Während eines Besuchs in Schottland in der vergangenen Woche forderte Donald Trump Europa auf, „die Windräder zu stoppen“ und bezeichnete die Windenergie als ineffektiv und schädlich.
„Sie sehen überall diese Windräder, die Ihre schönen Felder und Täler ruinieren und Ihre Vögel töten, und wenn sie im Meer stehen, ruinieren sie Ihre Ozeane.““
Hat eigentlich schon mal jemand das Gegenteil bewiesen?
Das Windräder nicht hässlich sind, nicht kostspielig, nicht schädlich für die Tierwelt, nicht Felder und Täler ruinieren. Nicht Vögel töten. Nicht die Ozeane ruinieren? Unschädlich sind? Effektiv sind?
Der einzige Satz der gültig sein könnte:
Da die Menschheit ohne Windräder stirbt, nehmen wir die oben genannten Punkte in Kauf.
Das wäre der einzige Grund der sie rechtfertigt.
Und dann dürfte auch keiner mehr dagegegen sein. Windrad oder Tod?
Ob es dafür eine Modellrechnung / Beweise gibt?
Ah es wird noch erwähnt:
„Trumps Haltung ist nicht neu, und sein Kreuzzug gegen die Windenergie begann während eines lang andauernden Streits mit den schottischen Behörden über elf Windturbinen, die von seinem Luxus-Golfressort Turnberry aus zu sehen sind. Es handelt sich also offenbar um eine Privatfehde. “
Gesagt hat er es nicht. So sind ja auch die Bürger dagegen ein Windrad vor der Haustür zu haben.
Es lebt sich nunmal schlecht damit.
Und ich glaube nicht dass es einen Bürger gibt, der sagt, och so mit dem Rad vor der Tür ist es auch nicht anders als vorher. Wissen tue ich das nicht.
Trump möchte lieber Gas und Öl benutzen.
Und so wie ich mich durchringen musste zu sagen, dass ich Atomkraft besser fände, um es stabil zu halten und das System nicht zerbrechen zu lassen, bei einem sofortigen Stopp von Nutzung fossiler Energie, so sieht es wohl auch aus mit Öl und Gas.
Und solange die Alternative noch nicht öffentlich aufgepoppt ist, halte ich den Schaden durch Windräder für viel höher als würde darauf aktuell verzichtet werden.
Und als Handlungsempfehlung bis dahin halt so wenig Strom wie möglich zu verbrauchen. Wo es eben möglich ist.
Da gibt es sicher viele Ideen dazu ohne leiden zu müssen.
Dann schau ich doch nochmal auf dem Aktienmarkt nach, wie es da aktuell so aussieht.
Windkraft wird als nachhaltig bezeichnet. Ich denke dies könnte korrigiert werden. Ein Produkt dass nur 25 Jahre hält, empfinde ich jetzt nicht so nachhaltig. Und die Produktion derer ist es auch nicht. Und ja es ist ein nachhaltiges Entsorgungsproblem. So wie bei Atom auch. Es braucht Bunker und Lagerstätten und ist nicht abbaubar.
Aus: https://www.ecoreporter.de/artikel/das-sind-die-besten-windaktien/
„Welche Windaktien sich jetzt lohnen können: Windanlagenbauer und Komponentenhersteller (Teil 1)
Der Windkraftsektor steht unter Druck: Lieferengpässe, hohe Kreditzinsen und insbesondere die US-Politik belasten die Branche. Solide aufgestellte Unternehmen mit langfristig vielversprechender Perspektive gibt es aber weiter. ECOreporter hat sich umgeschaut und analysiert, wo sich ein Einstieg immer noch lohnen kann – und wo sich Anlegerinnen und Anleger aktuell eher zurückhalten sollten.
Die Windkraftbranche lässt sich grob in zwei Kategorien unterteilen:
- Hersteller von Windanlagen und von dafür notwendigen Komponenten. Windanlagenbauer litten in den letzten Jahren stark unter gestiegenen Preisen für wichtige Rohstoffe wie Stahl, Engpässen in der Lieferkette und höheren Transportkosten. Langfristige Verträge mit garantierten Abnahmepreisen verhinderten dabei lange, dass Kosten an Kunden weitergegeben werden konnten – mittlerweile hat sich das ein wenig geändert.
