der ersten Interessenbekundungen. Krischer warnte im Umweltausschuss des Landtags vor einem Zerreden der Nationalpark-Idee. Ein zweiter Nationalpark neben dem in der Eifel sei «eine große Chance für den Naturschutz in NRW».“
Mein Gedanke dazu: Wer von den vorgeschlagenen Regionen hat denn schon echtes Interesse bekundet? Wenn es nach mir ginge, würden alle vorgeschlagenen Gebiete zum Nationalpark werden. Aber gut, fangen wir erst mal mit einem an. Dann können die anderen Regionen beobachten, wie sich das Ganze entwickelt und ob es sich nicht doch lohnt, ebenfalls einer zu werden.
(Hinweis: Eventuell kann hierbei sogar aus dem Budget geschöpft werden, welches die EU für Renaturierungsmaßnahmen im Rahmen des Gesetzes zur Wiederherstellung der Natur zur Verfügung stellt. Ich kann da keine Versprechungen machen, aber so wie ich das verstanden habe, gibt es dafür finanzielle Mittel.) Schnell sein lohnt sich also! Die Frage ist, ob dieses Geld dann direkt den Landkreisen gegeben werden kann, die sich dafür aussprechen.
Zukünftig wäre ein Urwald (oder gleich fünf) ein echter Reichtum für das Land NRW. Damit könnte man weltweit werben (als das Bundesland mit den meisten Nationalparks) und es wäre für Menschen ein sehr attraktives Wohngebiet. Das beste Holz wird in Zukunft aus NRW kommen und auf der ganzen Welt heißbegehrt sein. Bis dahin gibt es hoffentlich auch Transportformen, die beim Holzrücken keinen Schaden mehr im Wald anrichten. Alternativ kann das Holz auch exklusiv für die Menschen in NRW genutzt werden – als stabile Materialvorsorge für den Hausbau.
„Er werde zudem benötigt, um die Biodiversitätsziele (= Artenschutz für den Menschen) zu erreichen. «Wir wollen allen Regionen die Chance geben, darüber zu diskutieren.» «Es gibt auch keinen Anlass, sich zu echauffieren [Duden-Bedeutung: sich durch Anstrengung oder Aufregung erhitzen; sich aufregen]», sagte Krischer. Der Nationalpark werde nicht gegen die Kommunen ausgewiesen: Die Kreise müssen einen Antrag auf Ausweisung von Gebieten zum Nationalpark stellen, betonte Krischer. Anders gesagt: Sie müssten sich bewerben.“
Mein Gedanke dazu: „Sie müssten sich bewerben“ – das nimmt doch jegliche Sorge vor einem Zwang von oben.
Die Situation in den einzelnen Regionen
„Die Frage aus der SPD-Opposition, was eine Verweigerung einzelner Kreise für Folgen habe, nannte Krischer theoretisch: Der Nationalpark müsse bestimmte Kriterien erfüllen. Die Kreise hätten unterschiedliche Anteile an den potenziellen Gebieten. […] Das Land veröffentlichte eine Karte mit sechs Regionen, die man als besonders geeignet sieht:
Reichswald: Der Landrat im Kreis Kleve, Christoph Gerwers, zeigte sich direkt nach der Pressekonferenz der Landesregierung «überrascht». Man werde vor einer möglichen Bewerbung «sorgsam abwägen müssen, welche Vorteile und welche Nachteile mit der Ausweisung des Reichswalds als Nationalpark verbunden» wären.
Egge: Um einen möglichen «Nationalpark Egge» wird vor Ort schon lange debattiert. Es gibt bereits einen Förderverein, Naturschutzvereine sprechen sich dafür aus. Es existiert aber auch massiver Gegenwind – unter anderem lehnen die CDU und die FDP im Kreis Höxter einen Nationalpark ab.
Arnsberger Wald: Gemeinsam mit dem Hochsauerlandkreis, den Kommunen und den am Naturpark Arnsberger Wald beteiligten Interessengemeinschaften will der Kreis Soest «sorgsam abwägen», welche Vor- und Nachteile ein Nationalpark hätte.
Ebbegebirge: Der Märkische Kreis war überrascht vom Vorstoß. «Eine Meinungsbildung steht erst am Anfang», so ein Sprecher. Der benachbarte Kreis Olpe will sich mit den Vorschlägen zeitnah fachlich auseinandersetzen und auch die Bürger sowie betroffene Grundbesitzer einbeziehen.
Rothaarkamm: Der Rothaarkamm mit seinem Wisent-Projekt wäre eigentlich ein idealer Kandidat. Damit hätte das Land die Verantwortung für die Tiere, um die es immer wieder Ärger wegen Schäden mit privaten Waldbesitzern gibt. Aber die Kreisverwaltung äußert sich skeptisch, ob diese starke Wirtschaftsregion tatsächlich geeignet ist, da unter anderem potenzielle Flächen für Windkraft wegfallen würden.
Hürtgenwald: Das Gebiet liegt im Kreis Düren, der schon am Nationalpark Eifel beteiligt ist – und wenig Elan für einen zweiten zeigt: «Derzeit gibt es keine konkreten Überlegungen seitens des Kreises Düren, neben dem schon bestehenden Nationalpark Eifel einen weiteren zu schaffen».“
Fragen & Antworten zum Nationalpark Arnsberger Wald
(Aus den FAQs der offiziellen Projektseite, kommentiert mit meinen eigenen Ansätzen)
1. Einbeziehung von Privatwald
Frage: Würde sich ein Nationalpark Arnsberger Wald auf die von der Landesregierung angebotene, zusammenhängende Staatswaldfläche beschränken? Antwort: Ja! Angrenzende Flächen in privatem oder kommunalem Eigentum können nur einbezogen werden, wenn die Eigentümer dem zustimmen.
Mein Gedanke dazu: Das bedeutet ja, dass Privatwaldbesitzer, die an das vorgeschlagene Stück angrenzen, freiwillig mitmachen können und das Schutzgebiet dadurch größer wird. Wenn nun jemand nicht aus reinem eigenen Interesse oder persönlicher Leidenschaft mitmachen möchte: Wie sieht da der finanzielle Anreiz aus? Wie genau gestaltet sich die finanzielle Unterstützung, wer bekommt sie, wie hoch ist sie und wird sie einmalig oder auf mehrere Jahre verteilt gezahlt?
2. Der Faktor Zeit im Entwicklungsnationalpark
Frage: Tritt mit der Ausweisung eines Nationalparkes sofort ein Veränderungsverbot in Kraft? Antwort: Nein! […] Der Übergang vom heutigen Zustand zu einem Zustand, auf dem man dauerhaft auf mindestens 75 % der Fläche Natur Natur sein lassen würde, wird laut Expertenmeinung ca. 20 bis 30 Jahre dauern. In diesem Zeitraum würden zahlreiche waldbauliche und den Wasserhaushalt betreffende Maßnahmen ergriffen, um einen guten Ausgangszustand […] auf dem Weg zum vollwertigen Nationalpark zu schaffen. Dies betrifft insbesondere auch die sogenannten Kalamitätsflächen. Man spricht deshalb von einem „Entwicklungsnationalpark“.
Mein Gedanke dazu: Okay, in solchen Entwicklungsnationalparks darf also vorerst ganz normal weiter gejagt werden. Aber was genau ist mit den „zahlreichen waldbaulichen und den Wasserhaushalt betreffenden Maßnahmen“ gemeint? Wieso wird der Wald nicht einfach komplett in Ruhe gelassen, um sich selbst zu regenerieren? Das kostet übrigens exakt 0 Euro. Interessant wäre hierbei auch eine direkte Rücksprache mit dem Wald selbst: Reicht es ihm, in Ruhe gelassen zu werden, oder wünscht er sich Unterstützung? Und wenn ja, welche?
Wie viel kosten die vorgeschlagenen Maßnahmen? Wenn es staatliche finanzielle Unterstützung gibt, ist diese an anderer Stelle vielleicht besser aufgehoben – zum Beispiel als Prämie für Waldbesitzer, die ihr Stück Land freiwillig zur Verfügung stellen. Oder man investiert in Konzepte wie den landschaftstherapeutischen Weg im Briloner Kneippkurort (Brilon war ehemals die waldreichste Stadt Deutschlands).
Dieser Weg ist mega, allerdings etwas in die Jahre gekommen. Warum er auf Reiseportalen teilweise nur 3 Sterne als Bewertung bekommen hat, erschließt sich mir nicht. Das Konzept mit den Hängematten mitten im Wald ist der absolute Oberhammer – einfach in der Hängematte zu liegen, sanft zu schwingen und in die Baumwipfel zu blicken! Gleiches gilt für den Briloner Waldfeenpfad. Aus meiner Sicht liegt in der Region ein unglaubliches Potenzial im Sektor Gesundheit und Tourismus. Vieles ist schon da, an das man perfekt anknüpfen könnte.
3. Einschränkungen für Besucher
Frage: Welche Einschränkungen kämen auf die Besucher des Waldes zu? Antwort: Die eventuelle Nationalparkfläche ist bereits seit Langem als Naturschutzgebiet ausgewiesen (FFH-Gebiet). Schon seit vielen Jahren gilt dadurch ein Wegegebot. Mit der Einrichtung eines Nationalparks würde man das bestehende Wegenetz an der einen oder anderen Stelle optimieren – zum Schutz der Natur, aber auch, um Erholungsuchenden interessante Wege zu bieten. Die Wanderinfrastruktur (Informationstafeln, Schutzhütten etc.) würde verbessert.
Mein Gedanke dazu: Ja, ich denke, das wird niemanden stören. Es ist für uns doch eh schon völlig normal, auf den ausgewiesenen Wanderwegen zu bleiben. Mit einzelnen Erlebnisstationen wie bei den oben genannten Pfaden wird daraus ein unterhaltsamer Spaß für Groß und Klein.
4. Wildbestände und Jagd
Frage: Würden die Bejagung und die Regulierung von Wildbeständen eingestellt? Antwort: Nein! Die Bestände würden auch künftig reguliert, soweit dies notwendig ist, um Schäden innerhalb und außerhalb des Nationalparks zu begrenzen. Über die Art des Wildmanagements würde diskutiert und schließlich ein Wildtiermanagementplan aufgestellt.
Mein Gedanke dazu: Das passt wiederum nicht zu meiner Strategie. Der Wald kriegt das schon ganz alleine hin, auch mit den Wildtieren! Mein Vorschlag: Kein kompliziertes Management, dafür einfach das bestehende Jagdrecht wie zuvor belassen, bis der Entwicklungszustand nach 20 bis 30 Jahren abgelaufen ist. Das bedeutet, den Jägern wird ihr Hobby eben nicht weggenommen. Und den Jägern ist es sicher auch recht, wenn sie nicht noch ein zusätzliches, bürokratisches Jagdmanagement ausüben müssen.
5. Die Angst vor dem Borkenkäfer
Frage: Bestünde die Gefahr, dass Borkenkäferkalamitäten oder ähnliche Schadereignisse auf benachbarte private oder kommunale Wälder übergreifen könnten? Antwort: Entlang der Außengrenzen würde innerhalb der Nationalparkfläche eine Pufferzone eingerichtet, in der waldbauliche Maßnahmen zum Schutz der Waldflächen außerhalb des Nationalparks ergriffen werden können.
Mein Gedanke dazu: Ich gehe fest davon aus, dass es in einem Wald, der sich natürlich und von alleine wieder aufbaut, überhaupt keinen Borkenkäfer mehr geben wird. Denn der Käfer war ja nur das logische Symptom der künstlichen Monokultur. Einen solchen fehlerhaften Zustand wird ein gesunder Wald von alleine sicher nicht mehr reproduzieren. Die Sorge darum ist meiner Meinung nach also unbegründet.
Trotzdem hätte ich auch hier gerne die Information: Was genau ist so eine Pufferzone und wer muss die Fläche dafür bereitstellen? Der Nationalpark selbst oder die angrenzenden Privatgebiete? Und welche konkreten waldbaulichen Maßnahmen finden in so einer Pufferzone statt? Auch hier gilt für mich: Der Wald macht sich seine Pufferzone schon selbst. Dazu gibt es heute leider nur noch keine langfristigen Forschungsergebnisse, wie genau sich ein komplett von alleine nachwachsender Urwald im Zusammenspiel mit dem Käfer verhält.
6. Umweltbildung, Holzmarkt und Wirtschaftskraft
Frage: Ist Umweltbildung ein Auftrag, den Nationalparke erfüllen sollen? Antwort: Ja, ein ganz wichtiger! Informationszentren, Exkursionsangebote und Veranstaltungen gehören zur Infrastruktur. Hierfür stehen jetzt schon das LIZ am Möhnesee, das Jugendwaldheim und das forstliche Bildungszentrum in Arnsberg zur Verfügung.
Mein Gedanke dazu: Das ist doch ein wunderbarer Auftrag, der den Besuchern Spaß macht und echtes Interesse weckt. Was sollte bitteschön dagegen sprechen?
Frage: Wie werden die forstwirtschaftlichen Auswirkungen eingeschätzt? Antwort: Ungefähr die Hälfte der eventuellen Nationalparkfläche war mit Fichten bestanden, die der Dürre zum Opfer gefallen sind. Ein kleinerer Teil der Laubholzbestände ist bereits als Wildnisgebiet aus der Nutzung genommen. Die Auswirkungen auf den Holzmarkt werden insgesamt als gering eingeschätzt.
Mein Gedanke dazu: Siehe meine Vermutung von weiter oben – die klassische Forstwirtschaft auf diesen kaputten Flächen rentiert sich ohnehin kaum noch.
Frage: Welche regionalwirtschaftlichen Effekte hätte ein Nationalpark? Antwort: Der Nationalpark Eifel zeigt, dass Regionen wirtschaftlich sehr profitieren, insbesondere Gastronomie und Hotellerie. Eine Studie zum Nationalpark Eifel kommt zu dem Ergebnis, dass dort Jahresumsätze von 30 Millionen Euro generiert und ca. 700 Vollzeitarbeitsplätze geschaffen wurden. Ein Nationalpark wäre eine starke Marke, die die Attraktivität der Region steigert – auch für junge Menschen bei der Wahl ihres Wohnortes.
