Nur Schall und Rauch?

Wenn es die EU 2030 nicht mehr geben sollte, dann gibt es auch keinen Kläger mehr.

Das Renaturierungsgesetz ist ja sehr neu, und was ich bislang mitbekommen habe, ist:

Schweigen bei Anfragen: Wie wollt ihr das, was ihr plant (Natur zerstören), wiederherstellen? Wie soll ein alter Buchenwald ausgeglichen werden?
Es müssen viele Bäume gepflanzt werden. Ich sehe eher verkrüppelte, vertrocknete Neuanpflanzungen. Bäume, die in Baumschulen gezüchtet worden sind. Also elternlose Bäume. So viele Kosten. Und was ist mit der Gießpflicht? Woher soll das Wasser kommen zum Gießen, wenn man vorher den Buchenwald abgesägt hat, der eigentlich ein Garant für Wasser ist? Und schaue ich um mich, entdecke ich sooo viele Kinderbäume, die von alleine schon da sind.

Die echten Kinderbäume brauchen keinen weißen Anstrich und auch keinen Gurt und kein Gestell drumherum, damit sie nicht umfallen bei Wind. Weil sie genug Zeit hatten, ihre Zeit, die Wurzeln auszubilden. Und Kinderbäume wachsen im Schatten ihrer Eltern.

Es werden Naturflächen zerstört, um einen Ausgleich darauf zu pappen.

Ich gehe durch die Waldwirtschaft und sehe, wie Totholz quasi regelrecht gemacht und drappiert wird. Ist das so oder täusche ich mich? Eine ordentliche Reihe Zweighaufen. Abgesägte Bäume, die verteilt werden.

Und was ich noch nicht so auf dem Schirm hatte, war, dass anscheinend die landwirtschaftlichen Flächen in den Fokus gerückt sind, um Natur zu renaturieren. Das kommt natürlich bei den Bauern verständlicherweise gar nicht gut an, weil es eigentlich bedeutet, ihren Betrieb aufgeben zu müssen. Gut, ich verstehe den Punkt Pestizide, chemische Düngemittel. Reicht es nicht, genau diesen Landwirten bei der Umstellung auf natürlichen Dünger und der Nichtverwendung von Giften zu helfen, und schwupps ist das Gebiet schon renaturiert und diese müssen den Betrieb dann nicht aufgeben?

„Der DBV lehnt das geplante Naturflächenbedarfsgesetz entschieden ab. Aus seiner Sicht würde das Vorhaben Flächendruck weiter verschärfen, Eigentumsrechte schwächen und Ernährungssicherung schwächen.“

Quelle: TopAgrar Online (22. April 2026)

https://www.topagrar.com/management-und-politik/news/dbv-warnt-vor-kampf-um-die-flache-durch-naturflachenbedarfsgesetz-20024949.html

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Wo dahinter auch meine Frage steht: Warum importieren und exportieren wir zum Beispiel Fleisch?
Dieses Hin- und Hergefahre ist doch vielleicht auch ganz schön schädlich für die Natur. Um wirklich zu renaturieren, müsste dies gestoppt werden und die landwirtschaftliche Produktion regional vermarktet werden.
Zweiter Schwupps-Punkt: Bauern, die exportieren, bei der Umstellung zum regionalen Vermarkten helfen. Das würde automatisch dann Luft renaturieren und somit sehr viele Landflächen und Lebewesen vor Feinstaub beschützen. Das wäre dann quasi kein einzelnes Länderziel, sondern ein gesamteuropäisches oder weltweites.

