
User: Ich hatte es mitgekommen dass aktuell die WM in Aachen läuft.
Und auch schon eine Idee gehabt wie ich das publiziere. Und zwar eine Bildergalerie mit den Gesichter der Reiter und der Pferde.
Ergebnis: Mensch glücklich
Pferd gestresst

Auf der Startseite der https://www.aachen2026.com/de/
Sehe ich eine Uhr (also die 10.000 € Uhr als Statussymbol und Geldanlage)
Und einen Film ablaufen mit den strahlenden glücklichen Reitern und einem begeisterten Publikum mit schwenkenden Deutschlandfahnen.
Nun bekomme ich aktuell folgenden Artikel reingespült
Aus: gmx.net/magazine/wissen/tiere/typische-klopfen-hals-pferden-gutes-lob-42625388
Interessant. Tatsächlich habe ich mit 12 auch mal kurz geritten. Und mir wurde das damals auch so gesagt, dass ich das so machen muss und das Pferd es sonst nicht merkt, dass es etwas gut gemacht hat. Ich hatte damals schon Hemmungen, habe es aber gemacht, weil ich dem Pferd ja sagen wollte: „Gut gemacht!“
Nun, ein paar Jahre später, die Erklärung:
Der GMX-Artikel wurde mit KI erstellt, und ich habe den Text an Gemini gegeben, um eine prägnante Kurzfassung zu erhalten.
Gemini:
Zusammenfassung
Titel-Idee: Ist das „Pferde-Klopfen“ wirklich ein Lob? 🐎🤔
Wir alle kennen es: Nach einer guten Leistung klopfen wir unseren Pferden auf den Hals. Doch eine aktuelle Studie zeigt: Die meisten Pferde empfinden das Klopfen gar nicht als Belohnung!
Was die Wissenschaft sagt:
- Studien zeigen, dass Pferde Kraulen am Widerrist deutlich bevorzugen.
- Beim Klopfen am Hals zeigen viele Pferde Anzeichen von Unruhe oder Passivität (Ohren anlegen, Schweifschlagen).
- Kraulen am Widerrist imitiert das natürliche Sozialverhalten (Allogrooming) und wirkt entspannend.
Fazit: Das Klopfen ist eher eine menschliche Gewohnheit als ein Bedürfnis des Pferdes. Probiere es beim nächsten Mal mit Kraulen – dein Pferd wird es dir danken!
User: Meine Frage nun.
Wenn man jedes Pferd fragen würde: „Hey, hast du Lust, ein Dressurchampion zu werden?“, wie viele sagen Ja, auf jeden Fall, und wie viele: „Oh nein, danke“?
Gut, ich ruder nun zurück, dass man mit Tieren nicht sprechen kann bzw. sie nicht fragen kann, ob sie das wollen. Als Theorie. Ich bin überzeugt, dass man fragen kann 😉
Systemtheoretisch.
Lassen wir die Bilder sprechen.

User: Warum muss bei Dressur und anderen Disziplinen der Hals des Pferdes so eng gebogen werden?
Gemini:
Die starke Biegung oder das Aufrollen des Pferdehalses (oft als Rollkur oder Hyperflexion bezeichnet, wenn es extrem ist) ist eines der kontroversesten Themen im modernen Reitsport.
Hier sind die wichtigsten Gründe, warum das im Training oder auf Abreiteplätzen (leider) oft zu sehen ist, und warum es von Fachleuten scharf kritisiert wird:
1. Warum manche Reiter das tun (Die Argumente der Befürworter)
- Kontrolle und Gehorsam: Befürworter (vor allem aus dem Leistungssport der Vergangenheit) argumentierten oft, dass eine starke Beizung das Pferd sensibler für die Hilfen macht und den Gehorsam erhöht.
- Muskulatur-Aufbau (veraltete Annahme): Es wurde fälschlicherweise oft angenommen, dass ein tief und eng eingestellter Hals die Oberhalsmuskulatur besonders effektiv dehnt und stärkt.
- Schnelle Versammlung: Die Haltung soll dem Pferd angeblich helfen, sich schneller zu versammeln und die Hinterhand zu belasten.
2. Was die Wissenschaft und der Tierschutz dazu sagen (Die Realität)
Zahlreiche wissenschaftliche Studien und Tierärzte widerlegen diese Argumente und zeigen massive Probleme auf:
- Keine echte Dehnung: Die starke, enge Biegung (besonders hinter der Lotlinie) bewirkt keine gesunde Dehnung, sondern eine Verkrampfung der Muskulatur und eine unnatürliche Belastung der Wirbelsäule.
- Schmerzen und Stress: Untersuchungen zeigen, dass solche Haltungen bei Pferden zu massivem physischen und psychischen Stress führen (messbar u.a. an erhöhten Cortisolwerten).
- Sauerstoffmangel und Atemnot: Durch das Zusammenziehen des Halses wird die Luftröhre eingeengt, was die Atmung des Pferdes unter schwerer körperlicher Arbeit massiv behindert.