- Windpark-Projektierer und Betreiber von Windkraftanlagen. Höhere Kosten, etwa für den Einkauf von Windrädern, sorgen für die Verschiebung und teils sogar die Absage von Projekten. Zudem haben sich die zwischenzeitlich sehr hohen Stromverkaufspreise wieder normalisiert.
Windkraft ist mittlerweile die wichtigste Stromquelle in Deutschland. 2024 stammten 31,5 Prozent des ins Netz eingespeisten Stroms aus Windkraftanlagen. Zum Vergleich: Auf Platz zwei liegt Kohle mit einem Anteil von 22,5 Prozent. Fossile Energie insgesamt machte im vergangenen Jahr nur noch 40,6 Prozent des eingespeisten Stroms aus.
Dennoch lahmte der Windkraftausbau in der Bundesrepublik in den letzten Jahren. Noch von der Ampel-Regierung verabschiedete Gesetzesänderungen sollen den Ausbau nun weiter ankurbeln. Bis 2030 sollen in Deutschland Windräder mit einem Leistungsumfang von 145 Gigawatt (GW) installiert werden. Das wären genug Anlagen, um rechnerisch fast 100 Millionen Privathaushalte mit Strom zu versorgen.
72.400 Gigawatt laufen laut strom-report.de aktuell in Deutschland. Wieviele Räder sind das?
Laut Wikipedia auch, jedoch mit dem Problem des weggeschmissenen Stroms waren nur 45,9 Gigawatt eingespeist.
So müssten also nicht doppelt so viele Räder noch gebaut werden, sondern 4x mal soviele.
Weiter aus https://de.wikipedia.org/wiki/Windenergie_in_Deutschland
„2013 veröffentlichte das Umweltbundesamt eine Studie[35] zum bundesweiten Flächen- und Leistungspotential der Windenergie an Land. Das Potential wurde vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik auf Grundlage detaillierter Geodaten und moderner Windenergieanlagentechnik modelliert. Demnach stehen auf Basis der getroffenen Annahmen prinzipiell 13,8 Prozent der Fläche Deutschlands für die Windenergienutzung zur Verfügung. Dieses Flächenpotential ermöglicht eine installierte Leistung von rund 1190 GW mit einem jährlichen Stromertrag von ca. 2900 TWh. Das realisierbare Potential der Windenergie an Land wird aber erheblich kleiner geschätzt, weil verschiedene Aspekte im Rahmen der Studie nicht betrachtet wurden (z. B. artenschutzrechtliche Belange oder wirtschaftliche Rahmenbedingungen).“
Da steht 1190 GW sind möglich laut einer Flächenberechnung. Es sind bis 2030 145 GW nötig um das Europäische Gesetz einzuhalten?
Weiter
Aus:https://www.ecoreporter.de/artikel/das-sind-die-besten-windaktien/
“ Das beflügelte zwischenzeitlich viele Aktien aus dem Erneuerbare-Energien-Sektor. Zudem könnten die neuen Regelungen kurzfristig zu einer steigenden Nachfrage, etwa bei Windanlagenbauern, führen: Um förderfähig zu bleiben, muss der Baubeginn von Projekten bis spätestens Juli 2026 erfolgen, bis Ende 2027 müssen diese in Betrieb genommen werden.“
Förderfähig?
Weiter
„Das sorgt für Zeitdruck in der Branche und könnte steigende Bestellungen zur Folge haben. Langfristig dürfte das Auslaufen der Förderung das Windgeschäft in den USA aber belasten. Zuletzt forderten große Tech-Konzerne in einer Petition allerdings, die Förderung unangetastet zu lassen. Sie fürchten um günstigen Strom für ihre energiehungrigen Rechenzentren.“
Ja so ist es. KI braucht Strom. Was ist mit der Aussage: Windkraft ist eigentlich nur für KI? Und gar nicht wegen Co2? Weil ich meine, Öl hat seinen Peak auch schon gehabt. Und Kohle vermutlich auch. Jedenfalls endliche Ressourcen. Und nicht erst in 1 Millionen Jahren. Sondern ziemlich flott, wenn das Prinzip „Wirtschaft ist wichtiger als Artenschutz“ stehen bleiben würde. Puh das macht so keinen Sinn. Nur für Menschen die in 20 Jahren oder so sterben und nochmal ne richtig gute Zeit haben wollen. Und damit sind dann alle ok? Neee.