Ich habe noch keine Stadt oder kein Dorf gesehen, wo ich das Gefühl hatte, dass Natur da ist. Also ich meine das so, dass halt die meisten Gärten nicht wild sind. Es herrscht immer noch das Ordnungsprinzip. Oder ein falsches Ordnungsprinzip. Natürliche Ordnung und menschengemachte Ordnung. Auch gerade aktuell werden die Büsche und auch Bäume kurzgeratzt, und ich sehe die Spatzenbanden, wie sie sich auf ungeschützten Bäumchen oder in dünngeschorenen Hecken versammeln.
Das Renaturierungsgesetz, betrifft das dann nicht auch private Gartenbesitzer (bzw. die Städte an sich)?
Besitz verpflichtet? Ich will hier keinem vorschreiben, wie er seinen Garten zu machen hat. Das Renaturierungsgesetz bezieht sich, glaube ich, nicht auf die Gärten der Bürger. Viel lieber würde ich die entlasten, die es als Last sehen, ihren Garten mähen zu müssen oder die Hecken schneiden zu müssen, weil sie sonst schiefe Blicke von den Nachbarn bekommen. Ihnen Mut machen, dass ein wilder, ungepflegter Garten den aktuellsten Gesetzen entspricht.

Was nützt es, wenn Wirtschaft auf dem Prinzip der Vergiftung und des Diebstahls aufgebaut ist?

Die Schere: Wir brauchen Wirtschaftswachstum. Es kann aber keine Wirtschaft mehr wachsen, wenn diese auf Zerstörung des Lebensraumes aufgebaut ist. Dann wächst sie halt noch 3 Jahre und dann bumm, sind alle tot. Da spreche ich jetzt radikal. Öl ist jedenfalls bald alle. Und vielleicht ist das auch der Grund, warum es E-Mobilität gibt. Da wäre noch eine Frage, die ich gerne klären würde:
Wenn die Erde auch ein Lebewesen / Organismus ist und natürlicherweise in ihr Gold, Lithium, Eisen und so weiter vorhanden ist … wofür braucht der Organismus das?

Oder kann der Organismus ohne diese „Mineralien“ auch gut zurechtkommen?
Wenn es Methoden gäbe, in Absprache mit der Natur diese Stoffe entnehmen zu dürfen, um … um ja um was? Um ein Schmuckstück zu tragen? Um Auto fahren zu können? (Also ich habe nichts gegen Autofahren, ich liebe es, aber ist halt blöd, wie es gemacht ist. Laut, stinkig, gefährlich, platzwegnehmend, zubetonierend. Bei Strom fällt laut und stinkig schon mal weg, doch der Abrieb der Reifen bleibt, der die Luft verschmutzt.)
Um es warm zu haben. Um den PC zu benutzen. Um Chemikalien herzustellen.

Dazu sage ich, dass es dem Menschen eigentlich egal ist, woraus diese Wünsche bestehen. Ob das jetzt ein Hanfauto ist oder nicht. Gold als Mittel für Reichtum. Das habe ich noch nie verstanden, weil ich Gold nicht essen kann. Also da wird was der Erde entnommen und gesagt, das ist ein Garant und Symbol für Reichtum. Der Komfort darf nicht gehen.
Der Komfort der letzten Jahre nach dem Krieg ist auf falschen Mitteln erbaut worden, und nun gibt es das Gefühl des Verlierens. Oder ein Gefühl des: Jetzt muss ich Komfort aufgeben?
Und das möchte ich herausfinden: wie es geht, komfortabel zu leben, ohne Gewalt und ohne die Art Mensch auszurotten.

Wieso wird die Tiefsee angesteuert, um nach Rohstoffen zu durchwühlen? Ja, weil die Rohstoffe halt jetzt schon fast alle geklaut worden sind. Die letzte Ressource? Und dann?

Genau, und welche Flächen werden als renaturiert angesehen? Wie viel Fläche wäre jedes Haus, das begrünt wird? Welche Fläche wäre es, wenn Natur in Ruhe gelassen wird, ohne rumzufummeln?
Wir müssen die Bäume einzäunen, damit keine Biber die fällen. Weil es zu viele Biber sind, weil sie keine natürlichen Feinde mehr haben. Aber Angler dürfen Bäume fällen, damit ihre Angelschnur sich nicht in diesen verhakt.

Baumschutz am Müggelsee für den Menschen und das Ufer. Ja mei, was wird die Natur denn machen? Menschen erschlagen? Da wird der See mit giftigem Urin und giftiger Sonnencreme geschändet, und dann ist das am wichtigsten, den Bibern die Möglichkeit zu nehmen, ihre Arbeit zu tun?