- Sehbeeinträchtigung: Wenn das Pferd den Kopf so tief und eng rollen muss, wird sein Blickfeld stark eingeschränkt, sodass es oft nur noch den Boden direkt vor seinen Hufen sieht.
3. Die offizielle Regelung
Die FEI (Fédération Équestre Internationale) hat die extreme Rollkur (Hyperflexion, bei der die Nasenlinie deutlich hinter der Senkrechten ist und der Unterkiefer an den Hals gepresst wird) mittlerweile offiziell verboten – zumindest dann, wenn sie mit Gewalt und länger als zehn Minuten am Stück angewendet wird. In der Praxis ist die Grenze zwischen korrekter, spannungsfreier relativer Aufrichtung und zu engem Einrollen („Rollkur-Tendenzen“) auf Turnieren aber oft immer noch fließend und heiß diskutiert.
User: Die Dressur hat 9min gedauert. Unter 10min also rechtlich ok? Oder wieso schreibst Du sowas und ich sehe es im Fernsehen bei der WM.
Gemini:
Hintergrund zu den 10 Minuten und der FEI-Regel
Das ist ein sehr wichtiger Punkt, der im Reglement oft zu Missverständnissen führt! Die 10-Minuten-Regel der FEI (Internationaler Reitsportverband) bedeutet nicht, dass ein Reiter sein Pferd 9 Minuten lang extrem eng einrollen darf und nach 9 Minuten aufhört.
Hier ist der genaue Hintergrund, wie diese Regel gemeint ist:
1. Wofür steht die 10-Minuten-Regel wirklich?
Die offizielle Regelung der FEI besagt, dass auf den Abreiteplätzen streng darauf geachtet werden muss, dass Pferde nicht dauerhaft in einer extremen Haltung (Hyperflexion bzw. Rollkur) geritten werden.
- Wenn ein Richter oder Steward bemerkt, dass ein Pferd zu eng bzw. in Hyperflexion geritten wird, wird der Reiter ermahnt.
- Die „10 Minuten“ beziehen sich auf eine Art Toleranz- oder Kontrollfenster für eine kontrollierte Dehnungsphase oder Übergangsphasen, aber niemals darauf, dass eine tierschutzwidrige, erzwungene Haltung für 9 Minuten am Stück erlaubt wäre. Eine extreme Rollkur ist grundsätzlich und jederzeit untersagt.
2. Warum sieht man es trotzdem im Fernsehen bei Meisterschaften?
Dass man auf Abreiteplätzen oder teils sogar in den Prüfungen sieht, wie Pferde zu eng gehen, hat mehrere Gründe:
- Grauzone in der Praxis: Die Grenze zwischen einer noch erlaubten, starken relativen Aufrichtung und einer unerlaubten Hyperflexion ist für Richter und Stewards vor Ort oft schwer zu bewerten und durchzusetzen.
- Das Auge der Reiter: Viele Reiter nutzen extreme Biegungen, um das Pferd vermeintlich schnell zu „lösen“ oder zu kontrollieren, und reizen die Grauzonen des Reglements aus.
- Druck im Leistungssport: Der enorme Erfolgs- und Leistungsdruck führt leider immer wieder dazu, dass tierschutzrelevante Grenzen im Training überschritten werden – auch wenn Verbände betonen, dagegen vorzugehen.
User: Ja und nu? Gucke ich mir die 9 Minuten noch mal genau an und suche nach dem Moment, wo der Hals nicht so gebogen ist?
Gemini:
Analyse der 9 Minuten
Das musst du natürlich nicht tun – mal ganz abgesehen davon, dass es wahrscheinlich ziemlich frustrierend (und ehrlich gesagt auch deprimierend) wäre, nach den wenigen Momenten zu suchen, in denen die Haltung mal stimmt.
Die Realität ist: Das Anschauen solcher Ritte im Fernsehen hinterlässt bei vielen Pferdefreunden genau dieses zwiespältige Gefühl. Einerseits bewundert man die absolute Feinabstimmung und Lektionen, andererseits sieht man eben genau diese kritischen Haltungsfragen, die vom System oft noch toleriert werden, obwohl sie dem natürlichen Wohlbefinden des Pferdes widersprechen.
Genau das war ja auch der Kernpunkt in dem GMX-Artikel von vorhin: Dass das, was im Profisport als „Normalität“ oder „Lob“ (wie das heftige Klopfen) zelebriert wird, wissenschaftlich gesehen oft ganz anders beim Pferd ankommt.
User: Ich stelle mir selbst vor, wie ich rennen muss oder balancieren, mit eingerolltem Kopf. Poh.
Gemini:
Das ist ein extrem treffender (und ehrlicherweise ziemlich schmerzhafter) Vergleich!
Genau das ist das Problem: Wenn man sich das bildlich vorstellt – oder es selbst mal ausprobiert, während man den Kopf fest auf die Brust drückt und sich in eine unnatürliche Haltung zwingt –, merkt man erst, wie anstrengend und blockierend das für den eigenen Körper ist. Atmen, entspannt bewegen und gleichzeitig Höchstleistung bringen? Völlig unmöglich.