Mein Gedanke dazu: Na, das ist doch mal eine Ansage. 700 neue Jobs und 30 Millionen Euro Umsatz? Und ein klares „Ja“ zum Thema weiche Standortfaktoren für junge Familien! Das unterschreibe ich sofort.
Hier ist die optimierte Fassung deines zweiten Textabschnitts. Die Struktur wurde durch klare Überschriften und Absätze übersichtlich gestaltet, Fehler in der Rechtschreibung und Grammatik (wie das korrekte „das/dass“, „seit/seid“ oder Groß-/Kleinschreibung) wurden korrigiert und deine persönlichen Kommentare sind deutlich von den offiziellen Zitaten getrennt.
FAQ zum Nationalpark: Windkraft, Forschung und Tourismus
(Fortsetzung der offiziellen Fragen und Antworten, kommentiert mit meinen Ansätzen)
11. Auswirkungen auf regenerative Energien
Frage: Hätte ein Nationalpark negative Auswirkungen auf den Ausbau der regenerativen Energie? Antwort: Nein! Die infrage kommende Nationalparkfläche steht schon heute für Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energie nicht zur Verfügung. Daran wird die Ausweisung als Nationalpark nichts ändern. Die Flächenbeiträge, die Südwestfalen für den Ausbau der regenerativen Energie leisten muss, können ohne Inanspruchnahme von Naturschutzgebieten, FFH- und Vogelschutzgebieten erfüllt werden.
Mein Gedanke dazu (Eintrag vom 17.09.2025): Perfekt. Wenn diese Flächen für Windkraft ohnehin nicht zur Verfügung stehen, dann würde meine Theorie im oben genannten Abschnitt nicht gelten. Es sei denn, zum Zeitpunkt des Artikels im November gab es noch Hürden, die es im darauffolgenden März nicht mehr gab? Sonst blieben als Gegenargumente nur der Holzverkauf und das Jagen. Beziehungsweise eigentlich nur der Holzverkauf, weil die Jäger ja laut Gesetz noch bis zu ihrem Lebensende jagen dürften.
12. Forschung im Nationalpark
Frage: Wird in einem Nationalpark auch geforscht? Antwort: Wie die Umweltbildung ist auch die Forschung eine wichtige Aufgabe eines Nationalparks. In der aktuellen und künftigen Situation eines fortschreitenden Klimawandels, verbunden mit vielen Veränderungen in der Baumartenzusammensetzung der Wälder und der Tier- und Pflanzenwelt, ist Forschung besonders wichtig. Ein Nationalpark bietet hierfür sehr gute Bedingungen. Die Forschungsaktivitäten eines Nationalparks wären eine gute Ergänzung zu bereits in der Region bestehenden forstlichen Einrichtungen wie dem „Zentrum für Wald und Holzwirtschaft“ in Arnsberg und dem Zentrum HOLZ in Olsberg.
Mein Gedanke dazu: Hier bitte ich gleich mal um ein Verbot von Monitoring. Ich will kein Tier im Nationalpark mit einem Chip oder einem Halsband sehen. Vielleicht ist das im Nationalpark ja auch schon verboten. Ansonsten kann geforscht werden wie wild. Oder gäbe es noch andere Forschungen, die in der Kritik stehen? Das sollte man am besten gleich vorweg klären.
13. Risiko von Over-Tourism
Frage: Ist zu befürchten, dass ein Nationalpark und sein Umfeld durch zu viele Touristen überlastet würden? Antwort: Dies ist eine berechtigte Frage, weil schon heute das Umfeld des Möhnesees an Wochenenden starkem Verkehr ausgesetzt ist. Allerdings zeigt sich auch heute, dass sich die meisten Besucher am Möhnesee aufhalten und selbst an Wochenenden die Wanderwege im Staatswaldgebiet eher nicht überlastet sind. Aber natürlich gehörte zu einem Nationalpark auch ein sorgfältig ausgearbeitetes, mit den Kommunen und den Bürgern diskutiertes touristisches Konzept mit passenden Infrastrukturangeboten.
Mein Gedanke dazu: Naja, ich hoffe ja mal, dass die Bahn dann auch bald in die Startlöcher geht und groß und stark wird, um den zukünftigen Tourismus über dieses Schienennetz stattfinden zu lassen.
(Herausgeber der FAQ, Stand 29. November 2023: Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest e.V. – Biologische Station Soest, die BUND-Kreisgruppen Soest und Hochsauerlandkreis, die BUND-Ortsgruppe Arnsberg, der NABU-Kreisverband Soest e.V., der Verein für Natur- und Vogelschutz im Hochsauerlandkreis e.V. VNV, das Landschaftsinformationszentrum Wasser und Wald Möhnesee e.V. LIZ sowie die Sauerländischen Gebirgsvereine Soest e.V. und Arnsberg e.V.)
Der Findungsprozess der Landesregierung NRW
Aus dem offiziellen Portal (nationalpark.nrw.de): „Unterstützungsangebote der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für den Findungsprozess in den Regionen.
Ziel des Findungsprozesses: Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen möchte die Bürgerinnen und Bürger in den Regionen bei der Suche nach einem geeigneten Gebiet für einen zweiten Nationalpark einbinden und einen ergebnisoffenen Prozess mit Menschen aus ganz Nordrhein-Westfalen durchführen. Gemeinsam sollen die verschiedenen Interessengruppen Konfliktlinien aufzeigen, aber vor allem Lösungsansätze erarbeiten und Potenziale für einen Nationalpark sichtbar machen. Ziel des Findungsprozesses ist es, dass sich möglichst viele Regionen über die Einrichtung eines zweiten Nationalparks austauschen.“
Mein Gedanke dazu: Wieso sollen die sich denn überhaupt darüber austauschen? Was haben die Bürger damit zu tun? Gibt es Bürger, die dagegen wären? Mit welcher Begründung? „Nee, ich will keinen Urwald … weil …?“ Häh? Oder meinen die jetzt diejenigen Bürger, die direkt betroffen wären, also Holzwirtschaftler und dort Beschäftigte?
Die zwei Hauptkonflikte und meine Lösungsansätze
Die Windräder lasse ich jetzt mal außen vor, da dies für mich keine Option für eine nachhaltige Stromversorgung ist – jedenfalls nicht so und nicht aus diesen Materialien. Da gibt es bestimmt bessere Ideen, um mit Wind Strom zu erzeugen. Der Nutzen ist geringer als der Schaden, den solche Räder anrichten: bei der Entsorgung, in der Produktion und beim Transport. Außerdem sind es Rohstoffe, die jetzt schon knapp und damit teuer sind. Die Betonklötze zukünftig wieder aus den Böden herauszustemmen, muss ebenfalls mit in die Verlustrechnung einfließen. Wie wird eigentlich so ein Betonklotz entsorgt? Und war da nicht was mit dem Sand und dem Beton – dass es auch kaum noch diesen speziellen Sand gibt?
Meine Lösungsansätze für die verbleibenden Konflikte sehen so aus:
1. Holzwirtschaft
Man muss den Verantwortlichen klar erklären, dass ein Versuch, so wie bisher weiterzuforsten, zu erheblichen Verlusten führt. Stattdessen sollte man die Edelholzproduktion anregen. In Naturwäldern dürfen dann in 30, 50 oder 100 Jahren vereinzelt Bäume entnommen werden. Die nächste Generation erhält somit „Goldbäume“, und wenn diese 100 Jahre alt werden, sind sie so viel wert wie Diamanten. Oder es geht einfach um das Wissen, dass sich die nächste Generation daraus ein stabiles Haus bauen kann.
Was macht ein Forstwirtschaftler in der Zwischenzeit? Wären diese Leute einverstanden, quasi zu „Führern des Waldes“ umzusatteln? Da Tourismus und Gesundheit die zukünftigen Top-Seller eines Nationalparks sind, wäre das ideal. Oder vielleicht haben ja ein paar jetzt schon gute Ideen, was sie in der Zwischenzeit machen könnten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Was gibt es denn noch für Ideen, wie mit einem Naturwald für diese Berufsbranche Geld verdient werden könnte?
2. Jäger
Das Jagen bleibt ausschließlich zur Nahrungsversorgung erlaubt. Wolf, Luchs und Bär dürfen nicht geschossen werden (da sie keine Nahrungsmittel sind), und auch die Trophäenjagd fällt komplett weg. Ansonsten gibt es keine Einschränkungen. Einen staatlichen Wildhüter für Nationalparks einzusetzen, halte ich für sehr gut.
Es wird auch nicht zum sogenannten „Baumschutz“ gejagt – der Wald kriegt das schon alleine hin. An diesem Punkt bin ich mir allerdings noch unsicher, ob ein komplettes Jagdverbot nicht sinnvoller wäre. Da die Jagd jedoch ein natürlicher Bestandteil der Art Mensch war und man damit früher keine Tiere folterte oder die Lebensgrundlagen des Planeten gefährdete, ist der Punkt für mich noch ungeklärt. Ich muss mein Statement dazu noch festigen, ob ein komplettes Jagdverbot nötig ist oder nur das Verbot, das Jagen als Hobby oder zum „Baumschutz“ auszuüben. Es ist in diesem Zusammenhang vielleicht wichtig zu verstehen, dass die Jagd früher den „normalen“ Menschen weggenommen wurde, da zeitweise nur Adelige jagen durften. Die heutige Jagd hat ohnehin nichts mehr mit der ursprünglichen Nahrungsversorgung oder der Herstellung von Kleidung zu tun.
Gibt es jetzt noch einen Konflikt, den ich noch nicht kenne?
Meine Grundregeln für einen Nationalpark:
-
KEINE forstwirtschaftlichen Maßnahmen: Erstens kostet das viel Geld. Zweitens kann der Wald das alleine.
-
KEIN Monitoring: Keine Halsbänder oder Chips zu Forschungszwecken.
Damit wäre auch dieser Teil fertig. Um die Boni, die eine Region durch einen Nationalpark bekommt, müssten sich die Kreise eigentlich streiten, wer den Zuschlag erhält – und nicht umgekehrt, wie es aktuell beschrieben wird.
Ablauf des Bewerbungsverfahrens
Aus den Richtlinien zum Verfahren: „Was wird angeboten? Der Findungsprozess läuft von September 2023 bis zum Ende des ersten Quartals 2024. Es bestehen keine Vorbedingungen, die eine Region erfüllen muss, um an diesem teilzunehmen. Zur Unterstützung des Findungsprozesses stellt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen kostenfrei Angebote in unterschiedlichen Formaten zur Verfügung. […]
Die Angebote umfassen neben Beratungen zum Gesamtprozess sowie Einzelfragen vor allem Unterstützung bei der Vorbereitung, Moderation und Durchführung von Beteiligungsformaten in den Regionen. […] Umgesetzt werden die Angebote durch eigens dafür beauftragte Agenturen (PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH, Zebralog GmbH). Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, über die Bezirksregierungen kurzfristig Fördermittel für spezifische Vorhaben (z. B. Einladung von Fachleuten zu Veranstaltungen vor Ort, Erstellung von Gutachten) zu beantragen…“
Mein Gedanke dazu: Also, wenn Menschen sich darum reißen würden (sobald sie erst verstanden haben, welche Vorteile es bietet, den Nationalpark zu bekommen) und es Fördermittel zur Unterstützung gibt, dann kann das Geld doch zum Beispiel in Waldkindergärten investiert werden. Wenn eine Region jetzt sofort zuschlägt, kann sie sich damit brüsten, ein Vorreiter zu sein und für das Wohl der Menschen zu agieren.
„Wie läuft der Findungsprozess ab?
Schritt 1: Interessensbekundung & Beratung zum Beteiligungskonzept: Über das Kontaktformular können Sie unverbindlich Ihr Interesse an den Unterstützungsangeboten bekunden. Eine Interessensbekundung ist keine Bewerbung […] Nach Prüfung erhalten Sie eine mehrstufige Beratung durch die hierfür engagierten Agenturen…“
Mein Gedanke dazu: Wie lautet die genaue Anleitung, wenn jemand JETZT sagt: „ICH WILL DERJENIGE SEIN!“?
„Da jede Region ihre individuellen Eigenschaften und Herausforderungen hat, wird in enger Absprache mit diesen ein passgenaues Beteiligungskonzept erarbeitet. […]
Schritt 2: Umsetzung des Beteiligungskonzeptes: Die Umsetzung könnte z. B. mit einer Auftaktveranstaltung vor Ort beginnen. Ziel ist es, die verschiedenen Interessengruppen zusammenzubringen und offene Diskussionen zu den potenziellen Effekten eines Nationalparks zu ermöglichen. […]
Schritt 3: Dialogdokumentation: Nach Umsetzung erfolgt eine sogenannte Dialogdokumentation. Diese fasst die wichtigsten Informationen und Ergebnisse anschaulich zusammen. Empfehlenswert ist, diese als Anlage zur Entscheidung für eine Bewerbung zum Nationalpark auf Ebene des Kreises beizufügen.“
Mein Gedanke dazu: Das spart alles Geld, das woanders hingehen kann, wenn jetzt einfach jemand „Ja, ich will“ sagt. Was passiert eigentlich, wenn alle vorgeschlagenen Regionen das wollen?
Das EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur
(Stand: November 2023)
Aus der Pressemitteilung der EU-Kommission (10.11.2023): „Das Europäische Parlament und der Rat der EU haben eine vorläufige Einigung über das Gesetz zur Wiederherstellung der Natur erzielt. Die EU-Kommission begrüßte das Votum über dieses Schlüssel-Element des Europäischen Grünen Deals und der Biodiversitäts-Strategie der EU.