Das ist halt absurd. Ich gehe davon aus, dass ein Biber den Baum schon so fällt, dass er ins Wasser fällt, weil er kann den ja nicht an Land rumtragen, aber im Wasser geht das. Und welche natürlichen Feinde hat der Biber? Biberplage? Was passiert, wenn zu viele Biber am Wasserrand Bäume holen? Dann wird der See immer größer?

Was kann renaturiert werden?
Wie wäre es denn, wenn Werbung verboten sein würde, die für Zerstörung verantwortlich ist? So wie es Kindern verboten ist zu rauchen?
Was wäre, wenn Kreuzfahrten pleitegingen? Dann hätten die Mitarbeiter auf dem Schiff keinen Job mehr. Und die Bauer von Schiffen. Und da komme ich halt schnell zu dem Punkt, dass diese Jobs ja auch nur ein paar Jahre noch vorhanden wären.
Die könnten ja umschulen in Segelbootbau aus Hanf? Schilf? Oder nachhaltiger Holzzucht?
Die vorhandenen Riesenschiffe hätten auf jeden Fall viel Wohnraum. Das ist jetzt keine Idee für Flüchtlinge, sondern eine Idee, was man stattdessen mit denen macht. Oder als Schule oder was weiß ich.

Wenn es wirklich um Renaturierung geht, dann dürfte nichts mehr neu versiegelt werden. All diese Betonprojekte, Straßen, Gewerbegebiete … für was? Für welche Autos? Und für welche Menschen?

Und die Windräder. Ja, ich weiß, für viele die Lösung. Doch wohin mit dem ganzen Müll? Woher die Rohstoffe? Warum tut der Anblick, schweifend über eine Landfläche mit vielen Windrädern, weh? Eine Mühle, ja eine Mühle, die war Made in Germany. Und schau eine Mühle an? Wie fühlt sich das an? Diese brauchte auch kein Betonfundament. Und würde sie stillgelegt, würde sie umweltfreundlich einfach wieder zur Erde werden. Ein Windrad wird nicht einfach so wieder zu Erde. Und ist darauf angewiesen, in anderen Ländern Bodenstoffe rauszuholen unter auch giftigen Bedingungen für die dort Wohnenden? Wie neutralisiert man überhaupt ein Windrad? Verbrennen? Recyceln?

Und E-Mobilität? Woher kommt der Strom? Es gibt noch keinen umweltfreundlichen Strom bzw. gibt es das vielleicht schon, aber noch nicht öffentlich.

Ich weiß, das sind alles sehr große Prozesse.

Wenn keiner mehr etwas kauft, was zerstört, so ist das die größte Macht, die es gibt. Mein Prinzip des Kapitalismus: Es wird produziert, was verlangt wird.
Es wird nicht produziert, was nicht verlangt wird.

Im Moment halte ich Unwissenheit für das größte Problem. So wie ich selbst auf die Art Fleisch gegessen habe, weil ich dachte, dass es eine leckere Masse ist, bis ich die Filme der Orte gesehen habe. Ich wollte einfach nicht mehr daran schuld sein. Esse aber trotzdem noch gelegentlich Fleisch, jedoch kein KZ-Fleisch und am liebsten möglichst mit nur einer Sekunde Gewalt.

Auch Pflanzen und Bäume waren für mich zu Beginn meiner Gärtnerausbildung Dinger. Bis ich von einem Strauch so gepiekt worden bin und es so offensichtlich war, dass ich auch wirklich gemeint war und der Strauch das gar nicht gut fand, was ich da anstellte. Dass ich auch hier bemerkte: Ups, da lebt ja jemand.

Ein wirklich großes Problem ist: Wie sorge ich für meinen Lebensunterhalt, ohne die Zukunft meiner Kinder zu schädigen? Ich weiß nicht, was dafür nötig ist. Ich weiß, dass es schon viele Möglichkeiten gibt. Als Landwirt kann ich Essen machen und das verkaufen. Doch mit welchem Geld kaufen dann die anderen das ein?