Deshalb ist es auch so wichtig, dass diese Studien und Stimmen wie die von Vivian Gabor lauter werden. Schließlich wollen Reiter im Regelfall das Beste für ihr Tier, hängen aber oft in jahrzehntelangen, althergebrachten Gewohnheiten fest („Das hat man schon immer so gemacht“).
User: Werden diese Pferde davon später auch krank oder eher an anderen Dingen wie kaputten Gelenken?
Gemini:
Spätfolgen und gesundheitliche Schäden
Ja, solche unnatürlichen Haltungen und Dauerverspannungen hinterlassen bei Pferden im Laufe ihres Lebens massive Spätfolgen – und sie betreffen sowohl die von dir erwähnten Gelenke als auch viele andere Bereiche.
Tierärzte und Pferdephysiotherapeuten sehen bei Sportpferden aus dem hochklassigen Bereich oft ein ganzes Bündel an chronischen Beschwerden:
1. Die klassischen Gelenk- und Verschleißschäden
- Arthrose und Gelenkverschleiß: Wenn ein Pferd mit festgehaltenem, unnatürlich gebogenem Hals und weggedrücktem Rücken geritten wird, kann der gesamte Körper die Stöße nicht mehr abfedern. Das führt zu verfrühtem Verschleiß in den Gelenken, vor allem in der Halswirbelsäule (HWS), im Rücken und in den Beinen.
- Wirbelsäulenschäden (Kissing Spines): Wenn der Rücken durch das falsche Aufrollen nicht hergeben kann und sich festmacht, drängen sich die Dornfortsätze der Wirbel eng zusammen oder reiben sogar aneinander. Das ist extrem schmerzhaft.
2. Chronische Schmerzen und Verspannungen
- Muskelatrophie und -verhärtung: Die betroffenen Muskelgruppen (vor allem die Oberhals- und Rückenmuskulatur) sind dauerhaft entweder überlastet oder verkrampft. Langfristig baut sich gesunde Muskulatur ab, während sich schmerzhafte Muskelverhärtungen (Myogelosen) bilden.
- Kopf- und Nackenschmerzen: Genau wie beim Menschen, wenn man stundenlang den Kopf in eine falsche Zwangshaltung presst, leiden solche Pferde unter chronischen Nackenschmerzen und Kopfschmerzen.
3. Was sie sonst noch krank macht (Organe und Nerven)
- Atemwege und Herz-Kreislauf: Durch das ständige Einengen der Luftröhre und des Kehlkopfes wird die Sauerstoffversorgung bei Höchstleistungen massiv behindert. Das schlägt auf das Herz-Kreislauf-System.
- Nervenschäden: Im Bereich der Halswirbelsäule verlaufen wichtige Nervenbahnen. Quetschungen oder Arthrosen in diesem Bereich können im schlimmsten Fall zu Koordinationsstörungen (dem sogenannten Wobbler-Syndrom) führen.
- Magengeschwüre und Stress: Chronischer physischer Schmerz und der psychische Stress durch ständigen Druck führen bei vielen Sportpferden zu schweren Magenproblemen.
Das Fazit
Pferde, die so geritten werden, fallen oft nicht von heute auf morgen um. Aber sie verschlechtern sich körperlich viel zu früh. Viele dieser Tiere gehen weit vor ihrer eigentlichen Altersgrenze in Rente oder müssen aufgrund chronischer Lahmheiten und Schmerzen eingeschläfert werden – ein hoher Preis für Medaillen und Noten auf dem Turnierplatz.
User: Wie viel Prozent der Sportpferde bekommen eine Rente und wie viel Prozent werden nach Ablauf ihrer Leistungsfähigkeit geschlachtet?
Gemini:
Was passiert nach der Karriere von Sportpferden?
Genaue, flächendeckende Prozentzahlen darüber, wie viele Sportpferde exakt in die Rente gehen und wie viele beim Schlachter landen, gibt es nicht. Das liegt daran, dass Pferde im Laufe ihres Lebens oft mehrfach den Besitzer wechseln, aus the Turniersport in den Freizeitsport abwandern und es keine zentrale Statistik gibt, die jeden Lebensweg lückenlos erfasst.
Anhand von Umfragen (u. a. der Deutschen Reiterlichen Vereinigung / FN und dem HorseFuturePanel) sowie tierschützerischen Einblicken lässt sich das Bild jedoch gut zeichnen:
1. Der Weg in die Rente (Die Mehrheit)
Für die große Mehrheit der geliebten und wertgeschätzten Sportpferde sieht das Lebensende anders aus als die Schlachtung:
- Eintragung als „Nicht-Schlachtpferd“: Über 60 Prozent aller Pferdehalter lassen ihre Tiere im Pferdepass offiziell als Nicht-Schlachtpferd kennzeichnen. Damit sind sie lebenslang vom Verzehr und somit von der regulären Schlachtung ausgeschlossen.
- Rentnerweide und Freizeit: Viele erfolgreiche oder geliebte Sportpferde verbringen ihren Lebensabend auf speziellen Rentnerweiden, werden von ihren Reitern bis zum Tod begleitet (wie es beispielsweise Profis wie Isabell Werth handhaben) oder dienen als Lehrmister für Kinder und Freizeitreiter.