Sach. Kann KI nicht etwas erfinden für sich zum essen, was die Erde nicht zerstört, damit es auch weiterleben kann?
Na gut, KI ist kein Lebewesen. Weiss nicht was es darauf antworten würde: Ist mir egal. Ich mache nur was der Mensch von mir will. Wenn er nicht mehr da ist, dann bin ich halt auch nicht mehr da. Egal.
Aus: https://www.carmen-ev.de/2024/06/19/windenergie-nach-20-jahren-was-nun/
„Nach 20 Jahren läuft die Förderung für Windenergieanlagen aus. Für viele Betreiber stellt sich spätestens dann die Frage, was mit der Anlage passieren soll. Viele Anlagen lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen weiter betreiben. Spätestens nach zehn weiteren Jahren ist ihre technische Lebensdauer erreicht und sie müssen rückgebaut werden. Mit dem Rückbau einer Anlage kommt auch das Thema der Entsorgung und damit das Thema der Recyclingfähigkeit auf.“
Da bezieht sich Förderfähig auf die Laufzeit von 20 Jahren und nach 30 Jahren muss es abgebaut werden und ev. durch neuere ersetzt werden.
Faktencheck aus https://mwu.sachsen-anhalt.de/energie/erneuerbare-energien/windenergie/faktencheck
“
Das Umweltbundesamt hat im Jahr 2021 die Ökobilanz von Windkraftanlagen untersucht. Je nach Standort ergab sich für den kompletten Lebenszyklus einer Windkraftanlage inklusive Recycling ein Treibhausausstoß von durchschnittlich 10,6 Gramm Kohlendioxid pro Kilowattstunde Strom.
Ein wesentlicher Grund hierfür ist der Einsatz fossiler Energien bei der Herstellung von Stahl und Zement, der für den Bau der Anlagen erforderlich ist. Da die Stromerzeugung selbst aber weitgehend CO2-frei erfolgt, vermeiden Windenergieanlagen im Laufe ihrer Lebensdauer deutlich mehr Treibhausgas, als bei ihrer Produktion freigesetzt wurde. Je nach Standort gehen Experten davon aus, dass sich eine Anlage bereits nach fünf bis sieben Monaten energetisch amortisiert – bei einer Laufzeit von bis zu 25 Jahren. Und: Werden energieintensive Materialien wie Stahl und Zement in Zukunft nachhaltig hergestellt, beispielsweise mit Hilfe von grünem Wasserstoff, verbessert sich die ohnehin gute Ökobilanz der Windkraftanlagen nochmals deutlich.“
Wenn ein Windrad 25 Jahre läuft amortisiert es sich energetisch nach 5-7 Monaten. Das habe ich nicht verstanden.
Stahl und Zement werden zukünftig mit grünem Wasserstoff hergestellt. Nicht erwähnt wird der Fakt, das in Stahl und Zement endliche Rohstoffe sind, von denen eine Abhängigkeit vom Good-Will anderer Ländern abhängt ob das dort gekauft werden kann. Ich schreibe bewusst Good-Will, da wenn etwas knapp wird so ein Trieb einsetzt es nicht mehr zu teilen, oder zu verkaufen.
„Speichert Wald mehr Kohlendioxid als eine moderne Windkraftanlage?
Eine Windkraftanlage im Wald benötigt eine dauerhaft freie Fläche von etwa 0,5 Hektar. Für die Bauphase werden zusätzlich durchschnittlich 0,4 Hektar benötigt. Ein Hektar Wald bindet pro Jahr ca. 10 Tonnen CO2. Im Vergleich dazu steht eine jährliche CO2e-Vermeidung einer modernen Windkraftanlage von ca. 10.000 Tonnen. Die Einsparung ist demnach etwa 770 Mal so hoch wie die CO2-Bindung durch den Wald.“
Diese Rechnung ist viel zu einfach gerechnet. Wieviel Wald wird tatsächlich geschwächt durch ein Windrad. Es handelt sich um eine Fläche für den Bau und für die Strassen dahin nochmal die gleiche Fläche. Es ist also keine Fläche punktuell.