„Ich bin überzeugt, dass wir eine ausgewogene Einigung über das Gesetz zur Wiederherstellung der Natur erzielt haben, das die Natur wieder zu unserem Verbündeten machen wird“, sagte EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevičius. „Indem wir sie wieder gesund machen, helfen wir uns selbst und schützen uns vor den Auswirkungen des Klimawandels. Eine gesunde Natur bedeutet eine ausreichende Versorgung mit sauberem Wasser, saubere Luft, kühlere Städte bei Hitzewellen, Pufferzonen gegen Stürme an unseren Küsten und reichliche Nahrungsquellen.““
Kontinuierliche und nachhaltige Erholung der Natur
„Das Gesetz zur Wiederherstellung der Natur soll einen Prozess für eine kontinuierliche und nachhaltige Erholung der Natur auf dem Land und im Meer der EU in Gang setzen. Als Gesamtziel, das auf EU-Ebene erreicht werden soll, werden die Mitgliedstaaten bis 2030 auf mindestens 20 Prozent der Landflächen und 20 Prozent der Meeresgebiete der EU Wiederherstellungsmaßnahmen durchführen. Bis 2050 sollen solche Maßnahmen für alle Ökosysteme, die eine Wiederherstellung benötigen, erfolgen.“
Mein Gedanke dazu: Was genau bedeutet „20 Prozent der Land- und Meeresfläche“? Die von ganz Europa? Oder in jedem einzelnen Bundesland? Und wie verteilt sich das auf die einzelnen Bundesländer in Deutschland?
Nationale Maßnahmen zur Umsetzung
„Für die verschiedenen Ökosysteme gelten unterschiedliche Wiederherstellungsziele. Die Mitgliedstaaten entscheiden über die spezifischen Maßnahmen, die in ihrem Hoheitsgebiet gelten sollen. Zu diesem Zweck werden sie nationale Wiederherstellungspläne entwickeln […] Sie werden diese Pläne unter Einbeziehung der lokalen Gemeinschaften und der Zivilgesellschaft entwickeln.“
Mein Gedanke dazu: Wo steht das genau? Welche Ökosysteme haben welche Ziele? Wenn die EU-Länder selbst über die Maßnahmen entscheiden dürfen, die in ihrem Land stattfinden sollen – oh nein, gibt es da nicht wieder sofort Streit? Wie läuft so etwas ab? Bekommen die EU-Länder eine Gesamtliste und dann pickt sich jeder das Beste heraus?
Die Länder melden dann ihren Wiederherstellungsbedarf und passen die von der EU vorgegebenen Maßnahmen an ihren lokalen Kontext an. Das bedeutet, ein Land, das kein Meer hat, kann natürlich auch nicht für dessen 20 Prozent sorgen. Die Pläne werden mit Hilfe der lokalen Gemeinschaften und Bürger umgesetzt. Also: Was genau ist eine „lokale Gemeinschaft“ und was soll der konkrete Bürger tun?
Synergien schaffen
„Die Pläne sollen Synergien mit dem Klimaschutz, der Anpassung an den Klimawandel und der Katastrophenprävention sowie mit der Land- und Forstwirtschaft anstreben.“
Mein Gedanke dazu: Duden-Definition für Synergie: „Energie, die für den Zusammenhalt und die gemeinsame Erfüllung von Aufgaben zur Verfügung steht“. Die Pläne sollen also Synergien mit dem Klimaschutz, dem Klimawandel, der Katastrophenprävention sowie mit der Land- und Forstwirtschaft anstreben. Naja, den Satz kann man eigentlich auch weglassen. Die Pläne sollen schlicht für den Erhalt der Art Mensch sein. Gemeinsam. Punkt. Oder?
Fokus auf Lebensräume
„Spezifische Ziele für verschiedene Ökosysteme sind beispielsweise die Verbesserung des Zustands der wichtigsten Land- und Meereslebensräume in der EU, städtische Ökosysteme, Flüsse und Überschwemmungsgebiete oder die Verbesserung der Bestäubervielfalt.“
Mein Gedanke dazu: Duden-Bedeutung für „spezifisch“: 1. für jemanden, etwas besonders charakteristisch, typisch; 2. auf eine bestimmte Größe bezogen. Ich würde das Wort „spezifisch“ hier weglassen, ich weiß nicht, was genau das an dieser Stelle aussagen soll.
Die Ziele sind z. B. die Verbesserung des Zustandes der wichtigsten Land- und Meereslebensräume. Was ist nun wichtig und was unwichtig? Geht es dabei um Dringlichkeit? Ist Fledermausschutz dringlicher als Wolfsschutz? In meiner Fassung würde einfach stehen: „der Zustand der Land- und Meeresräume“.
Auch städtische Ökosysteme sollen darin enthalten sein. Was genau ist ein städtisches Ökosystem? Gibt es dafür Beispiele? Und Flüsse: Diese sollte man entbegradigen. Aber bitte vernünftig! Nicht so wie an der Panke in Berlin, wo das ganze Ufer plattgemacht, der Boden komplett ausgeschaufelt wird und es nun ewig dauert, bis sich das Natürliche wieder einfindet. Wo der Bau einer soliden Fußgängerbrücke durch monströse Bauarbeiten künstlich verbreitert wird und dann noch viele alte Bäume für die angebliche „Renaturierung“ gefällt werden müssen. Man sollte Flüsse vor Abwasser beschützen und E-Scooter sowie Müll herausholen.
Es geht um Überschwemmungsgebiete und die Verbesserung der Bestäubervielfalt. Bienen, oder? Fliegen auch? Wer bestäubt denn alles so? Welche Tierarten? Fliegen, Mücken, Hummeln, Schmetterlinge und Schwebefliegen. Das letztgenannte Ziel ist super von den Bürgern umsetzbar, indem sie genau solche Wiesen anlegen, die den Bestäubern Wohnraum und Nahrung geben. Dafür könnten auch kostenlose Saatguttüten verteilt werden – aber bitte kein Gensaatgut, sondern gute, alte Sorten. Da können sich Unternehmen schon mal vorbereiten, die so etwas sowieso schon herstellen.
Auch die Stadtverwaltungen können ab jetzt die Rasenflächen in der Stadt umfunktionieren und nicht mehr dauernd kurz mähen. Dazu gehört ja auch zu meinen Ideen, Dinge einfach mal umzudrehen: Es wird hipp und ein Grund für Stolz werden, einen ungemähten Rasen zu besitzen. Möchte eine Stadt ein Zeichen setzen, dass sie sich für dieses Wiederherstellungsgesetz interessiert, so wird man das ganz leicht anhand der Rasenflächen erkennen können. Natürlich dürfen für die Menschen weiterhin Liegeflächen gemäht werden. Es gibt aber echt viele Flächen, auf die sich im Leben kein Mensch hinlegt.
Diese Maßnahme in ganz Deutschland würde schon unglaublich viel bewirken und kostet kaum Geld. Wenn es im Gesetz nur um 0,7 Prozent der Landesfläche geht, könnte man dann nicht sagen, dass dies allein schon mit dieser Rasen-Maßnahme in Deutschland erreicht wäre? Bekommen die EU-Länder eigentlich auch Geld von der EU für dieses Gesetz? Wie viel? Da Deutschland die Ost- und Nordsee hat, wird es wohl einen Teil des Meeres einbringen müssen. Zur Munitionsentfernung dann?
Zeitleiste und nächste Schritte
„Die nächsten Schritte: Das Europäische Parlament und der Rat müssen die neue Verordnung nun förmlich annehmen. Sobald dies geschehen ist, wird sie 20 Tage nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der EU in Kraft treten. Die Mitgliedstaaten müssen dann innerhalb von zwei Jahren nach Inkrafttreten der Verordnung ihren ersten Plan zur Wiederherstellung der Natur bei der Kommission einreichen. […] Bis 2030 müssen Wiederherstellungsmaßnahmen ergreifen werden, die mindestens 20 % der Landgebiete abdecken. Bis 2050 sollen solche Maßnahmen für alle Ökosysteme, die wiederhergestellt werden müssen, eingeführt werden.“
Mein Gedanke dazu: In 6 oder 7 Jahren sollen die Wiederherstellungsmaßnahmen also ergriffen werden. Reicht es demnach, wenn erst im Jahr 2029 angefangen wird? Und bis 2050 – also in rund 25 Jahren – sollen sie erst vollständig eingeführt sein?
Häh?
Verstehe ich das richtig, dass in den ersten 7 Jahren jedes EU-Land lediglich sagen soll, was es denn so macht? Beziehungsweise dauert bis dahin nur die Aufteilung, wer was übernimmt? Und in 25 Jahren soll es dann erst richtig losgehen, beziehungsweise müssen die EU-Länder erst dann beweisen, dass sie ihre angebotenen Ziele auch wirklich durchführen? Also, wenn das wahr ist, dauert das echt viel zu lange. Da müssen wir schon selber jetzt anfangen – ganz ohne Gesetz. Wer ist „wir“? Jeder, der Lust darauf hat!
Die durch die Schädigung der Natur entstehenden Kosten für die Wirtschaft sind extrem hoch. Für die Wirtschaft oder den Menschen? Ich würde mal sagen: für beide. Kapitalismus beziehungsweise Wirtschaft funktioniert schließlich auch nicht ohne festen Boden unter den Füßen, ohne Luft zum Atmen und ohne sauberes Wasser.
Hingegen kann jeder für die Wiederherstellung ausgegebene Euro je nach Ökosystem zu einer Rendite von 8 Euro führen. Jeder einzelne Euro, den man für ein Ökosystem ausgibt, wird mit 8 Euro zurückgezahlt? Von wem? Wie genau ist das gemeint? Oder ist es die umgekehrte Rechnung: Wenn die Natur kaputtgeht, verdient keiner mehr, und wenn man die Natur „rettet“, kann man das Achtfache der Investition durch verhinderte Schäden zurückerhalten?
Ach ja, hier steht es ja: „Die Natur bietet Dienstleistungen an.“ Einspruch! Sie bietet Geschenke an. Sie bekommt schließlich nichts zurück, wenn wir uns bedienen. Ziemlich ungerecht. Aber es ist wohl so gemeint, wie ich geschrieben habe: dass die Wirtschaft halt auch nicht mehr funktioniert, wenn die Natur stirbt. Naja, das Wort „Dienstleistung“ passt laut Duden dann wohl doch ganz gut.
FAQ zum Nationalpark: Windkraft, Forschung und Tourismus
(Fortsetzung der offiziellen Fragen und Antworten, kommentiert mit meinen Ansätzen)
11. Auswirkungen auf regenerative Energien
Frage: Hätte ein Nationalpark negative Auswirkungen auf den Ausbau der regenerativen Energie? Antwort: Nein! Die infrage kommende Nationalparkfläche steht schon heute für Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energie nicht zur Verfügung. Daran wird die Ausweisung als Nationalpark nichts ändern. Die Flächenbeiträge, die Südwestfalen für den Ausbau der regenerativen Energie leisten muss, können ohne Inanspruchnahme von Naturschutzgebieten, FFH- und Vogelschutzgebieten erfüllt werden.
Mein Gedanke dazu (Eintrag vom 17.09.2025): Perfekt. Wenn diese Flächen für Windkraft ohnehin nicht zur Verfügung stehen, dann würde meine Theorie im oben genannten Abschnitt nicht gelten. Es sei denn, zum Zeitpunkt des Artikels im November gab es noch Hürden, die es im darauffolgenden März nicht mehr gab? Sonst blieben als Gegenargumente nur der Holzverkauf und das Jagen. Beziehungsweise eigentlich nur der Holzverkauf, weil die Jäger ja laut Gesetz noch bis zu ihrem Lebensende jagen dürften.
12. Forschung im Nationalpark
Frage: Wird in einem Nationalpark auch geforscht? Antwort: Wie die Umweltbildung ist auch die Forschung eine wichtige Aufgabe eines Nationalparks. In der aktuellen und künftigen Situation eines fortschreitenden Klimawandels, verbunden mit vielen Veränderungen in der Baumartenzusammensetzung der Wälder und der Tier- und Pflanzenwelt, ist Forschung besonders wichtig. Ein Nationalpark bietet hierfür sehr gute Bedingungen. Die Forschungsaktivitäten eines Nationalparks wären eine gute Ergänzung zu bereits in der Region bestehenden forstlichen Einrichtungen wie dem „Zentrum für Wald und Holzwirtschaft“ in Arnsberg und dem Zentrum HOLZ in Olsberg.
Mein Gedanke dazu: Hier bitte ich gleich mal um ein Verbot von Monitoring. Ich will kein Tier im Nationalpark mit einem Chip oder einem Halsband sehen. Vielleicht ist das im Nationalpark ja auch schon verboten. Ansonsten kann geforscht werden wie wild. Oder gäbe es noch andere Forschungen, die in der Kritik stehen? Das sollte man am besten gleich vorweg klären.
13. Risiko von Over-Tourism
Frage: Ist zu befürchten, dass ein Nationalpark und sein Umfeld durch zu viele Touristen überlastet würden? Antwort: Dies ist eine berechtigte Frage, weil schon heute das Umfeld des Möhnesees an Wochenenden starkem Verkehr ausgesetzt ist. Allerdings zeigt sich auch heute, dass sich die meisten Besucher am Möhnesee aufhalten und selbst an Wochenenden die Wanderwege im Staatswaldgebiet eher nicht überlastet sind. Aber natürlich gehörte zu einem Nationalpark auch ein sorgfältig ausgearbeitetes, mit den Kommunen und den Bürgern diskutiertes touristisches Konzept mit passenden Infrastrukturangeboten.
Mein Gedanke dazu: Naja, ich hoffe ja mal, dass die Bahn dann auch bald in die Startlöcher geht und groß und stark wird, um den zukünftigen Tourismus über dieses Schienennetz stattfinden zu lassen.
(Herausgeber der FAQ, Stand 29. November 2023: Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest e.V. – Biologische Station Soest, die BUND-Kreisgruppen Soest und Hochsauerlandkreis, die BUND-Ortsgruppe Arnsberg, der NABU-Kreisverband Soest e.V., der Verein für Natur- und Vogelschutz im Hochsauerlandkreis e.V. VNV, das Landschaftsinformationszentrum Wasser und Wald Möhnesee e.V. LIZ sowie die Sauerländischen Gebirgsvereine Soest e.V. und Arnsberg e.V.)