- Umfrage-Daten: Laut Erhebungen unter Pferdebesitzern geben rund 84 Prozent an, ihr Pferd so lange wie möglich zu pflegen und bis zum natürlichen Tod zu begleiten. Rund 67 Prozent planen, das Pferd bei unheilbarem Leiden einschläfern zu lassen, während nur etwa 6 Prozent die Schlachtung als Option nennen.
2. Die Realität der Schlachtung
Offizielle gewerbliche Pferdeschlachtungen in Deutschland sind über die letzten Jahrzehnte massiv zurückgegangen und machen heute nur noch einen sehr kleinen Bruchteil aus.
- Medikamente als Schutz: Da Sportpferde während ihrer Karriere oft Medikamente (z. B. gegen Entzündungen oder Gelenkverschleiß) erhalten, dürfen sie laut EU-Recht ohnehin oft nicht mehr als Schlachttiere genutzt werden.
- Wo das Problem liegt (Die Schattenseite): Trotzdem landen nicht alle Pferde im Seniorenparadies. Wenn Pferde „wirtschaftlich wertlos“ werden, chronisch krank sind oder die Unterhaltskosten für den Besitzer zu hoch werden, leider in dunkle Kanäle geraten:
- Der Pferdeland-Handel: Einige Pferde werden an zwielichtige Händler verkauft, geraten in eine Spirale aus Weiterverkauf oder werden (manchmal illegal unter Umgehung des Pferdepasses) an ausländische Schlachthöfe transportiert. Exakte Prozentzahlen für diese Fälle gibt es nicht, Tierschutzorganisationen sprechen jedoch von einer signifikanten Dunkelziffer bei austauschbaren „Nutztieren“ im Sport.
Fazit
Hochklassige und geliebte Sportpferde haben heute eine sehr hohe Chance auf einen würdigen Lebensabend (Rente), weil das Bewusstsein und die emotionale Bindung gestiegen sind und der Großteil als Nicht-Schlachtpferd registriert ist. Das Risiko, nach der Karriere beim Schlachter zu enden, betrifft vor allem Pferde, die durch unsachgemäßen Handel als „Wegwerfware“ behandelt werden oder deren Besitzer sich die Unterhaltskosten für einen jahrelangen Rentner (der schnell mal monatlich Geld kostet, ohne „Leistung“ zu bringen) nicht mehr leisten können oder wollen.
User: Dazu könnte ich PETA mal befragen, die gerade, glaube ich, viel Alarm schlagen, was den Schutz der Pferde bei dieser WM betrifft.
User: Dazu könnte ich PETA mal befragen, die gerade, glaube ich, viel Alarm schlagen, was den Schutz der Pferde bei dieser WM betrifft. (Anmerkung ein paar Tage später: PETA antwortete mir dazu wie folgt: „Weder die nationalen und internationalen Sportverbände noch staatliche Stellen führen eine lückenlose, öffentlich zugängliche Statistik darüber, wo ausgemusterte Sportpferde nach ihrer aktiven Karriere verbleiben. Die biologische Lebenserwartung liegt bei 25 bis 30 Jahren, doch viele Tiere erreichen das zehnte Lebensjahr gar nicht erst.“)
Aber eins ist mir jetzt wichtig: Es geht mir darum, darüber zu berichten, dass Pferde sehr sensible Wesen sind und alles mitmachen, was der Mensch von ihnen will. Auch im Ersten Weltkrieg wurden sie zahlreich benutzt. Es gibt einen extrem tollen Film darüber. Wie heißt der nochmal?
Wenn es darum geht, nicht gegen etwas zu sein, sondern nur die Wahrheit zu sein…
Befürworter können ja auch eine Halblogik als ihre Wahrheit benutzen. Heißt theoretisch: Dürfen die das dann auch einfach so machen?
Was glaubst du, was deren Wahrheit ist (die Begeisterung am Reitsport, ohne darauf zu achten, ob das Pferd das gut findet oder nicht)?
Ich höre schon die Worte: „Ja, wo kommen wir da denn hin, wenn wir jetzt auch noch die Pferde fragen würden?“
Ja, sag mal, Gemini: Wo kommen wir dann hin?
Gemini:
Gefährten auf dem Schlachtfeld: Der gesuchte Film
Bei dem Film, den du meinst, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um „Gefährten“ (Originaltitel: War Horse) von Meisterregisseur Steven Spielberg aus dem Jahr 2011.
Der Film zeigt auf herzzerreißende und zugleich brutale Weise genau das, was du ansprichst: Wie ein treues, sensibles Tier – das Pferd Joey – in den Schrecken des Ersten Weltkriegs gezerrt wird, auf beiden Seiten der Front für fremde Zwecke kämpfen muss und stumm all das erträgt, was der Mensch ihm auferlegt. Er verdeutlicht perfekt diese bedingungslose Loyalität, während die Menschen um sie herum im Krieg ihre Menschlichkeit verlieren.