Aus: https://naturwald-akademie.org/viel-wind-um-die-windkraft-im-wald/
„Wie sich die Windkraftanlagen auf die Pflanzenwelt und das Mikroklima der Wälder auswirken, ist wissenschaftlich bisher nicht untersucht. Beschleunigen oder verlangsamen die Rotoren den Luftaustausch in Wäldern? Fächeln Windräder in warmen Zeiten kühlende Luft in den Wald und führen die warme Luft schneller aus dem Wald? Oder trocknen die Rotorblätter die Wälder aus? Beeinflussen Windkraftanlagen die Bestäubung in den Wäldern? Weder die Wissenschaftler:innen im Netzwerk des European Forrest Institute, noch deutsche Forschungsinstitute wie das Thünen-Institut oder die Wissenschaftler:innen im Waldbeirat der Bundesregierung haben die Auswirkungen der Windenergieanlagen auf die Vitalität der Wälder bisher erforscht.“
https://mwu.sachsen-anhalt.de/energie/erneuerbare-energien/windenergie/faktencheck
In Anbetracht von deutschlandweit fast 29.000 installierten Windrädern und rund 2.800 Anlagen in Sachsen-Anhalt sind Brände extrem selten. Ursache ist dann zumeist ein technischer Defekt in der Gondel. Durch regelmäßige Wartungsarbeiten kann dieses Risiko minimiert werden. Offizielle Statistiken gibt es zu diesem Thema nicht.“
Es gibt keine Statistik. Also handelt es sich auch um eine These die nicht belegt werden kann.
Gibt es denn für die Feuerwehr schon eine Alternative zu PFAS im Schaum? Hier steht ja, gibt es.
Problem:
Aus https://derbrandschutzbeauftragte.de/die-umweltfreundliche-alternative/#5
„Die Löschtechnik muss also dekontaminiert werden. Aktuell gibt es hierfür zwei mögliche Vorgehensweisen: Neubau oder Sanierung. Neue Löschtechnik ist die sicherste Variante, eine Rückkontamination kann ausgeschlossen werden. Neue Löschtechnik hat aber zwei bedeutende Haken: Sie ist sehr teuer und oft nicht sofort lieferbar. Die Lieferzeiten neuer Löschfahrzeuge betragen gut und gerne mehrere Jahre – in denen Rechtsunsicherheit für den Betreiber der Löschtechnik besteht.“
Das wäre eine gute Frage für das Projekt Externsteine. Ob die Feuerwehr, die dort die Aufgabe hätte ein Windrad zu löschen, falls es brennt bis zum Aufbau auch das gewährleisten kann.
Auch bei der Entsorgung von PFAS gilt es einiges zu beachten. PFAS auf molekularer Ebene zu zerstören gelingt erst bei Temperaturen oberhalb von 1.100 ° C. Die Temperaturen in regulären Müllverbrennungsanlagen liegen hierunter. In Deutschland gibt es nur wenige Standorte, die bei Temperaturen oberhalb von 1.100 ° C PFAS entsorgen können – mit begrenzten Kapazitäten. Für die Zukunft wird deshalb hier mit stark steigenden Preisen gerechnet.“
Auch könnte hier ein Hinweis für die Möhnetalsperre sein warum sie belastet sein könnte. Eine Müllverbrennungsanlage in der Nähe, die halt auch die alten Teflonpfannen, beschichtete kaputte Regenjacken, Reste von Kosmetik der Bürger verbrennt.
Also das übersteigt gerade meinen Forschergeist.
Aber hier kann man sich über gemeldete Störfälle informieren.
https://www.infosis.uba.de/index.php/de/site/12981/zema/index/28896.html
Ah aber jetzt hab ichs gefunden. Den Grund für den hohen PFAS Gehalt dort.
Aus https://www1.wdr.de/archiv/jahresrueckblick/pftskandal100.html
„Das NRW-Umweltministerium bestätigt, dass die Chemikalie im Bio-Kompost einer Forst-Rekultivierungsfläche in Brilon-Scharfenberg gefunden worden sei. Regen habe den belasteten Dünger in Möhne und Ruhr getragen, von wo aus er auch ins Grundwasser gelangt sei.“