Der Findungsprozess der Landesregierung NRW
Aus dem offiziellen Portal (nationalpark.nrw.de): „Unterstützungsangebote der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für den Findungsprozess in den Regionen.
Ziel des Findungsprozesses: Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen möchte die Bürgerinnen und Bürger in den Regionen bei der Suche nach einem geeigneten Gebiet für einen zweiten Nationalpark einbinden und einen ergebnisoffenen Prozess mit Menschen aus ganz Nordrhein-Westfalen durchführen. Gemeinsam sollen die verschiedenen Interessengruppen Konfliktlinien aufzeigen, aber vor allem Lösungsansätze erarbeiten und Potenziale für einen Nationalpark sichtbar machen. Ziel des Findungsprozesses ist es, dass sich möglichst viele Regionen über die Einrichtung eines zweiten Nationalparks austauschen.“
Mein Gedanke dazu: Wieso sollen die sich denn überhaupt darüber austauschen? Was haben die Bürger damit zu tun? Gibt es Bürger, die dagegen wären? Mit welcher Begründung? „Nee, ich will keinen Urwald … weil …?“ Häh? Oder meinen die jetzt diejenigen Bürger, die direkt betroffen wären, also Holzwirtschaftler und dort Beschäftigte?
Die zwei Hauptkonflikte und meine Lösungsansätze
Die Windräder lasse ich jetzt mal außen vor, da dies für mich keine Option für eine nachhaltige Stromversorgung ist – jedenfalls nicht so und nicht aus diesen Materialien. Da gibt es bestimmt bessere Ideen, um mit Wind Strom zu erzeugen. Der Nutzen ist geringer als der Schaden, den solche Räder anrichten: bei der Entsorgung, in der Produktion und beim Transport. Außerdem sind es Rohstoffe, die jetzt schon knapp und damit teuer sind. Die Betonklötze zukünftig wieder aus den Böden herauszustemmen, muss ebenfalls mit in die Verlustrechnung einfließen. Wie wird eigentlich so ein Betonklotz entsorgt? Und war da nicht was mit dem Sand und dem Beton – dass es auch kaum noch diesen speziellen Sand gibt?
Meine Lösungsansätze für die verbleibenden Konflikte sehen so aus:
1. Holzwirtschaft
Man muss den Verantwortlichen klar erklären, dass ein Versuch, so wie bisher weiterzuforsten, zu erheblichen Verlusten führt. Stattdessen sollte man die Edelholzproduktion anregen. In Naturwäldern dürfen dann in 30, 50 oder 100 Jahren vereinzelt Bäume entnommen werden. Die nächste Generation erhält somit „Goldbäume“, und wenn diese 100 Jahre alt werden, sind sie so viel wert wie Diamanten. Oder es geht einfach um das Wissen, dass sich die nächste Generation daraus ein stabiles Haus bauen kann.
Was macht ein Forstwirtschaftler in der Zwischenzeit? Wären diese Leute einverstanden, quasi zu „Führern des Waldes“ umzusatteln? Da Tourismus und Gesundheit die zukünftigen Top-Seller eines Nationalparks sind, wäre das ideal. Oder vielleicht haben ja ein paar jetzt schon gute Ideen, was sie in der Zwischenzeit machen könnten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Was gibt es denn noch für Ideen, wie mit einem Naturwald für diese Berufsbranche Geld verdient werden könnte?
2. Jäger
Das Jagen bleibt ausschließlich zur Nahrungsversorgung erlaubt. Wolf, Luchs und Bär dürfen nicht geschossen werden (da sie keine Nahrungsmittel sind), und auch die Trophäenjagd fällt komplett weg. Ansonsten gibt es keine Einschränkungen. Einen staatlichen Wildhüter für Nationalparks einzusetzen, halte ich für sehr gut.
Es wird auch nicht zum sogenannten „Baumschutz“ gejagt – der Wald kriegt das schon alleine hin. An diesem Punkt bin ich mir allerdings noch unsicher, ob ein komplettes Jagdverbot nicht sinnvoller wäre. Da die Jagd jedoch ein natürlicher Bestandteil der Art Mensch war und man damit früher keine Tiere folterte oder die Lebensgrundlagen des Planeten gefährdete, ist der Punkt für mich noch ungeklärt. Ich muss mein Statement dazu noch festigen, ob ein komplettes Jagdverbot nötig ist oder nur das Verbot, das Jagen als Hobby oder zum „Baumschutz“ auszuüben. Es ist in diesem Zusammenhang vielleicht wichtig zu verstehen, dass die Jagd früher den „normalen“ Menschen weggenommen wurde, da zeitweise nur Adelige jagen durften. Die heutige Jagd hat ohnehin nichts mehr mit der ursprünglichen Nahrungsversorgung oder der Herstellung von Kleidung zu tun.
Gibt es jetzt noch einen Konflikt, den ich noch nicht kenne?
Meine Grundregeln für einen Nationalpark:
-
KEINE forstwirtschaftlichen Maßnahmen: Erstens kostet das viel Geld. Zweitens kann der Wald das alleine.
-
KEIN Monitoring: Keine Halsbänder oder Chips zu Forschungszwecken.
Damit wäre auch dieser Teil fertig. Um die Boni, die eine Region durch einen Nationalpark bekommt, müssten sich die Kreise eigentlich streiten, wer den Zuschlag erhält – und nicht umgekehrt, wie es aktuell beschrieben wird.
Ablauf des Bewerbungsverfahrens
Aus den Richtlinien zum Verfahren: „Was wird angeboten? Der Findungsprozess läuft von September 2023 bis zum Ende des ersten Quartals 2024. Es bestehen keine Vorbedingungen, die eine Region erfüllen muss, um an diesem teilzunehmen. Zur Unterstützung des Findungsprozesses stellt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen kostenfrei Angebote in unterschiedlichen Formaten zur Verfügung. […]
Die Angebote umfassen neben Beratungen zum Gesamtprozess sowie Einzelfragen vor allem Unterstützung bei der Vorbereitung, Moderation und Durchführung von Beteiligungsformaten in den Regionen. […] Umgesetzt werden die Angebote durch eigens dafür beauftragte Agenturen (PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH, Zebralog GmbH). Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, über die Bezirksregierungen kurzfristig Fördermittel für spezifische Vorhaben (z. B. Einladung von Fachleuten zu Veranstaltungen vor Ort, Erstellung von Gutachten) zu beantragen…“
Mein Gedanke dazu: Also, wenn Menschen sich darum reißen würden (sobald sie erst verstanden haben, welche Vorteile es bietet, den Nationalpark zu bekommen) und es Fördermittel zur Unterstützung gibt, dann kann das Geld doch zum Beispiel in Waldkindergärten investiert werden. Wenn eine Region jetzt sofort zuschlägt, kann sie sich damit brüsten, ein Vorreiter zu sein und für das Wohl der Menschen zu agieren.
„Wie läuft der Findungsprozess ab?
Schritt 1: Interessensbekundung & Beratung zum Beteiligungskonzept: Über das Kontaktformular können Sie unverbindlich Ihr Interesse an den Unterstützungsangeboten bekunden. Eine Interessensbekundung ist keine Bewerbung […] Nach Prüfung erhalten Sie eine mehrstufige Beratung durch die hierfür engagierten Agenturen…“
Mein Gedanke dazu: Wie lautet die genaue Anleitung, wenn jemand JETZT sagt: „ICH WILL DERJENIGE SEIN!“?
„Da jede Region ihre individuellen Eigenschaften und Herausforderungen hat, wird in enger Absprache mit diesen ein passgenaues Beteiligungskonzept erarbeitet. […]
Schritt 2: Umsetzung des Beteiligungskonzeptes: Die Umsetzung könnte z. B. mit einer Auftaktveranstaltung vor Ort beginnen. Ziel ist es, die verschiedenen Interessengruppen zusammenzubringen und offene Diskussionen zu den potenziellen Effekten eines Nationalparks zu ermöglichen. […]
Schritt 3: Dialogdokumentation: Nach Umsetzung erfolgt eine sogenannte Dialogdokumentation. Diese fasst die wichtigsten Informationen und Ergebnisse anschaulich zusammen. Empfehlenswert ist, diese als Anlage zur Entscheidung für eine Bewerbung zum Nationalpark auf Ebene des Kreises beizufügen.“
Mein Gedanke dazu: Das spart alles Geld, das woanders hingehen kann, wenn jetzt einfach jemand „Ja, ich will“ sagt. Was passiert eigentlich, wenn alle vorgeschlagenen Regionen das wollen?
Das EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur
(Stand: November 2023)
Aus der Pressemitteilung der EU-Kommission (10.11.2023): „Das Europäische Parlament und der Rat der EU haben eine vorläufige Einigung über das Gesetz zur Wiederherstellung der Natur erzielt. Die EU-Kommission begrüßte das Votum über dieses Schlüssel-Element des Europäischen Grünen Deals und der Biodiversitäts-Strategie der EU.
„Ich bin überzeugt, dass wir eine ausgewogene Einigung über das Gesetz zur Wiederherstellung der Natur erzielt haben, das die Natur wieder zu unserem Verbündeten machen wird“, sagte EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevičius. „Indem wir sie wieder gesund machen, helfen wir uns selbst und schützen uns vor den Auswirkungen des Klimawandels. Eine gesunde Natur bedeutet eine ausreichende Versorgung mit sauberem Wasser, saubere Luft, kühlere Städte bei Hitzewellen, Pufferzonen gegen Stürme an unseren Küsten und reichliche Nahrungsquellen.““
Kontinuierliche und nachhaltige Erholung der Natur
„Das Gesetz zur Wiederherstellung der Natur soll einen Prozess für eine kontinuierliche und nachhaltige Erholung der Natur auf dem Land und im Meer der EU in Gang setzen. Als Gesamtziel, das auf EU-Ebene erreicht werden soll, werden die Mitgliedstaaten bis 2030 auf mindestens 20 Prozent der Landflächen und 20 Prozent der Meeresgebiete der EU Wiederherstellungsmaßnahmen durchführen. Bis 2050 sollen solche Maßnahmen für alle Ökosysteme, die eine Wiederherstellung benötigen, erfolgen.“
Mein Gedanke dazu: Was genau bedeutet „20 Prozent der Land- und Meeresfläche“? Die von ganz Europa? Oder in jedem einzelnen Bundesland? Und wie verteilt sich das auf die einzelnen Bundesländer in Deutschland?
Nationale Maßnahmen zur Umsetzung
„Für die verschiedenen Ökosysteme gelten unterschiedliche Wiederherstellungsziele. Die Mitgliedstaaten entscheiden über die spezifischen Maßnahmen, die in ihrem Hoheitsgebiet gelten sollen. Zu diesem Zweck werden sie nationale Wiederherstellungspläne entwickeln […] Sie werden diese Pläne unter Einbeziehung der lokalen Gemeinschaften und der Zivilgesellschaft entwickeln.“
Mein Gedanke dazu: Wo steht das genau? Welche Ökosysteme haben welche Ziele? Wenn die EU-Länder selbst über die Maßnahmen entscheiden dürfen, die in ihrem Land stattfinden sollen – oh nein, gibt es da nicht wieder sofort Streit? Wie läuft so etwas ab? Bekommen die EU-Länder eine Gesamtliste und dann pickt sich jeder das Beste heraus?
Die Länder melden dann ihren Wiederherstellungsbedarf und passen die von der EU vorgegebenen Maßnahmen an ihren lokalen Kontext an. Das bedeutet, ein Land, das kein Meer hat, kann natürlich auch nicht für dessen 20 Prozent sorgen. Die Pläne werden mit Hilfe der lokalen Gemeinschaften und Bürger umgesetzt. Also: Was genau ist eine „lokale Gemeinschaft“ und was soll der konkrete Bürger tun?
Synergien schaffen
„Die Pläne sollen Synergien mit dem Klimaschutz, der Anpassung an den Klimawandel und der Katastrophenprävention sowie mit der Land- und Forstwirtschaft anstreben.“
Mein Gedanke dazu: Duden-Definition für Synergie: „Energie, die für den Zusammenhalt und die gemeinsame Erfüllung von Aufgaben zur Verfügung steht“. Die Pläne sollen also Synergien mit dem Klimaschutz, dem Klimawandel, der Katastrophenprävention sowie mit der Land- und Forstwirtschaft anstreben. Naja, den Satz kann man eigentlich auch weglassen. Die Pläne sollen schlicht für den Erhalt der Art Mensch sein. Gemeinsam. Punkt. Oder?
Fokus auf Lebensräume
„Spezifische Ziele für verschiedene Ökosysteme sind beispielsweise die Verbesserung des Zustands der wichtigsten Land- und Meereslebensräume in der EU, städtische Ökosysteme, Flüsse und Überschwemmungsgebiete oder die Verbesserung der Bestäubervielfalt.“
Mein Gedanke dazu: Duden-Bedeutung für „spezifisch“: 1. für jemanden, etwas besonders charakteristisch, typisch; 2. auf eine bestimmte Größe bezogen. Ich würde das Wort „spezifisch“ hier weglassen, ich weiß nicht, was genau das an dieser Stelle aussagen soll.
Die Ziele sind z. B. die Verbesserung des Zustandes der wichtigsten Land- und Meereslebensräume. Was ist nun wichtig und was unwichtig? Geht es dabei um Dringlichkeit? Ist Fledermausschutz dringlicher als Wolfsschutz? In meiner Fassung würde einfach stehen: „der Zustand der Land- und Meeresräume“.