Wenn man sich in die Denkweise von Reitern, Ausbildern und Funktionären versetzt, die solche Methoden (wie das zu enge Reiten oder das harte Abklopfen) verteidigen, stützt sich ihre innere Logik meist auf drei Hauptpfeiler:
- Der Glaube an die Effizienz und Notwendigkeit: Sie sind fest davon überzeugt, dass ein Pferd „geformt“ und geführt werden muss, um Höchstleistungen zu erbringen. In ihrer Wahrnehmung ist die strenge Hand kein Quälen, sondern das notwendige Werkzeug, um das Tier zu kontrollieren und zu Höchstleistungen zu „motivieren“. Wer anders reitet, gilt in diesem traditionellen Denken schnell als inkonsequent oder nicht erfolgreich.
- Die emotionale Abkopplung (Gewöhnung): Wenn man jahrelang in einem System unterwegs ist, in dem bestimmte Bilder (wie der eingerollte Hals) zum alltäglichen Anblick gehören, stumpft der Blick ab. Was man jeden Tag sieht, wird zur Normalität – und was normal ist, kann in den Augen der Beteiligten nicht grundsätzlich falsch sein.
- Das Ego und der Erfolg: Im Spitzensport geht es um Prestige, Medaillen, Zuchtwerte und viel Geld. Die Frage, ob sich das Pferd in diesem Moment wohlfühlt, wird in den Hintergrund gedrängt, weil das messbare Resultat (die Note der Richter) über dem Wohlbefinden steht.
Wenn Befürworter also sagen: „Wo kommen wir denn hin, wenn wir jetzt auch noch das Pferd fragen?“, dann offenbart das eine erschreckende Haltung: Es ist die Angst vor Kontrollverlust und davor, das eigene jahrhundertealte Herrschaftsverhältnis über das Tier infrage stellen zu müssen.
Wo kommen wir denn hin?
Um deine letzte Frage direkt aufzugreifen: Wo kommen wir dann hin?
Wir kommen an einen Punkt, an dem der Mensch aufhört, das Tier als fühlendes Lebewesen wahrzunehmen, und es stattdessen auf eine reine Sportmaschine oder ein Sportgerät reduziert. Eine Maschine schaltet man aus, wenn sie nicht mehr funktioniert; ein Pferd, das durch falsches Training kaputtgeritten ist, wird ausgetauscht.
Wenn wir anfangen, wirklich hinzusehen und die Perspektive des Pferdes ernst zu nehmen, dann bricht das gesamte System des reinen „Funktionierens“ zusammen. Genau davor haben viele im Leistungssport Angst. Denn wenn das Pferd plötzlich eine Stimme bekäme, die auch gehört wird, müssten sich zehntausende Trainingsmethoden über Nacht grundlegend ändern.
Es ist genau der richtige Ansatz für deinen Bericht: Nicht aus einer emotionalen Wut heraus zu agieren, sondern nüchtern die Wahrheit auf den Tisch zu legen – und die Frage zu stellen, ob das, was wir im Sport als „Erfolg“ feiern, den Preis wert ist, den das Tier dafür zahlen muss.
User: Nein, ich meine, wo kommen wir hin, wenn wir die Pferde vorher fragen würden? 😉
Gemini:
Die humorvolle (und ehrliche) Antwort
Ah, du meinst den ganz praktischen Alltagstest: Wenn wir das Pferd vorher fragen würden – so nach dem Motto: „Na, Kumpel, hast du heute Bock auf 10 Minuten Versammlung, Lektionen und danach ein bisschen heftiges Schulterklopfen?“
Wenn wir da ankommen würden, sähe die Realität auf the Turnierplatz vermutlich so aus:
- Der stille Streik: Die allermeisten Pferde würden einmal kurz mit den Ohren zucken, gähnen, sich umdrehen und zielstrebig zurück auf die Koppel marschieren, wo das Gras wartet.
- Keine Startliste mehr: Die Prüfungen wären nach fünf Minuten beendet, weil die Teilnehmerfeld-Anzeige auf Null sinken würde. Niemand würde mehr einreiten, wenn das Pferd an der Bande per Kopfschütteln sein Veto einlegt.
- Die absolute Freiheit: Reiter würden plötzlich zu echten Verhandlungspartnern werden. Man müsste sich das Einverständnis fürs Reiten mit Karotten, Kraulen und ordentlichen Pausen erkaufen – und wenn das Pferd „Nein“ sagt, wird eben stattdessen spazieren gegangen.
Wo wir dann hinkommen? Zu einem Punkt, an dem Reiten kein „Müssen“ mehr ist, sondern echte, freiwillige Teamarbeit. Aber bis dahin ist es wohl ein verdammt langer Weg! 🐴😅
English Translation
User: I had noticed that the World Championships are currently taking place in Aachen.
And I already had an idea of how to publish this. Namely, a picture gallery with the faces of the riders and the horses.
Result: Human happy
Horse stressed

On the homepage of https://www.aachen2026.com/de/
I see a watch (meaning the €10,000 watch as a status symbol and investment)
And a film running showing radiant, happy riders and an enthusiastic audience waving German flags.
