04.09.23 | Der Mensch und die Selbstvergiftung
Anhand der Ratte findet sich ein schönes Beispiel, um zu erklären, wie der Mensch sich selbst vergiftet.
Gefangenschaft und das Gesetz der Natur
Ich beginne damit zu erzählen, wie es ihr geht. Ein großer Teil wird in Versuchslaboren gefangen gehalten. Im Gesetz der Natur gibt es keine Gefangenschaft. Kein Tier, keine Pflanze nimmt ein anderes Lebewesen und schneidet es vom Sonnenlicht ab und bringt es in eine Lage, wo es niemals flüchten kann. Hier bitte ich um Beispiele in der Natur, wo Solches stattfindet – könnte ja sein, dass ich da was übersehen habe.
Dort werden diese nicht nur gefangen gehalten, sondern auch gequält. Versuchslabore, die zum Wohle des Menschen dienen sollen, zahlen den Preis von großer Traurigkeit, Verzweiflung und Schmerzen bei so einigen Tierarten. Mir fallen noch Kaninchen ein, Affen, Mäuse – was noch?
Das wäre ein eigener Reiter, der sich mit der Rechtslage befasst, ob es dem Menschen erlaubt ist, dies zu tun. Des Weiteren wäre eine Gebrauchsanleitung schön für alle Menschen, die nicht schuld sein wollen an der Qual von Tieren. Ich gehe davon aus – so wie beim Fleischkonsum von Tieren aus Konzentrationslagern –, dass die meisten Menschen dies nicht mit ihren Empfindungen in Einklang bringen könnten, wenn sie es wüssten.
Begegnung mit der Ratte
Mir selbst war dieses Tier fremd und ich hatte einen etwas ekeligen Eindruck davon. Vermutlich, weil die Ratte mit unhygienischen Verhältnissen in Verbindung gebracht wird. Trotzdem wusste ich von deren Intelligenz und der Größe auf dem Planeten. Ich durfte jedoch nun Bekanntschaft mit ihr machen und diese beobachten. Die sind echt voll süß.
Bei einer Rattenvergiftungsaktion im Gemeinschaftsgarten Tempelhofer Flugfeld wunderte ich mich darüber, dass diese Boxen frei zugänglich an einem Ort platziert wurden, wo Kinder spielen. Schon da fragte ich mich, ob das nicht gefährlich sei für diese, wenn sie mit den Boxen spielen oder diese zerstören.
Und in mir war die Frage nach dem natürlichen Feind der Ratte und ob man diesen nicht an den Ort locken könnte, um Vergiftung zu vermeiden. Ich wusste schon, dass es sehr schlimm für die Ratte sein muss, an diesem Gift zu verenden, und dass es nicht schnell geht.
Der Kreislauf des Giftes
Eine Katzenstation dort eröffnen für die, die sonst im Tierheim sitzen?
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Vergiftete Ratten werden von anderen Tieren gefressen.
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Nach der Tötungsaktion liegen Hunderte vergiftete Tiere unter der Erde.
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Sie verwesen ins Trinkwasser – und wie ist das mit den Wurzeln der Pflanzen, die dort trinken und essen?
Die Ratten vermehrten sich dort, weil die Besucher dort ihre Essensreste liegen lassen.
Hintergrund: Unkontrollierbar und lebensgefährlich
Aus: aktiontier.org – „Vorsicht Rattengift“
„Rodentizide sind chemische Substanzen zur Bekämpfung von Ratten und Mäusen. Wir nennen diese Produkte meistens einfach „Rattengift“. Sie wirken nicht nur bei den sogenannten „Zielorganismen“ todsicher, sondern gefährden alle Tiere, uns Menschen und unsere Umwelt.“
Es wird beschrieben, dass dieses Gift auch Hunde manchmal fressen oder Vögel; und klar, auch Kinder sind davon betroffen, Füchse auch und Katzen. Naja, und dass Eulen und Co. die vergiftete Ratte fressen und dann auch davon betroffen sind.
Nun stellt sich die Frage, ob es das wert ist, so viele zu beeinträchtigen, anstatt die Gründe für einen vermehrten Populationstrieb zu unterbinden. Erschreckend ist das Ergebnis einer Studie, die besagt, dass 80 bis 90 Prozent der Raubvögel genau dieses Gift in sich tragen.
Genehmigung aus Mangel an Alternativen
Aufgrund ihrer Gefährlichkeit sind Rodentizide der 2. Generation im Grunde nicht zulassungsfähig. Dennoch werden sie immer wieder genehmigt, da bisher keine risikoärmere Alternative gesehen wird.
Aber selbst offizielle Stellen bemängeln die häufig falsche Anwendung. Da werden zum Beispiel ausschließlich für den Innenbereich vorgesehene Fraßköder auch draußen ausgelegt oder vergiftete Weizenkörner einfach verstreut.
Zur nicht sachgemäßen Anwendung zählt auch, dass Reste oder vergiftete Kadaver nicht ordnungsgemäß entsorgt werden (im Allmende-Garten liegen diese jetzt alle unter der Erde). Mit einem Klick kann das hochgefährliche Produkt online bestellt werden. Wer kann das kontrollieren?
Offene Fragen zur Recherche
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Was ist jetzt? (Könnte der „Bischofsstab“ giftfrei helfen?)
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Was machen vergiftete Rattenleichen mit dem Boden und den Bodenlebewesen, wenn sie dort verwesen?
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Ist der Urin von noch vergifteten, lebenden Ratten auch schädlich für den Boden?
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Ist Rattengift auch ungesund zum Einatmen?