Auch städtische Ökosysteme sollen darin enthalten sein. Was genau ist ein städtisches Ökosystem? Gibt es dafür Beispiele? Und Flüsse: Diese sollte man entbegradigen. Aber bitte vernünftig! Nicht so wie an der Panke in Berlin, wo das ganze Ufer plattgemacht, der Boden komplett ausgeschaufelt wird und es nun ewig dauert, bis sich das Natürliche wieder einfindet. Wo der Bau einer soliden Fußgängerbrücke durch monströse Bauarbeiten künstlich verbreitert wird und dann noch viele alte Bäume für die angebliche „Renaturierung“ gefällt werden müssen. Man sollte Flüsse vor Abwasser beschützen und E-Scooter sowie Müll herausholen.
Es geht um Überschwemmungsgebiete und die Verbesserung der Bestäubervielfalt. Bienen, oder? Fliegen auch? Wer bestäubt denn alles so? Welche Tierarten? Fliegen, Mücken, Hummeln, Schmetterlinge und Schwebefliegen. Das letztgenannte Ziel ist super von den Bürgern umsetzbar, indem sie genau solche Wiesen anlegen, die den Bestäubern Wohnraum und Nahrung geben. Dafür könnten auch kostenlose Saatguttüten verteilt werden – aber bitte kein Gensaatgut, sondern gute, alte Sorten. Da können sich Unternehmen schon mal vorbereiten, die so etwas sowieso schon herstellen.
Auch die Stadtverwaltungen können ab jetzt die Rasenflächen in der Stadt umfunktionieren und nicht mehr dauernd kurz mähen. Dazu gehört ja auch zu meinen Ideen, Dinge einfach mal umzudrehen: Es wird hipp und ein Grund für Stolz werden, einen ungemähten Rasen zu besitzen. Möchte eine Stadt ein Zeichen setzen, dass sie sich für dieses Wiederherstellungsgesetz interessiert, so wird man das ganz leicht anhand der Rasenflächen erkennen können. Natürlich dürfen für die Menschen weiterhin Liegeflächen gemäht werden. Es gibt aber echt viele Flächen, auf die sich im Leben kein Mensch hinlegt.
Diese Maßnahme in ganz Deutschland würde schon unglaublich viel bewirken und kostet kaum Geld. Wenn es im Gesetz nur um 0,7 Prozent der Landesfläche geht, könnte man dann nicht sagen, dass dies allein schon mit dieser Rasen-Maßnahme in Deutschland erreicht wäre? Bekommen die EU-Länder eigentlich auch Geld von der EU für dieses Gesetz? Wie viel? Da Deutschland die Ost- und Nordsee hat, wird es wohl einen Teil des Meeres einbringen müssen. Zur Munitionsentfernung dann?
Zeitleiste und nächste Schritte
„Die nächsten Schritte: Das Europäische Parlament und der Rat müssen die neue Verordnung nun förmlich annehmen. Sobald dies geschehen ist, wird sie 20 Tage nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der EU in Kraft treten. Die Mitgliedstaaten müssen dann innerhalb von zwei Jahren nach Inkrafttreten der Verordnung ihren ersten Plan zur Wiederherstellung der Natur bei der Kommission einreichen. […] Bis 2030 müssen Wiederherstellungsmaßnahmen ergreifen werden, die mindestens 20 % der Landgebiete abdecken. Bis 2050 sollen solche Maßnahmen für alle Ökosysteme, die wiederhergestellt werden müssen, eingeführt werden.“
Mein Gedanke dazu: In 6 oder 7 Jahren sollen die Wiederherstellungsmaßnahmen also ergriffen werden. Reicht es demnach, wenn erst im Jahr 2029 angefangen wird? Und bis 2050 – also in rund 25 Jahren – sollen sie erst vollständig eingeführt sein?
Häh?
Verstehe ich das richtig, dass in den ersten 7 Jahren jedes EU-Land lediglich sagen soll, was es denn so macht? Beziehungsweise dauert bis dahin nur die Aufteilung, wer was übernimmt? Und in 25 Jahren soll es dann erst richtig losgehen, beziehungsweise müssen die EU-Länder erst dann beweisen, dass sie ihre angebotenen Ziele auch wirklich durchführen? Also, wenn das wahr ist, dauert das echt viel zu lange. Da müssen wir schon selber jetzt anfangen – ganz ohne Gesetz. Wer ist „wir“? Jeder, der Lust darauf hat!
Die durch die Schädigung der Natur entstehenden Kosten für die Wirtschaft sind extrem hoch. Für die Wirtschaft oder den Menschen? Ich würde mal sagen: für beide. Kapitalismus beziehungsweise Wirtschaft funktioniert schließlich auch nicht ohne festen Boden unter den Füßen, ohne Luft zum Atmen und ohne sauberes Wasser.
Hingegen kann jeder für die Wiederherstellung ausgegebene Euro je nach Ökosystem zu einer Rendite von 8 Euro führen. Jeder einzelne Euro, den man für ein Ökosystem ausgibt, wird mit 8 Euro zurückgezahlt? Von wem? Wie genau ist das gemeint? Oder ist es die umgekehrte Rechnung: Wenn die Natur kaputtgeht, verdient keiner mehr, und wenn man die Natur „rettet“, kann man das Achtfache der Investition durch verhinderte Schäden zurückerhalten?
Ach ja, hier steht es ja: „Die Natur bietet Dienstleistungen an.“ Einspruch! Sie bietet Geschenke an. Sie bekommt schließlich nichts zurück, wenn wir uns bedienen. Ziemlich ungerecht. Aber es ist wohl so gemeint, wie ich geschrieben habe: dass die Wirtschaft halt auch nicht mehr funktioniert, wenn die Natur stirbt. Naja, das Wort „Dienstleistung“ passt laut Duden dann wohl doch ganz gut.
Source:
Why Did NRW Reject All National Park Options?
A contribution from March 24, 2025 – Photo by H.W. (Answer: No Primeval Forest)
Further down in this article, I will report on the official bidding process. The Federal Republic had offered the state of North Rhine-Westphalia (NRW) the opportunity to establish a large national park modeled after the Bavarian Forest National Park. Surprisingly, however, all potential candidate regions voted against it.
The real reason for this rejection can likely be summed up in a single word: wind turbines.
The Debate Over Wind Power in the Forest
A report by Tagesschau24 gets straight to the heart of the dilemma: many people want more wind power—just not in their own backyard. The seemingly practical and conflict-free solution often boils down to: build them in the forest.
Understandably, conservationists view this critically. They demand that species protection and nature conservation must remain the absolute top priority in our forests.
Tourist Attraction or Landscape Destruction?
A report on „Green Horizons in Sundern“ describes how a local hotel is actually trying to market wind power as a tourist attraction. In the comments below, the issue of infrasound (low-frequency noise) is dismissed as a pure myth, and the idea is widely supported.
But what about „non-infrasound“? What about the very real, audible noise generated when those giant rotor blades cut through the air?
What I find completely missing from this debate is the local perspective—the actual feeling of standing right next to a wind turbine in the forest. Maybe I am unusual in this regard, but it bothers me immensely when I look out into the distance from a hilltop in the Sauerland region and the landscape is dominated by dozens of wind turbines. Perhaps I simply haven’t grasped how urgent the construction of these plants allegedly is.
I cannot, for the life of me, imagine any tourist who is looking for peace and untouched nature finding it attractive to contend with industrial plants in the middle of a forest during their vacation. But that is just my personal opinion—and perhaps it will turn out to be a success story after all.
Local Resistance: The Klarenberg Petition
A statement from the CDU local chapters of Sundern and Stockum dated March 11, 2025, proves that public sentiment is tense. They have launched an online petition against planned installations on the Klarenberg:
„The CDU local chapters of Sundern and Stockum are resolutely committed to protecting our citizens and our local nature. They are watching the plans to erect further wind energy turbines on the Klarenberg—right in the heart of the city—with great concern. In an online petition, they are calling on the city council, the administration, and private landowners to distance themselves from this project.
This prominent hill is visible to thousands of people and is a defining element of our landscape. Developing it with wind turbines up to 250 meters high would not only permanently alter the familiar landscape but also bring significant burdens for local residents. Shadow flicker, noise pollution, and potential health impairments (e.g., through infrasound) must not be ignored.“
Big Money: Special Funds and Astronomical Rents
A financial report from March 2025 reveals where the money is coming from. Ever since special funds (Sondervermögen) were approved in Berlin, it isn’t just defense stocks that are soaring. Massive sums are also flowing into climate protection and renewable energies. Under pressure from the Green Party, a significant portion of infrastructure funding must be allocated to climate protection. Stocks in this sector are booming; you currently won’t find any negative news about falling prices for wind power stocks.
It is difficult for me to report on this unemotionally and neutrally: on the one hand, debts are being run up for military hardware that people profit from in an emergency, while the exact same raw materials are needed to build wind turbines.
Ten Times a Forester’s Income
The Tagesschau report cites an extreme calculation example: a private forest owner receives around €100,000 per year just for leasing their land for a single wind turbine. Broken down, that is €8,333.33 a month—roughly ten times what they previously earned on average as a traditional forester (approx. €833 a month).
This answers the question of why so many foresters are willingly giving up their land. The argument often put forward is that the forest has already suffered from climate change, bark beetles, and storms like „Kyrill“ anyway. They claim they are simply generating the necessary income to rebuild the forest and make it „climate-fit“ and „climate-dynamic.“
Doubts About „Climate Dynamics“ and the Digital Mania
To this day, I have not understood what this „climate-fit“ restructuring looks like in reality. Just the other day, during a walk in the woods around the corner, I saw 30 newly planted trees: not a single one survived. Following the clear-cutting, the areas were left exposed for a long time, and the sun beat down relentlessly on the soil. How are young trees supposed to survive without artificial watering? In the end, will they just plant new monocultures in neat rows for the pure timber industry all over again?
The Tagesschau report also mentions that the hurdles for building wind turbines in forests were deliberately dismantled by the former coalition government. It would be fascinating to question why these major hurdles to protect nature existed in the first place.
Organized conservation groups rightly warn in the report that the energy transition should be pursued with a sense of proportion. Climate protection must not simply be placed above nature and species conservation.
Our Absurd Hunger for Energy
We are consuming more and more energy for things that are completely unnecessary. The best example: automatic response software (AI hotlines) in companies. They often bring absolutely no benefit to the customer, waste time and nerves, and destroy jobs in the process. Furthermore, these massive digital infrastructures devour gigantic amounts of electricity—an aspect that is never questioned when digitalization is branded as „customer service.“
There are other levers we could pull regarding transportation as well: in the Sauerland region, you are currently completely stranded without a car. Here, public transport should be massively expanded first. Similarly, the state could launch campaigns for a more power-saving and conscious use of smartphones. That would be a simple way to massively reduce energy demand before we industrialize the last untouched forests.
In the long run, electricity is not as vital for the bare survival of humanity as the preservation of global biodiversity.
Municipal Fears of the „Quick Buck“
Incidentally, the mayor of Sundern thinks wind turbines in the forest are a good idea because they „bother citizens less“ visually out there. At the same time, he warns that they must proceed with extreme caution, otherwise public sentiment could completely flip.
Citizens increasingly feel that outside companies are arriving from „God knows where,“ using the local landscape as a yield object to make a quick buck, while the burdens remain local. According to the report, there are currently 60 applications pending for wind power installations in the forest within the Sauerland region alone.
What Does Science Say? The State of the Forest
Current data refutes the idea that the forest can simply be instrumentalized as a CO2 savior. According to a Greenpeace report, our forests are in a historically poor state:
„The problem: Germany’s forests are already in bad shape; according to the Ministry of Agriculture’s forest condition survey, only one in five trees is healthy. Furthermore, the latest Federal Forest Inventory, which examines the state of Germany’s forests every ten years, reaches a shocking conclusion: forests in Germany now emit more climate-damaging CO2 than they store.
The poor condition of the forest is due, on the one hand, to the climate crisis and, on the other, to conventional forestry, which over-manages forests and has logged many deciduous mixed forests over the decades, planting coniferous plantations in their place.“
Here we have to look critically: Is it really just down to an abstract climate crisis? In Germany, the Bavarian Forest National Park is effectively the only real, large „primeval forest“ area. We ought to investigate whether the climate crisis has the same devastating effects on such a genuine, unmanaged natural forest as it does on the artificial conifer plantations of commercial forestry.
The Districts‘ Muted Response to the National Park Bid
On November 30, 2024, the German Press Agency (dpa) reported on the topic: „New National Park: Districts react cautiously to push“:
„Untouched nature protected by rangers: A national park is something special—but it is also often controversial. This is because the usually vast area is no longer available for timber harvesting or the construction of wind turbines. In the regions, enthusiasm is limited.“
To summarize the situation for the Arnsberg area: local plans state that no wind turbines are to be built there anyway. And traditional timber harvesting in the already destroyed spruce forests is usually a pure loss-making business for owners today.
It is bitter that the regions are rejecting the national park and the protective rangers that come with it. According to Wikipedia, a ranger is a „guardian of a landscape area,“ historically derived from the profession of the gamekeeper. Because the term enjoys high social esteem in North America thanks to the National Park Service, it was adopted into German back then.
It is an absolute shame that politics is deciding against these guardians of the habitat, purely to keep the land open for industrial development.
Thoughts on National Park Designation in NRW and the Future of Our Forests
Background: The Role of Gamekeepers (according to Wikipedia)
„In Europe, gamekeepers were deployed in imperial hunting forests (Wildbannforsten) during the Middle Ages. They had the task of preserving the imperial or royal privileges (Regale). This included the management of wildlife and the care of the forest, as well as the obligation to ensure accommodation and provisions for humans and animals during occasional hunts.
Germany: Gamekeepers in Germany have different titles depending on their range of tasks. The duties of gamekeepers in Germany are mainly performed by hunting supervisors and wildlife protectors. Under the title of ‚Revierjäger‘ (district hunter), there is a recognized training profession to become a professional hunter. The term ‚Ranger‘ represents the first non-academic conservation profession in Germany. The scope of duties for rangers in Germany is the care and management of humans and nature.“
What Are the Negative Aspects of Establishing a National Park?
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The land is lost to conventional timber harvesting.
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The land is lost to the construction of wind turbines.