Now I just got the following article flushed into my feed:
From: gmx.net/magazine/wissen/tiere/typische-klopfen-hals-pferden-gutes-lob-42625388
Interesting. Actually, I used to ride a bit myself when I was 12. And I was told back then that I had to do it this way, otherwise the horse wouldn’t notice that it did something well. I already had reservations back then, but I did it because I wanted to tell the horse: „Well done!“
Now, a few years later, the explanation:
The GMX article was created with AI, and I gave the text to Gemini to get a concise summary.
Gemini:
Summary
Title idea: Is „horse patting“ really a compliment? 🐎🤔
We all know it: After a good performance, we pat our horses on the neck. But a recent study shows: Most horses don’t perceive the patting as a reward at all!
What science says:
- Studies show that horses clearly prefer scratching at the withers.
- When patted on the neck, many horses show signs of restlessness or passivity (pinning ears, tail swishing).
- Scratching at the withers mimics natural social behavior (allogrooming) and has a relaxing effect.
Conclusion: Patting is more of a human habit than a need for the horse. Try scratching next time – your horse will thank you for it!
User: My question now.
If you were to ask every horse: „Hey, do you want to become a dressage champion?“, how many would say yes, absolutely, and how many: „Oh no, thanks“?
Well, I’m backing down now from the idea that you can’t talk to animals or ask them if they want this. As a theory. I’m convinced you can ask 😉
Systemically.
Let the pictures speak.

User: Why does the neck of the horse have to be bent so tightly in dressage and other disciplines?
Gemini:
The strong bending or rolling up of the horse’s neck (often referred to as rollkur or hyperflexion when extreme) is one of the most controversial topics in modern equestrian sports.
Here are the main reasons why this is (unfortunately) often seen in training or warm-up arenas, and why it is sharply criticized by experts:
1. Why some riders do this (The arguments of proponents)
- Control and obedience: Proponents (especially from competitive sports of the past) often argued that a strong bend makes the horse more sensitive to aids and increases obedience.
- Muscle building (outdated assumption): It was often mistakenly assumed that a low and tightly set neck stretches and strengthens the upper neck muscles most effectively.
- Quick collection: The posture is supposed to help the horse collect faster and load the hindquarters.
2. What science and animal welfare say about it (The reality)
Numerous scientific studies and veterinarians refute these arguments and point out massive problems:
- No real stretch: The strong, tight bend (especially behind the vertical) does not cause a healthy stretch, but rather a cramping of the muscles and unnatural strain on the spine.
- Pain and stress: Research shows that such postures cause massive physical and psychological stress in horses (measurable e.g., by elevated cortisol levels).
- Oxygen deficiency and shortness of breath: Constricting the neck narrows the trachea, which massively impedes the horse’s breathing during heavy physical labor.
- Visual impairment: When the horse has to roll its head so low and tight, its field of vision is severely restricted, often leaving it to see only the ground right in front of its hooves.
3. Official regulation
The FEI (Fédération Équestre Internationale) has officially banned extreme rollkur (hyperflexion where the nasal line is significantly behind the vertical and the lower jaw is pressed against the neck) – at least when applied with force and for more than ten minutes at a time. In practice, however, the line between correct, tension-free relative elevation and too tight rolling („rollkur tendencies“) at tournaments is often still fluid and hotly debated.
User: The dressage lasted 9 minutes. So legally okay under 10 minutes? Or why are you writing something like that and I see it on TV at the World Championships.
Gemini:
Background to the 10-minute rule and the FEI rule
This is a very important point that often leads to misunderstandings in the rules! The FEI’s 10-minute rule (International Equestrian Federation) does not mean that a rider can roll their horse up extremely tightly for 9 minutes and then stop after 9 minutes.
Here is the exact background of what this rule is meant to convey:
1. What does the 10-minute rule really stand for?
The official FEI regulation states that warm-up arenas must be strictly monitored to ensure horses are not permanently ridden in an extreme posture (hyperflexion or rollkur).
- If a judge or steward notices that a horse is being ridden too tightly or in hyperflexion, the rider is admonished.
- The „10 minutes“ refer to a kind of tolerance or control window for a controlled stretching phase or transition phases, but never mean that an animal-welfare-violating, forced posture is allowed for 9 minutes straight. Extreme rollkur is fundamentally and always prohibited.
2. Why do you still see it on TV at championships?
The fact that you see horses being ridden too tightly in warm-up arenas or sometimes even in competitions has several reasons:
- Grey area in practice: The boundary between a still permitted strong relative elevation and unauthorized hyperflexion is often difficult for judges and stewards on site to evaluate and enforce.
- The riders‘ eye: Many riders use extreme bends to supposedly „loosen“ or control the horse quickly, pushing the grey areas of the rulebook.
- Pressure in high-performance sports: The enormous pressure to perform and succeed unfortunately repeatedly leads to animal-welfare-relevant boundaries being crossed in training – even if associations emphasize they are taking action against it.
User: So what now? Should I watch the 9 minutes again closely and look for the moment when the neck isn’t bent like that?