Habe ich Land, ein Haus, Wasser und Essen, brauche ich kein Geld. Doch ist das überhaupt möglich, dass jeder so leben könnte?
Im Moment ärgere ich mich, oder sagen wir mal, finde ich es unangenehm, wenn ich Brennnessel oder Vogelmiere in der Stadt essen möchte; dann habe ich vergiftete Hundekacke daneben und Zigaretten. Und keiner möchte ein Glas Wasser mit einer aufgelösten Kippe darin trinken. Warum Hundekacke vergiftet ist? Weil Hundefutter der Müll der Massenproduktion ist. Also genau wie beim Menschen auch Gifte, Medikamente und Leiden darin enthalten sind.

Es gab einen Moment während eines Telefongesprächs nach der Frage des Sinns des Menschen. Also Tiere und Pflanzen, das ist ja Aufnehmen und Abgeben. Beim Sinn des Menschen fiel uns da jetzt eigentlich nichts ein. Spirituelle Entwicklung? Vielleicht. Aber die Ausscheidungen des Menschen sind durch die Aufnahmen geschädigt. Das schädigt alles Leben. Ein Baum, der giftige Luft atmet oder giftiges Wasser trinkt, wird schwach. Wie renaturiert man denn eigentlich Luft? Oder Wasser?

Renaturierung sollte vielleicht aus egoistischen Gründen stattfinden und nicht, weil es ein Gesetz ist. Und wenn ich aus egoistischen Dingen heraus sauberes Wasser will und sage, ich bin dagegen, dass Sonnencreme ins Wasser gelangt und Kippen auf den Boden geworfen werden und Medikamente darin rumschwimmen usw. …, dann möchte ich doch freundlich darum bitten, das zu unterlassen. Weil es schadet ja nicht nur mir, sondern auch dem, der es tut, und ALLEN.
Aber so geht das nicht. Ich kann niemandem sagen: Mach dies oder das, genauso wenig wie ich verpflichtet wäre, auf das zu hören, was jemand sagt. Es geht nur über Erfahrung.

Ja, ich wurde angeschnauzt, als ich früher den Speck im Kühlschrank hatte. Doch verändert habe ich mich nur, weil ich den Ort der Herstellung gesehen habe.
Ja, für mich waren Blumen und Bäume Dinger, bis ich erfahren habe, dass dem nicht so ist.

Da der Mensch ein Herdentier ist, wird automatisch das passieren, was die meisten machen. Anerkennung zu finden in der Gruppe, ist überlebenswichtig.

Sobald es natürlich wird und ist, im Einklang mit der Natur zu leben, ist kein Krieg vorhanden oder Bevormundung oder Hass oder mit dem Finger zeigen. Es ist unnötig. Bringt ja auch nix.

Wenn für jemand anderen es wahr ist, eine Straße bauen zu müssen, um die Wirtschaft anzukurbeln – ja, dann ist das auch wahr. Aber nur für eine Generation. „Sieben Generationen sollst du in die Zukunft blicken bei deinen Entscheidungen“, sagte mal jemand. Finde ich gut, die Idee.

Wenn es um Geld geht: Ich will halt Geld haben … mhm. Wenn es um: „Ja, das ist gut für die Menschen“ geht … so frage ich mich dann, warum etwas gut sein soll für die Menschen, wenn dafür Natur zerstört werden muss. Und Gewalt angewendet werden muss dafür.

Ein Krieg, der ohne Menschen geführt werden würde bzw. nur mit den Chefs, würde bedeuten, dass nur zwei Personen Gewalt erleben statt 3.000.000.000 (damit beziehe ich mich auch auf Traumata, die auf nachfolgende Generationen vererbt werden). Und wie lange können zwei Personen in einem Ring miteinander kämpfen? Nicht so lange, einen Tag höchstens. Und dann wären da ja noch die Millionen Anwohner, die sich dem Willen der gewinnenden Person fügen müssten, obwohl die selbst gar keine Probleme vorher hatten und auch nicht bestrebt waren, jetzt einen Krieg führen zu wollen, um irgendwo anders mehr Land zu besitzen.

Renaturierungsgesetz erste Worte