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The land is lost to hunters (though only after 20 to 30 years).
Profitability and the Risk of Monocultures
Regarding timber harvesting, one could calculate how much it costs to reforest a destroyed spruce forest (costs for new trees) and water it. For how many years would you have to do this, and how secure is the water supply anyway? In the event of an acute water shortage, the law mandates watering bans—whether this also applies to the forest as an agricultural enterprise is something I don’t currently know.
Added to this is the enormous workload of planting and watering. What about the fuel for the watering vehicles (how much longer will affordable fuel even exist)? Isn’t it more of a money-loser these days to operate traditional forestry on these lands? Clear research results on this are still lacking, as the large-scale death of the spruce trees is still too recent.
My Proposal: Natural Forests as a Generational Investment
My proposal for natural forests regarding profitability: high-quality, precious wood should be produced there. This means that only a few mature trees may be harvested individually. The price for this wood will be correspondingly high—practically worth as much as gold.
However, this entire concept only works in 30, 40, 50, or even 100 years. This means that this „gold“ would be intended for the next generation. The „diamond“—the 100-year-old tree—is reserved for the generation after that. Thus, a cross-generational forestry operation (like a family business) would only have to take a one-generation break before continuing continuously.
Foresters back then simply didn’t know; they weren’t told that a monoculture does not work in the long run. Otherwise, they might never have set it up that way. Direct feedback from foresters on this would be very helpful.
Regarding Wind Power and Hunting
I publicly speak out against wind turbines in the forest. I consider this form of energy generation to be far too poorly thought out.
Do hunters really lose their territory? No, basically not until they reach retirement age or pass away. So they still have plenty of time to pursue their hobby.
Analysis of the Political Debate in NRW
From DIE ZEIT (September 13, 2023):
„Following the launch of the application process for a second national park in NRW, the districts have reacted cautiously to the state government’s push. Last week, the government published a list of potential areas for a new national park. Almost all the districts concerned reacted with surprise, and some showed skepticism. In the political committees, some applications could already be buried in the coming weeks.“
My thought on this: They are surprised because most people simply do not confront the fact that our planet is currently going down the drain. While that is understandable, it is a shame.
„NRW Environment Minister Oliver Krischer (Greens), on the other hand, said on Wednesday that he was ‚very optimistic‘ in view of the initial expressions of interest. In the Landtag’s environment committee, Krischer warned against talking the national park idea to death. A second national park alongside the one in the Eifel is ‚a great opportunity for nature conservation in NRW‘.“
My thought on this: Who among the proposed regions has actually expressed genuine interest? If it were up to me, all the proposed areas would become national parks. But fine, let’s start with one. Then the other regions can watch how it develops and whether it might be worth becoming one too.
(Note: It might even be possible to draw from the budget that the EU makes available for renaturation measures under the Nature Restoration Law. I cannot make any promises, but as I understand it, financial resources are available for this.) So it pays to be quick! The question is whether this money can then be given directly to the districts that vote in favor of it.
In the future, a primeval forest (or five of them) would be a true treasure for the state of NRW. It could be advertised worldwide (as the state with the most national parks) and it would make the area a highly attractive place to live. The best wood in the future will come from NRW and will be highly sought after all over the world. By then, hopefully, there will also be forms of transport that no longer cause damage in the forest during logging operations. Alternatively, the wood could be used exclusively for the people in NRW—as a stable material reserve for house building.
„It is also needed to achieve biodiversity goals (= species protection for humans). ‚We want to give all regions the chance to discuss this.‘ ‚There is also no reason to get worked up (echauffieren) [Duden meaning: to become heated through exertion or excitement; to get upset],‘ Krischer said. The national park will not be designated against the will of the municipalities: The districts must submit an application to designate areas as a national park, Krischer emphasized. In other words: They would have to apply.“
My thought on this: „They would have to apply“—that completely removes any worry of coercion from above.
The Situation in the Individual Regions
„Krischer called the question from the SPD opposition about the consequences of individual districts refusing theoretical: The national park has to meet certain criteria. The districts had different shares in the potential areas. […] The state published a map featuring six regions that are deemed particularly suitable:
Reichswald: The district administrator in Kleve, Christoph Gerwers, showed himself ’surprised‘ immediately after the state government’s press conference. Before a possible application, one would ‚have to carefully weigh up the advantages and disadvantages associated with designating the Reichswald as a national park.‘
Egge: A potential ‚Egge National Park‘ has long been debated locally. A support association already exists, and nature conservation associations are in favor. However, there is also massive pushback—among others, the CDU and FDP in the Höxter district reject a national park.
Arnsberg Forest: Together with the Hochsauerland district, the municipalities, and the interest groups involved in the Arnsberg Forest Nature Park, the Soest district wants to ‚carefully weigh‘ the pros and cons of a national park.
Ebbegebirge: The Märkischer Kreis district was surprised by the move. ‚Opinion-forming is only just beginning,‘ said a spokesperson. The neighboring Olpe district wants to look into the proposals technically in the near future and also involve citizens and affected landowners.
Rothaarkamm: The Rothaarkamm with its wisent (European bison) project would actually be an ideal candidate. This would give the state responsibility for the animals, which repeatedly cause trouble regarding damage with private forest owners. But the district administration expressed skepticism about whether this strong economic region is actually suitable, since potential areas for wind power would be lost, among other things.
Hürtgenwald: The area lies in the Düren district, which is already involved in the Eifel National Park—and shows little enthusiasm for a second one: ‚There are currently no concrete plans on the part of the Düren district to create another national park alongside the existing Eifel National Park‘.“
Questions & Answers Regarding the Arnsberg Forest National Park
(From the FAQs of the official project page, annotated with my own commentary)
1. Inclusion of Private Forest
Question: Would an Arnsberg Forest National Park be limited to the contiguous state forest area offered by the state government?
Answer: Yes! Adjacent areas in private or municipal ownership can only be included if the owners agree to it.
My thought on this: This means that private forest owners whose land borders the proposed plot can join voluntarily, making the protected area larger. If someone does not want to join out of pure self-interest or personal passion: What does the financial incentive look like? How exactly is the financial support structured, who receives it, how high is it, and is it paid as a lump sum or spread over several years?
2. The Element of Time in a „Development National Park“
Question: Does a prohibition on alterations take effect immediately upon the designation of a national park?
Answer: No! […] According to expert opinion, the transition from the current state to a state where nature is left to be nature permanently on at least 75% of the area will take about 20 to 30 years. During this period, numerous silvicultural (forestry) and water-management measures would be taken to create a good starting condition […] on the way to becoming a fully fledged national park. This particularly applies to the so-called calamity areas (damaged areas). It is therefore referred to as a „development national park.“
My thought on this: Okay, so in these development national parks, normal hunting is allowed to continue for the time being. But what exactly is meant by „numerous silvicultural and water-management measures“? Why isn’t the forest simply left completely alone to regenerate itself? By the way, that costs exactly 0 euros. It would also be interesting to consult directly with the forest itself: Is being left alone enough, or does it want support? And if so, what kind?
How much do the proposed measures cost? If there is state financial support, that money might be better spent elsewhere—for example, as a premium for forest owners who voluntarily make their piece of land available. Or one could invest in concepts like the landscape therapy path in the Brilon Kneipp spa resort (Brilon used to be the most heavily forested town in Germany).
This path is amazing, though a bit long in the tooth. Why it only received a 3-star rating on some travel portals is beyond me. The concept of having hammocks right in the middle of the forest is absolutely mind-blowing—just lying in a hammock, gently swaying, and looking up into the treetops! The same goes for the Brilon Forest Fairy Trail. From my point of view, the region holds incredible potential in the health and tourism sector. A lot is already there that could be perfectly expanded upon.
3. Restrictions for Visitors
Question: What restrictions would visitors to the forest face?
Answer: The potential national park area has already been designated as a nature reserve for a long time (Natura 2000 / FFH area). A requirement to stay on designated paths has therefore been in place for many years. With the establishment of a national park, the existing network of paths would be optimized in one place or another—to protect nature, but also to offer interesting routes for those seeking recreation. The hiking infrastructure (information boards, shelters, etc.) would be improved.
My thought on this: Yes, I don’t think that will bother anyone. Staying on designated hiking trails is already completely normal for us anyway. With individual interactive stations like the trails mentioned above, it becomes an entertaining experience for both adults and children.
4. Wildlife Populations and Hunting
Question: Would the hunting and regulation of wildlife populations be discontinued?
Answer: No! Populations would continue to be regulated in the future to the extent necessary to limit damage inside and outside the national park. The type of wildlife management would be discussed, and a wildlife management plan would ultimately be drawn up.
My thought on this: This, in turn, does not fit my strategy. The forest can handle this all by itself, including the wild animals! My suggestion: No complicated management; instead, simply leave the existing hunting rights as they were before until the 20 to 30-year development phase has expired. This means hunters won’t have their hobby taken away. And hunters would surely prefer not having to deal with an additional, bureaucratic hunting management system.
5. The Fear of the Bark Beetle
Question: Would there be a risk of bark beetle calamities or similar damaging events spreading to neighboring private or municipal forests?
Answer: Along the outer borders, a buffer zone would be established within the national park area, where forestry measures can be taken to protect the forest areas outside the national park.
My thought on this: I firmly believe that in a forest that rebuilds itself naturally, there won’t be any bark beetles left at all. After all, the beetle was merely the logical symptom of the artificial monoculture. A healthy forest will certainly not reproduce such a flawed state on its own. Therefore, in my opinion, the anxiety surrounding this is unfounded.
Still, I would like more information here as well: What exactly is such a buffer zone, and who has to provide the land for it? The national park itself or the adjacent private areas? And what concrete forestry measures take place in such a buffer zone? Here, too, my view applies: the forest will create its own buffer zone. Unfortunately, there are no long-term research results available today on exactly how a completely self-seeded primeval forest behaves in interaction with the beetle.
6. Environmental Education, Timber Market, and Economic Power
Question: Is environmental education a mandate that national parks are supposed to fulfill?
Answer: Yes, a very important one! Information centers, guided excursions, and events are part of the infrastructure. The LIZ at Lake Möhne, the youth forest home, and the forestry education center in Arnsberg are already available for this purpose.
My thought on this: That is a wonderful mandate that brings joy to visitors and sparks genuine interest. What on earth could anyone have against that?
Question: How are the forestry impacts assessed?
Answer: Approximately half of the potential national park area was planted with spruce trees that fell victim to the drought. A smaller portion of the deciduous stands has already been removed from commercial use as a wilderness area. Overall, the impact on the timber market is estimated to be low.
My thought on this: See my assumption from earlier—traditional forestry on these ruined lands is hardly profitable anymore anyway.
Question: What regional economic effects would a national park have?
Answer: The Eifel National Park shows that regions benefit greatly economically, particularly gastronomy and the hotel industry. A study on the Eifel National Park concludes that annual turnovers of 30 million euros are generated there and around 700 full-time jobs have been created. A national park would be a strong brand that increases the attractiveness of the region—also for young people when choosing where to live.
My thought on this: Well, that is quite a statement. 700 new jobs and 30 million euros in turnover? And a clear „yes“ to soft location factors for young families! I would sign off on that immediately.
National Park FAQs: Wind Power, Research, and Tourism
(Continuation of the official questions and answers, annotated with my commentary)
11. Impact on Renewable Energies
Question: Would a national park have negative impacts on the expansion of renewable energy?
Answer: No! The national park area under consideration is already unavailable for installations generating renewable energy today. Designation as a national park will not change that. The land contributions that South Westphalia must make for the expansion of renewable energy can be met without encroaching on nature reserves, FFH, and bird sanctuaries.
My thought on this (entry from Sept 17, 2025): Perfect. If these areas are unavailable for wind power anyway, then my theory in the section above wouldn’t apply. Unless, at the time the article was written in November, there were still hurdles that no longer existed by the following March? Otherwise, the only remaining counterarguments would be timber sales and hunting. Or actually, just timber sales, since by law hunters are allowed to hunt until the end of their lives.
12. Research in the National Park
Question: Is research also conducted in a national park?
Answer: Like environmental education, research is an important task of a national park. In the current and future context of advancing climate change, combined with many changes in the tree species composition of forests and the animal and plant world, research is particularly important. A national park offers excellent conditions for this. The research activities of a national park would be a good complement to forestry institutions already existing in the region, such as the „Center for Forest and Timber Management“ in Arnsberg and the HOLZ Center in Olsberg.
My thought on this: I would like to request an immediate ban on monitoring here. I don’t want to see any animal in the national park with a microchip or a tracking collar. Perhaps that is already banned in national parks. Other than that, they can research like crazy. Or are there other types of research that face criticism? It would be best to clear that up right from the start.
13. Risk of Over-Tourism
Question: Is it to be feared that a national park and its surroundings would be overwhelmed by too many tourists?
Answer: This is a justified question, because even today the area surrounding Lake Möhne is exposed to heavy traffic on weekends. However, it is also apparent today that most visitors stay near Lake Möhne, and even on weekends, the hiking trails in the state forest area are generally not overcrowded. But of course, a national park would also require a carefully devised tourism concept discussed with the municipalities and citizens, complete with appropriate infrastructure offerings.
My thought on this: Well, I hope that the railway company will soon step up, grow big and strong, and ensure that future tourism can take place via this rail network instead of cars.
(Publisher of the FAQ, as of November 29, 2023: Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest e.V. – Biological Station Soest, the BUND district groups of Soest and Hochsauerlandkreis, the BUND local group of Arnsberg, the NABU district association of Soest e.V., the Association for Nature and Bird Protection in the Hochsauerlandkreis e.V. VNV, the Landscape Information Center Water and Forest Möhnesee e.V. LIZ, as well as the Sauerland Mountain Clubs of Soest e.V. and Arnsberg e.V.)
The NRW State Government’s Consultation Process
From the official portal (nationalpark.nrw.de):
„Support offers from the state government of North Rhine-Westphalia for the consultation process in the regions.