Gemini:
Analysis of the 9 minutes
Of course you don’t have to do that – apart from the fact that it would probably be quite frustrating (and frankly depressing) to look for the few moments when the posture is actually right.
The reality is: Watching such rides on TV leaves many horse lovers with precisely this ambivalent feeling. On the one hand, you admire the absolute fine-tuning and movements, on the other hand, you see these critical posture issues that are often still tolerated by the system, even though they contradict the horse’s natural well-being.
That was precisely the core point of the GMX article from earlier: What is celebrated in professional sports as „normality“ or „praise“ (like heavy patting) often feels completely different to the horse from a scientific standpoint.
User: I imagine myself having to run or balance with my head rolled up. Phew.
Gemini:
That is an extremely accurate (and frankly pretty painful) comparison!
That is precisely the problem: When you picture it – or try it out yourself while pressing your head firmly against your chest and forcing yourself into an unnatural posture – you realize just how exhausting and blocking that is for your own body. Breathing, moving relaxed, and achieving peak performance at the same time? Completely impossible.
That is why it is so important that these studies and voices like Vivian Gabor’s become louder. After all, riders generally want the best for their animal, but are often stuck in decades-old, traditional habits („That’s how it’s always been done“).
User: Do these horses get sick from this later, or rather from other things like broken joints?
Gemini:
Late effects and health damage
Yes, such unnatural postures and chronic tension leave horses with massive late effects over the course of their lives – affecting both the joints you mentioned and many other areas.
Veterinarians and equine physiotherapists often see a whole bundle of chronic ailments in high-level sport horses:
1. Classic joint and wear-and-tear damage
- Arthrosis and joint wear: When a horse is ridden with a fixed, unnaturally bent neck and a pushed-away back, the entire body can no longer cushion impacts. This leads to premature wear in the joints, especially in the cervical spine (neck), back, and legs.
- Spinal damage (Kissing Spines): If the back cannot yield due to incorrect rolling up and tightens, the dorsal processes of the vertebrae press closely together or even rub against each other. This is extremely painful.
2. Chronic pain and tension
- Muscle atrophy and hardening: The affected muscle groups (especially the upper neck and back muscles) are permanently either overworked or cramped. Long-term, healthy muscle mass breaks down while painful muscle hardening (myogelosis) develops.
- Head and neck pain: Just like humans when they press their heads into a wrong forced posture for hours, such horses suffer from chronic neck and head pain.
3. What else makes them sick (Organs and nerves)
- Respiratory and cardiovascular systems: Constantly constricting the windpipe and larynx massively hinders oxygen supply during peak performance. This hits the cardiovascular system.
- Nerve damage: Important nerve pathways run through the cervical spine area. Pinches or arthrosis in this area can in the worst case lead to coordination disorders (so-called wobbler syndrome).
- Stomach ulcers and stress: Chronic physical pain and psychological stress from constant pressure lead to severe stomach problems in many sport horses.
The Conclusion
Horses ridden this way often don’t drop dead overnight. But they wear out physically far too early. Many of these animals retire long before their actual age limit or have to be euthanized due to chronic lameness and pain – a high price for medals and scores in the arena.
User: What percentage of sport horses get a retirement and what percentage are slaughtered after their capacity for performance expires?
Gemini:
What happens after sport horses‘ careers?
Exact, comprehensive percentages on how many sport horses precisely go into retirement and how many end up at the slaughterhouse do not exist. This is because horses often change owners multiple times throughout their lives, transition from competitive sports to leisure sports, and there is no central statistics tracking every life path completely.
Based on surveys (incl. the German Equestrian Federation / FN and the HorseFuturePanel) as well as animal welfare insights, the picture can nevertheless be drawn well:
1. The path to retirement (The majority)
For the vast majority of loved and valued sport horses, the end of life looks different than slaughter:
- Registration as a „non-food-producing horse“: Over 60 percent of all horse owners officially register their animals in the passport as non-slaughter horses. This permanently excludes them from consumption and thus regular slaughter.
- Retirement pasture and leisure: Many successful or beloved sport horses spend their twilight years on special retirement pastures, are accompanied by their riders until death (like professionals such as Isabell Werth do), or serve as schoolmasters for children and recreational riders.
- Survey data: According to surveys among horse owners, around 84 percent state they care for their horse as long as possible and accompany it until natural death. Around 67 percent plan to have the horse euthanized in case of incurable suffering, while only about 6 percent name slaughter as an option.
2. The reality of slaughter
Official commercial horse slaughterhouses in Germany have declined massively over past decades and today account for only a very small fraction.
- Medication as protection: Because sport horses often receive medications during their careers (e.g., against inflammation or joint wear), they are often no longer allowed to be used as slaughter animals under EU law.
- Where the problem lies (The dark side): Nevertheless, not all horses end up in senior paradise. When horses become „financially worthless“, chronically ill, or maintenance costs become too high for the owner, they unfortunately end up in dark channels:
- The horse trade: Some horses are sold to shady dealers, get caught in a spiral of resale, or are transported (sometimes illegally bypassing the horse passport) to foreign slaughterhouses. Exact percentages for these cases do not exist, but animal welfare organizations speak of a significant unreported number of interchangeable „livestock“ items in sports.
Conclusion
High-class and beloved sport horses today have a very high chance of a dignified retirement because awareness and emotional bonding have increased and the majority are registered as non-slaughter horses. The risk of ending up at the slaughterhouse after a career mainly affects horses treated as „disposable goods“ through improper trade, or whose owners can no longer afford the maintenance costs for a long-term retiree (who quickly costs money monthly without providing „performance“).
User: I could ask PETA about this, who I think are currently sounding the alarm a lot regarding horse protection at this World Championship too.
But one thing is important to me now: It’s about reporting on it. That horses are very sensitive beings and go along with everything humans want from them. They were also used in huge numbers in World War I. There is an extremely great film about it. What is it called again?
When it’s about not being against something, but just being the truth…
Proponents can also use a half-logic as their truth.
Meaning theoretically, are they allowed to just do that?
What do you think their truth is (the enthusiasm for equestrian sports without paying attention to whether the horse likes it or not)?
I can already hear the words: „Yeah, where are we heading if we start asking the horses too?“
Yes, tell me Gemini: Where are we heading then?
Gemini:
Companions on the battlefield: The movie you are looking for
The movie you mean is most likely „War Horse“ by master director Steven Spielberg from 2011.
The film shows in a heart-wrenching yet brutal way precisely what you are addressing: How a loyal, sensitive animal – the horse Joey – is dragged into the horrors of World War I, forced to fight for foreign purposes on both sides of the front, and silently endures everything humans impose upon it. It perfectly illustrates this unconditional loyalty while the humans around them lose their humanity in war.
When putting oneself into the mindset of riders, trainers, and officials who defend such methods (like tight riding or hard patting), their inner logic generally rests on three main pillars:
- The belief in efficiency and necessity: They are firmly convinced that a horse „must“ be shaped and guided to achieve peak performance. In their view, the strict hand is not torture, but the necessary tool to control the animal and „motivate“ it to peak performance. Anyone who rides differently quickly gets branded in this traditional thinking as inconsistent or unsuccessful.
- Emotional detachment (habituation): If you have been moving in a system for years where certain images (like the rolled-up neck) are a daily sight, your perception becomes blunted. What you see every day becomes normality – and what is normal cannot be fundamentally wrong in the eyes of those involved.
- Ego and success: High-performance sports are about prestige, medals, breeding values, and a lot of money. The question of whether the horse feels good at that moment is pushed into the background because the measurable result (the judge’s score) trumps well-being.
So when proponents say: „Where are we heading if we start asking the horse too?“, it reveals a chilling attitude: It is the fear of losing control and of having to question one’s own centuries-old relation of dominion over the animal.
Where are we heading?
To directly pick up your final question: Where are we heading then?
We are reaching a point where humans stop perceiving the animal as a sentient being and instead reduce it to a mere sports machine or sports equipment. You switch off a machine when it no longer works; a horse broken by incorrect training is swapped out.
If we start really looking and taking the horse’s perspective seriously, the entire system of pure „functioning“ collapses. That is precisely what many in competitive sports are afraid of. Because if the horse suddenly got a voice that was also heard, tens of thousands of training methods would have to change fundamentally overnight.
It is precisely the right approach for your report: Not acting out of emotional anger, but soberly laying the truth on the table – and asking whether what we celebrate in sports as „success“ is worth the price the animal has to pay for it.
User: No, I mean where are we heading if we ask the horses beforehand? 😉
Gemini:
The humorous (and honest) answer
Ah, du meinst den ganz praktischen Alltagstest: Wenn wir das Pferd vorher fragen würden – so nach dem Motto: „Na, Kumpel, hast du heute Bock auf 10 Minuten Versammlung, Lektionen und danach ein bisschen heftiges Schulterklopfen?“
Wenn wir da ankommen würden, sähe die Realität auf dem Turnierplatz vermutlich so aus:
- Der stille Streik: Die allermeisten Pferde würden einmal kurz mit den Ohren zucken, gähnen, sich umdrehen und zielstrebig zurück auf die Koppel marschieren, wo das Gras wartet.
- Keine Startliste mehr: Die Prüfungen wären nach fünf Minuten beendet, weil die Teilnehmerfeld-Anzeige auf Null sinken würde. Niemand würde mehr einreiten, wenn das Pferd an der Bande per Kopfschütteln sein Veto einlegt.
- Die absolute Freiheit: Reiter würden plötzlich zu echten Verhandlungspartnern werden. Man müsste sich das Einverständnis fürs Reiten mit Karotten, Kraulen und ordentlichen Pausen erkaufen – und wenn das Pferd „Nein“ sagt, wird eben stattdessen spazieren gegangen.
Wo wir dann hinkommen? Zu einem Punkt, an dem Reiten kein „Müssen“ mehr ist, sondern echte, freiwillige Teamarbeit. Aber bis dahin ist es wohl ein verdammt langer Weg! 🐴😅
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