Goal of the consultation process: The state government of North Rhine-Westphalia wants to involve citizens in the regions in the search for a suitable area for a second national park and conduct an open-ended process with people from all over North Rhine-Westphalia. Together, the various interest groups are to highlight lines of conflict, but above all develop solution approaches and make the potential for a national park visible. The goal of the consultation process is for as many regions as possible to exchange views on the establishment of a second national park.“
My thought on this: Why should they even exchange views on it? What do the citizens have to do with it? Are there citizens who would be against it? On what grounds? „No, I don’t want a primeval forest… because…?“ Huh? Or do they mean those citizens who would be directly affected, meaning timber industry workers and people employed there?
The Two Main Conflicts and My Solution Approaches
I am going to leave wind turbines out of the equation for now, as this is not an option for a sustainable power supply for me—at least not like this and not made from these materials. There are bound to be better ideas for generating electricity from wind. The benefit is less than the damage these turbines cause: in disposal, production, and transport. Furthermore, these are raw materials that are already scarce and therefore expensive. Having to hammer the concrete blocks out of the ground in the future must also be factored into the loss calculation. How is such a concrete block actually disposed of? And wasn’t there something about sand and concrete—that this special sand is also running out?
My solution approaches for the remaining conflicts look like this:
1. Timber Industry
It must be clearly explained to those responsible that attempting to continue forestry as before will lead to significant losses. Instead, precious wood production should be encouraged. In natural forests, individual trees may then be harvested in 30, 50, or 100 years. The next generation will thus receive „gold trees,“ and when these turn 100 years old, they will be worth as much as diamonds. Or it is simply about the knowledge that the next generation can build a stable house from them.
What does a forester do in the meantime? Would these people agree to switch over to becoming „guides of the forest,“ so to speak? Since tourism and health are the future top sellers of a national park, this would be ideal. Or perhaps a few already have good ideas right now on what they could do in the meantime to earn their living. What other ideas are there for how this professional branch could make money with a natural forest?
2. Hunters
Hunting remains permitted exclusively for food supply. Wolves, lynx, and bears must not be shot (as they are not food items), and trophy hunting is eliminated completely. Otherwise, there are no restrictions. I think employing a state gamekeeper for national parks is a very good idea.
There will also be no hunting for so-called „tree protection“—the forest can manage that on its own. At this point, however, I am still unsure whether a complete hunting ban would make more sense. Yet, since hunting was a natural part of the human species and people in the past did not torture animals or endanger the planet’s foundations with it, this point remains unresolved for me. I still need to solidify my statement on whether a complete hunting ban is necessary or only a ban on practicing hunting as a hobby or for „tree protection.“ In this context, it is perhaps important to understand that hunting was taken away from „normal“ people in the past, as at times only nobles were allowed to hunt. Today’s hunting has nothing to do with original food sourcing or making clothes anyway.
Is there another conflict I don’t know about yet?
My Ground Rules for a National Park:
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NO forestry measures: Firstly, it costs a lot of money. Secondly, the forest can do it alone.
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NO monitoring: No collars or chips for research purposes.
With that, this part would be finished too. The districts should actually be fighting over who gets the contract for the bonuses a region receives from a national park—and not the other way around, as it is currently described.
Application Process Procedure
From the guidelines on the procedure:
„What is offered? The matchmaking process runs from September 2023 to the end of the first quarter of 2024. There are no preconditions that a region must meet to participate. To support the matchmaking process, the state government of North Rhine-Westphalia provides free offers in various formats. […]
In addition to advice on the overall process and individual questions, the offers primarily include support for the preparation, moderation, and implementation of participation formats in the regions. […] The offers are implemented by agencies specifically commissioned for this purpose (PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH, Zebralog GmbH). In addition, there is the possibility to apply for short-term funding via the district governments for specific projects (e.g., inviting experts to local events, drawing up expert opinions)…“
My thought on this: So, if people were scrambling for it (once they finally understood the benefits a national park offers) and there is funding available for support, then that money could be invested in forest kindergartens, for example. If a region strikes right now, it can boast about being a pioneer and acting for the well-being of the people.
„How does the matchmaking process work?
Step 1: Expression of interest & advice on the participation concept: You can express your interest in the support offers non-bindingly via the contact form. An expression of interest is not an application […] After examination, you will receive multi-stage advice from the agencies hired for this purpose…“
My thought on this: What are the exact instructions if someone says RIGHT NOW: „I WANT TO BE THE ONE!“?
„Since each region has its individual characteristics and challenges, a tailor-made participation concept is developed in close consultation with them. […]
Step 2: Implementation of the participation concept: The implementation could begin, for example, with a kick-off event on-site. The goal is to bring the various interest groups together and enable open discussions on the potential effects of a national park. […]
Step 3: Dialog documentation: After implementation, a so-called dialog documentation takes place. This summarizes the most important information and results clearly. It is recommended to attach this as an annex to the decision for a national park application at the district level.“
My thought on this: This all saves money that can go elsewhere if someone just says „Yes, I want to“ right now. What actually happens if all the proposed regions want it?
The EU Nature Restoration Law
(As of November 2023)
From the European Commission’s press release (10.11.2023):
„The European Parliament and the Council of the EU have reached a provisional agreement on the Nature Restoration Law. The EU Commission welcomed the vote on this key element of the European Green Deal and the EU Biodiversity Strategy.
‚I am convinced that we have reached a balanced agreement on the Nature Restoration Law, which will make nature our ally again,‘ said EU Environment Commissioner Virginijus Sinkevičius. ‚By making it healthy again, we are helping ourselves and protecting ourselves from the impacts of climate change. Healthy nature means an adequate supply of clean water, clean air, cooler cities during heatwaves, buffer zones against storms on our coasts, and abundant food sources.'“
Continuous and Sustainable Recovery of Nature
„The Nature Restoration Law is intended to set in motion a process for a continuous and sustainable recovery of nature on land and at sea in the EU. As an overall target to be achieved at EU level, member states will carry out restoration measures on at least 20 percent of land areas and 20 percent of sea areas in the EU by 2030. By 2050, such measures are to be implemented for all ecosystems in need of restoration.“
My thought on this: What exactly does „20 percent of land and sea area“ mean? That of the whole of Europe? Or in each individual federal state? And how is that distributed among the individual federal states in Germany?
National Implementation Measures
„Different restoration targets apply to the various ecosystems. Member states decide on the specific measures to apply in their territory. To this end, they will develop national restoration plans […] They will develop these plans involving local communities and civil society.“
My thought on this: Where exactly is that stated? Which ecosystems have which targets? If the EU countries are allowed to decide for themselves on the measures to take place in their country—oh no, won’t there immediately be arguments again? How does something like that work? Do the EU countries get a master list and then everyone picks out the best bits?
The countries then report their restoration needs and adapt the measures prescribed by the EU to their local context. This means a country that has no sea cannot look after its 20 percent either, of course. The plans are implemented with the help of local communities and citizens. So: What exactly is a „local community“ and what is the specific citizen supposed to do?
Creating Synergies
„The plans shall seek synergies with climate change mitigation, climate change adaptation, and disaster prevention, as well as with agriculture and forestry.“
My thought on this: Duden definition for synergy: „Energy available for cohesion and the joint fulfillment of tasks“. So the plans are supposed to seek synergies with climate protection, climate change, disaster prevention, as well as with agriculture and forestry. Well, you could actually leave that sentence out. The plans should simply be for the preservation of the human species. Together. Period. Right?
Focus on Habitats
„Specific targets for different ecosystems include, for example, improving the condition of key land and marine habitats in the EU, urban ecosystems, rivers and floodplains, or improving pollinator diversity.“
My thought on this: Duden meaning for „specific“: 1. particularly characteristic, typical for someone or something; 2. related to a certain quantity. I would leave out the word „specific“ here, I don’t know what exactly it is supposed to express at this point.
The goals are, for example, the improvement of the condition of the most important land and marine habitats. What is important now and what is unimportant? Is it about urgency? Is bat protection more urgent than wolf protection? In my version, it would simply say: „the condition of land and sea areas“.
Urban ecosystems are also to be included. What exactly is an urban ecosystem? Are there examples of this? And rivers: these should be de-straightened. But properly, please! Not like at the Panke in Berlin, where the whole bank is flattened, the ground completely excavated, and it now takes forever for nature to find its way back. Where the construction of a solid pedestrian bridge is artificially widened by monstrous construction work and then many old trees have to be chopped down for the alleged „renaturierung“ (renaturing). Rivers should be protected from wastewater, and e-scooters and trash should be pulled out.
It is about floodplains and improving pollinator diversity. Bees, right? Flies too? Who all pollinates? Which animal species? Flies, mosquitoes, bumblebees, butterflies, and hoverflies. The last-mentioned goal can be implemented wonderfully by citizens by planting exactly those kinds of meadows that give pollinators a place to live and food. Free seed packets could also be distributed for this—but please no GM seeds, just good, old varieties. Companies that already manufacture things like that can start preparing now.
City administrations can also transform the lawns in the city from now on and stop constantly mowing them short. This also includes one of my ideas to simply turn things around: it will become hip and a reason for pride to own an unmowed lawn. If a city wants to send a signal that it is interested in this restoration law, it will be very easy to recognize by the lawns. Of course, sunbathing areas can still be mowed for people. But there are really many areas that no human being ever lies down on.
This measure across Germany would already achieve an incredible amount and costs hardly any money. If the law is only about 0.7 percent of the land area, couldn’t one say that this alone would be achieved with this lawn measure in Germany? Do the EU countries actually get money from the EU for this law? How much? Since Germany has the Baltic and North Seas, it will probably have to contribute a part of the sea. For ammunition removal then?
Timeline and Next Steps
„Next steps: The European Parliament and the Council must now formally adopt the new regulation. Once this is done, it will enter into force 20 days after its publication in the Official Journal of the EU. Member states will then have to submit their first nature restoration plan to the Commission within two years of the regulation entering into force. […] By 2030, restoration measures must be taken covering at least 20% of land areas. By 2050, such measures are to be introduced for all ecosystems that need to be restored.“
My thought on this: So the restoration measures are supposed to be taken in 6 or 7 years. Is it therefore enough if they don’t start until 2029? And by 2050—so in about 25 years—they are only supposed to be fully introduced?
Huh?
Do I understand correctly that in the first 7 years, each EU country is merely supposed to say what it is going to do? Or does the distribution of who takes over what just take that long until then? And in 25 years it is only then supposed to really get going, or rather EU countries only have to prove then that they are actually carrying out their offered goals? Well, if that is true, it really takes much too long. We have to start ourselves now—completely without a law. Who is „we“? Anyone who feels like it!
The economic costs resulting from the degradation of nature are extremely high. For the economy or for humans? I would say: for both. After all, capitalism or the economy does not work without firm ground under our feet, without air to breathe, and without clean water.
On the other hand, every euro spent on restoration can lead to a return of 8 euros, depending on the ecosystem. Every single euro spent on an ecosystem is paid back with 8 euros? By whom? How exactly is that meant? Or is it the reverse calculation: if nature breaks down, nobody earns anything anymore, and if you „save“ nature, you can get back eight times the investment through prevented damages?
Oh right, here it says: „Nature provides services.“ Objection! It provides gifts. After all, it gets nothing back when we help ourselves. Quite unfair. But it is probably meant the way I wrote it: that the economy just stops working when nature dies. Well, according to Duden, the word „service“ actually fits quite well then.
This also includes one of my ideas to simply turn things around: it will become hip and a reason for pride to own an unmowed lawn. If a city wants to send a signal that it is interested in this restoration law, it will be very easy to recognize by the lawns. Of course, sunbathing areas can still be mowed for people. But there are really many areas that no human being ever lies down on.
This measure across Germany would already achieve an incredible amount and costs hardly any money. If the law is only about 0.7 percent of the land area, couldn’t one say that this alone would be achieved with this lawn measure in Germany? Do the EU countries actually get money from the EU for this law? How much? Since Germany has the Baltic and North Seas, it will probably have to contribute a part of the sea. For ammunition removal then?
Timeline and Next Steps
„Next steps: The European Parliament and the Council must now formally adopt the new regulation. Once this is done, it will enter into force 20 days after its publication in the Official Journal of the EU. Member states will then have to submit their first nature restoration plan to the Commission within two years of the regulation entering into force. […] By 2030, restoration measures must be taken covering at least 20% of land areas. By 2050, such measures are to be introduced for all ecosystems that need to be restored.“
My thought on this: So the restoration measures are supposed to be taken in 6 or 7 years. Is it therefore enough if they don’t start until 2029? And by 2050—so in about 25 years—are they only supposed to be fully introduced?
Huh?
Do I understand correctly that in the first 7 years, each EU country is merely supposed to say what it is going to do? Or does the distribution of who takes over what just take that long until then? And in 25 years it is only then supposed to really get going, or rather EU countries only have to prove then that they are actually carrying out their offered goals? Well, if that is true, it really takes much too long. We have to start ourselves now—completely without a law. Who is „we“? Anyone who feels like it!
The economic costs resulting from the degradation of nature are extremely high. For the economy or for humans? I would say: for both. After all, capitalism or the economy does not work without firm ground under our feet, without air to breathe, and without clean water.
On the other hand, every euro spent on restoration can lead to a return of 8 euros, depending on the ecosystem. Every single euro spent on an ecosystem is paid back with 8 euros? By whom? How exactly is that meant? Or is it the reverse calculation: if nature breaks down, nobody earns anything anymore, and if you „save“ nature, you can get back eight times the investment through prevented damages?
Oh right, here it says: „Nature provides services.“ Objection! It provides gifts. After all, it gets nothing back when we help ourselves. Quite unfair. But it is probably meant the way I wrote it: that the economy just stops working when nature dies. Well, according to Duden, the word „service“ actually fits quite well then.
FAQ on the National Park: Wind Power, Research, and Tourism
(Continuation of the official questions and answers, annotated with my approaches)
11. Impact on Renewable Energies
Question: Would a national park have negative impacts on the expansion of renewable energy?
Answer: No! The national park area under consideration is already unavailable for installations generating renewable energy today. Designation as a national park will not change that. The land contributions that South Westphalia must make for the expansion of renewable energy can be met without encroaching on nature reserves, FFH, and bird sanctuaries.
My thought on this (entry from Sept 17, 2025): Perfect. If these areas are unavailable for wind power anyway, then my theory in the section above would not apply. Unless, at the time the article was written in November, there were still hurdles that no longer existed by the following March? Otherwise, the only remaining counterarguments would be timber sales and hunting. Or rather, actually just timber sales, because by law hunters are allowed to hunt until the end of their lives.
12. Research in the National Park
Question: Is research also conducted in a national park?
Answer: Like environmental education, research is an important task of a national park. In the current and future context of advancing climate change, combined with many changes in the tree species composition of forests and the animal and plant world, research is particularly important. A national park offers excellent conditions for this. The research activities of a national park would be a good complement to forestry institutions already existing in the region, such as the „Center for Forest and Timber Management“ in Arnsberg and the HOLZ Center in Olsberg.
My thought on this: Here I would like to request an immediate ban on monitoring. I don’t want to see any animal in the national park with a chip or a tracking collar. Perhaps that is already banned in national parks. Other than that, they can research like crazy. Or are there other types of research that face criticism? It would be best to clear that up right from the start.
13. Risk of Over-Tourism
Question: Is it to be feared that a national park and its surroundings would be overwhelmed by too many tourists?
Answer: This is a justified question, because even today the area surrounding Lake Möhne is exposed to heavy traffic on weekends. However, it is also apparent today that most visitors stay near Lake Möhne, and even on weekends, the hiking trails in the state forest area are generally not overcrowded. But of course, a national park would also require a carefully devised tourism concept discussed with the municipalities and citizens, complete with appropriate infrastructure offerings.
My thought on this: Well, I hope that the railway company will soon step up, grow big and strong, and ensure that future tourism can take place via this rail network instead of cars.
(Publisher of the FAQ, as of November 29, 2023: Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest e.V. – Biological Station Soest, the BUND district groups of Soest and Hochsauerlandkreis, the BUND local group of Arnsberg, the NABU district association of Soest e.V., the Association for Nature and Bird Protection in the Hochsauerlandkreis e.V. VNV, the Landscape Information Center Water and Forest Möhnesee e.V. LIZ, as well as the Sauerland Mountain Clubs of Soest e.V. and Arnsberg e.V.)
The NRW State Government’s Consultation Process
From the official portal (nationalpark.nrw.de):
„Support offers from the state government of North Rhine-Westphalia for the consultation process in the regions.
Goal of the consultation process: The state government of North Rhine-Westphalia wants to involve citizens in the regions in the search for a suitable area for a second national park and conduct an open-ended process with people from all over North Rhine-Westphalia. Together, the various interest groups are to highlight lines of conflict, but above all develop solution approaches and make the potential for a national park visible. The goal of the consultation process is for as many regions as possible to exchange views on the establishment of a second national park.“
My thought on this: Why should they even exchange views on it? What do the citizens have to do with it? Are there citizens who would be against it? On what grounds? „No, I don’t want a primeval forest… because…?“ Huh? Or do they mean those citizens who would be directly affected, meaning timber industry workers and people employed there?
The Two Main Conflicts and My Solution Approaches
I am going to leave wind turbines out of the equation for now, as this is not an option for a sustainable power supply for me—at least not like this and not made from these materials. There are bound to be better ideas for generating electricity from wind. The benefit is less than the damage these turbines cause: in disposal, production, and transport. Furthermore, these are raw materials that are already scarce and therefore expensive. Having to hammer the concrete blocks out of the ground in the future must also be factored into the loss calculation. How is such a concrete block actually disposed of? And wasn’t there something about sand and concrete—that this special sand is also running out?
My solution approaches for the remaining conflicts look like this:
1. Timber Industry
It must be clearly explained to those responsible that attempting to continue forestry as before will lead to significant losses. Instead, precious wood production should be encouraged. In natural forests, individual trees may then be harvested in 30, 50, or 100 years. The next generation will thus receive „gold trees,“ and when these turn 100 years old, they will be worth as much as diamonds. Or it is simply about the knowledge that the next generation can build a stable house from them.
What does a forester do in the meantime? Would these people agree to switch over to becoming „guides of the forest,“ so to speak? Since tourism and health are the future top sellers of a national park, this would be ideal. Or perhaps a few already have good ideas right now on what they could do in the meantime to earn their living. What other ideas are there for how this professional branch could make money with a natural forest?
2. Hunters
Hunting remains permitted exclusively for food supply. Wolves, lynx, and bears must not be shot (as they are not food items), and trophy hunting is eliminated completely. Otherwise, there are no restrictions. I think employing a state gamekeeper for national parks is a very good idea.
There will also be no hunting for so-called „tree protection“—the forest can manage that on its own. At this point, however, I am still unsure whether a complete hunting ban would make more sense. Yet, since hunting was a natural part of the human species and people in the past did not torture animals or endanger the planet’s foundations with it, this point remains unresolved for me. I still need to solidify my statement on whether a complete hunting ban is necessary or only a ban on practicing hunting as a hobby or for „tree protection.“ In this context, it is perhaps important to understand that hunting was taken away from „normal“ people in the past, as at times only nobles were allowed to hunt. Today’s hunting has nothing to do with original food sourcing or making clothes anyway.
Is there another conflict I don’t know about yet?
My Ground Rules for a National Park:
-
NO forestry measures: Firstly, it costs a lot of money. Secondly, the forest can do it alone.
-
NO monitoring: No collars or chips for research purposes.
With that, this part would be finished too. The districts should actually be fighting over who gets the contract for the bonuses a region receives from a national park—and not the other way around, as it is currently described.
Application Process Procedure
From the guidelines on the procedure:
„What is offered? The matchmaking process runs from September 2023 to the end of the first quarter of 2024. There are no preconditions that a region must meet to participate. To support the matchmaking process, the state government of North Rhine-Westphalia provides free offers in various formats. […]
The offers include, in addition to advice on the overall process and individual questions, primarily support for the preparation, moderation, and implementation of participation formats in the regions. […] The offers are implemented by agencies specifically commissioned for this purpose (PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH, Zebralog GmbH). In addition, there is the possibility to apply for short-term funding via the district governments for specific projects (e.g., inviting experts to local events, drawing up expert opinions)…“
My thought on this: So, if people were scrambling for it (once they finally understood the benefits a national park offers) and there is funding available for support, then that money could be invested in forest kindergartens, for example. If a region strikes right now, it can boast about being a pioneer and acting for the well-being of the people.
„How does the matchmaking process work?
Step 1: Expression of interest & advice on the participation concept: You can express your interest in the support offers non-bindingly via the contact form. An expression of interest is not an application […] After examination, you will receive multi-stage advice from the agencies hired for this purpose…“
My thought on this: What are the exact instructions if someone says RIGHT NOW: „I WANT TO BE THE ONE!“?
„Since each region has its individual characteristics and challenges, a tailor-made participation concept is developed in close consultation with them. […]
Step 2: Implementation of the participation concept: The implementation could begin, for example, with a kick-off event on-site. The goal is to bring the various interest groups together and enable open discussions on the potential effects of a national park. […]
Step 3: Dialog documentation: After implementation, a so-called dialog documentation takes place. This summarizes the most important information and results clearly. It is recommended to attach this as an annex to the decision for a national park application at the district level.“
My thought on this: This all saves money that can go elsewhere if someone just says „Yes, I want to“ right now. What actually happens if all the proposed regions want it?
The EU Nature Restoration Law
(As of November 2023)
From the European Commission’s press release (10.11.2023):
„The European Parliament and the Council of the EU have reached a provisional agreement on the Nature Restoration Law. The EU Commission welcomed the vote on this key element of the European Green Deal and the EU Biodiversity Strategy.
‚I am convinced that we have reached a balanced agreement on the Nature Restoration Law, which will make nature our ally again,‘ said EU Environment Commissioner Virginijus Sinkevičius. ‚By making it healthy again, we are helping ourselves and protecting ourselves from the impacts of climate change. Healthy nature means an adequate supply of clean water, clean air, cooler cities during heatwaves, buffer zones against storms on our coasts, and abundant food sources.'“
Continuous and Sustainable Recovery of Nature
„The Nature Restoration Law is intended to set in motion a process for a continuous and sustainable recovery of nature on land and at sea in the EU. As an overall target to be achieved at EU level, member states will carry out restoration measures on at least 20 percent of land areas and 20 percent of sea areas in the EU by 2030. By 2050, such measures are to be implemented for all ecosystems in need of restoration.“
My thought on this: What exactly does „20 percent of land and sea area“ mean? That of the whole of Europe? Or in each individual federal state? And how is that distributed among the individual federal states in Germany?
National Implementation Measures
„Different restoration targets apply to the various ecosystems. Member states decide on the specific measures to apply in their territory. To this end, they will develop national restoration plans […] They will develop these plans involving local communities and civil society.“
My thought on this: Where exactly is that stated? Which ecosystems have which targets? If the EU countries are allowed to decide for themselves on the measures to take place in their country—oh no, won’t there immediately be arguments again? How does something like that work? Do the EU countries get a master list and then everyone picks out the best bits?
The countries then report their restoration needs and adapt the measures prescribed by the EU to their local context. This means a country that has no sea cannot look after its 20 percent either, of course. The plans are implemented with the help of local communities and citizens. So: What exactly is a „local community“ and what is the specific citizen supposed to do?
Creating Synergies
„The plans shall seek synergies with climate change mitigation, climate change adaptation, and disaster prevention, as well as with agriculture and forestry.“
My thought on this: Duden definition for synergy: „Energy available for cohesion and the joint fulfillment of tasks“. So the plans are supposed to seek synergies with climate protection, climate change, disaster prevention, as well as with agriculture and forestry. Well, you could actually leave that sentence out. The plans should simply be for the preservation of the human species. Together. Period. Right?
Focus on Habitats
„Specific targets for different ecosystems include, for example, improving the condition of key land and marine habitats in the EU, urban ecosystems, rivers and floodplains, or improving pollinator diversity.“
My thought on this: Duden meaning for „specific“: 1. particularly characteristic, typical for someone or something; 2. related to a certain quantity. I would leave out the word „specific“ here, I don’t know what exactly it is supposed to express at this point.
The goals are, for example, the improvement of the condition of the most important land and marine habitats. What is important now and what is unimportant? Is it about urgency? Is bat protection more urgent than wolf protection? In my version, it would simply say: „the condition of land and sea areas“.
Urban ecosystems are also to be included. What exactly is an urban ecosystem? Are there examples of this? And rivers: these should be de-straightened. But properly, please! Not like at the Panke in Berlin, where the whole bank is flattened, the ground completely excavated, and it now takes forever for nature to find its way back. Where the construction of a solid pedestrian bridge is artificially widened by monstrous construction work and then many old trees have to be chopped down for the alleged „renaturierung“ (renaturing). Rivers should be protected from wastewater, and e-scooters and trash should be pulled out.
It is about floodplains and improving pollinator diversity. Bees, right? Flies too? Who all pollinates? Which animal species? Flies, mosquitoes, bumblebees, butterflies, and hoverflies. The last-mentioned goal can be implemented wonderfully by citizens by planting exactly those kinds of meadows that give pollinators a place to live and food. Free seed packets could also be distributed for this—but please no GM seeds, just good, old varieties. Companies that already manufacture things like that can start preparing now.
City administrations can also transform the lawns in the city from now on and stop constantly mowing them short. This also includes one of my ideas to simply turn things around: it will become hip and a reason for pride to own an unmowed lawn. If a city wants to send a signal that it is interested in this restoration law, it will be very easy to recognize by the lawns. Of course, sunbathing areas can still be mowed for people. But there are really many areas that no human being ever lies down on.
This measure across Germany would already achieve an incredible amount and costs hardly any money. If the law is only about 0.7 percent of the land area, couldn’t one say that this alone would be achieved with this lawn measure in Germany? Do the EU countries actually get money from the EU for this law? How much? Since Germany has the Baltic and North Seas, it will probably have to contribute a part of the sea. For ammunition removal then?
Timeline and Next Steps
„Next steps: The European Parliament and the Council must now formally adopt the new regulation. Once this is done, it will enter into force 20 days after its publication in the Official Journal of the EU. Member states will then have to submit their first nature restoration plan to the Commission within two years of the regulation entering into force. […] By 2030, restoration measures must be taken covering at least 20% of land areas. By 2050, such measures are to be introduced for all ecosystems that need to be restored.“
My thought on this: So the restoration measures are supposed to be taken in 6 or 7 years. Is it therefore enough if they don’t start until 2029? And by 2050—so in about 25 years—are they only supposed to be fully introduced?
Huh?
Do I understand correctly that in the first 7 years, each EU country is merely supposed to say what it is going to do? Or does the distribution of who takes over what just take that long until then? And in 25 years it is only then supposed to really get going, or rather EU countries only have to prove then that they are actually carrying out their offered goals? Well, if that is true, it really takes much too long. We have to start ourselves now—completely without a law. Who is „we“? Anyone who feels like it!
The economic costs resulting from the degradation of nature are extremely high. For the economy or for humans? I would say: for both. After all, capitalism or the economy does not work without firm ground under our feet, without air to breathe, and without clean water.
On the other hand, every euro spent on restoration can lead to a return of 8 euros, depending on the ecosystem. Every single euro spent on an ecosystem is paid back with 8 euros? By whom? How exactly is that meant? Or is it the reverse calculation: if nature breaks down, nobody earns anything anymore, and if you „save“ nature, you can get back eight times the investment through prevented damages?
Oh right, here it says: „Nature provides services.“ Objection! It provides gifts. After all, it gets nothing back when we help ourselves. Quite unfair. But it is probably meant the way I wrote it: that the economy just stops working when nature dies. Well, according to Duden, the word „service“ actually fits quite well then.
