Thanks to Tanja Cotoaga for the picture / unsplash

Heute schreibe ich meine finalen Zeilen zum Thema Windkraft.

Aus: https://www.agrarheute.com/energie/strom/strom-weggeworfen-bund-zahlt-554-mio-euro-entschaedigung-634808

„Strom weggeworfen: Bund zahlte 554 Mio. Euro Entschädigung

05.06.25

An wind- und sonnenreichen Tagen kann das deutsche Stromnetz nicht alle erzeugte Energie aufnehmen. Für ihre Ausfälle erhalten die Betreiber Entschädigungen vom Staat.“

Der Bürger bezahlt also dem Betreiber Entschädigung. 545 Millionen im Jahr 2024
Bei 83,6 Mill. Bürger 2024 sind das 6,50€ pro Person? Wow, ich dachte weniger.

2022 gings wohl auf, wegen „der Energiekrise“.

„Schuld ist der langsame Netzausbau

Kritiker bemängelten, so Handelsblatt.de, dass der Netzausbau zu langsam vorankomme, um die wachsenden Mengen an Wind- und Solarstrom effizient zu integrieren.

Für Landwirte und Investoren in der Erneuerbaren-Branche bedeutet das: Selbst wirtschaftlich arbeitende Anlagen können durch Netzengpässe ausgebremst werden.“

Ein 4 Tage altes Video vom Abbau von ein paar Windrädern in 1 sec. Der Sockel wurde gesprengt und das Teil fällt um. Ob das Umwelttechnisch legal ist kann ich kaum glauben. Ah Amerika. Haben die ein Naturschutzgesetz eigentlich? Obwohl Deutschland sich ja auch nicht an seins hält. Ist vl. das gleiche wie bei Identitätsdiebstahl. Kann gemacht werden ohne Konsequenzen.

youtube.com/watch?v=KvUEqJGCh5o

Aus: https://www.spektrum.de/news/us-regierung-hebelt-zentrales-naturschutzgesetz-aus/1667418

2019 wurde es wohl ausgehebelt. Wirtschaftliche Interesse stehen vor Artenschutz.

Warum ist Trump eigentlich gegen Windkraft?

Aus: https://de.euronews.com/green/2025/07/31/trump-windenergie

„Trump nennt Windenergie einen „Schwindel“

US-Präsident Donald Trump erneuerte bei einem Besuch in Schottland seine Kritik an der Windenergie und bezeichnete die Turbinen als hässlich, kostspielig und schädlich für die Tierwelt. Ein Faktencheck.

Während eines Besuchs in Schottland in der vergangenen Woche forderte Donald Trump Europa auf, „die Windräder zu stoppen“ und bezeichnete die Windenergie als ineffektiv und schädlich.

„Sie sehen überall diese Windräder, die Ihre schönen Felder und Täler ruinieren und Ihre Vögel töten, und wenn sie im Meer stehen, ruinieren sie Ihre Ozeane.““

Hat eigentlich schon mal jemand das Gegenteil bewiesen?

Das Windräder nicht hässlich sind, nicht kostspielig, nicht schädlich für die Tierwelt, nicht Felder und Täler ruinieren. Nicht Vögel töten. Nicht die Ozeane ruinieren? Unschädlich sind? Effektiv sind?

Der einzige Satz der gültig sein könnte:

Da die Menschheit ohne Windräder stirbt, nehmen wir die oben genannten Punkte in Kauf.
Das wäre der einzige Grund der sie rechtfertigt.

Und dann dürfte auch keiner mehr dagegegen sein. Windrad oder Tod?

Ob es dafür eine Modellrechnung / Beweise gibt?

Ah es wird noch erwähnt:

„Trumps Haltung ist nicht neu, und sein Kreuzzug gegen die Windenergie begann während eines lang andauernden Streits mit den schottischen Behörden über elf Windturbinen, die von seinem Luxus-Golfressort Turnberry aus zu sehen sind. Es handelt sich also offenbar um eine Privatfehde. “

Gesagt hat er es nicht. So sind ja auch die Bürger dagegen ein Windrad vor der Haustür zu haben.
Es lebt sich nunmal schlecht damit.

Und ich glaube nicht dass es einen Bürger gibt, der sagt, och so mit dem Rad vor der Tür ist es auch nicht anders als vorher. Wissen tue ich das nicht.

Trump möchte lieber Gas und Öl benutzen.
Und so wie ich mich durchringen musste zu sagen, dass ich Atomkraft besser fände, um es stabil zu halten und das System nicht zerbrechen zu lassen, bei einem sofortigen Stopp von Nutzung fossiler Energie, so sieht es wohl auch aus mit Öl und Gas.

Und solange die Alternative noch nicht öffentlich aufgepoppt ist, halte ich den Schaden durch Windräder für viel höher als würde darauf aktuell verzichtet werden.

Und als Handlungsempfehlung bis dahin halt so wenig Strom wie möglich zu verbrauchen. Wo es eben möglich ist.

Da gibt es sicher viele Ideen dazu ohne leiden zu müssen.

Dann schau ich doch nochmal auf dem Aktienmarkt nach, wie es da aktuell so aussieht.

Windkraft wird als nachhaltig bezeichnet. Ich denke dies könnte korrigiert werden. Ein Produkt dass nur 25 Jahre hält, empfinde ich jetzt nicht so nachhaltig. Und die Produktion derer ist es auch nicht. Und ja es ist ein nachhaltiges Entsorgungsproblem. So wie bei Atom auch. Es braucht Bunker und Lagerstätten und ist nicht abbaubar.

Aus: https://www.ecoreporter.de/artikel/das-sind-die-besten-windaktien/

„Welche Windaktien sich jetzt lohnen können: Windanlagenbauer und Komponentenhersteller (Teil 1)

Der Windkraftsektor steht unter Druck: Lieferengpässe, hohe Kreditzinsen und insbesondere die US-Politik belasten die Branche. Solide aufgestellte Unternehmen mit langfristig vielversprechender Perspektive gibt es aber weiter. ECOreporter hat sich umgeschaut und analysiert, wo sich ein Einstieg immer noch lohnen kann – und wo sich Anlegerinnen und Anleger aktuell eher zurückhalten sollten.

Die Windkraftbranche lässt sich grob in zwei Kategorien unterteilen:

  1. Hersteller von Windanlagen und von dafür notwendigen Komponenten. Windanlagenbauer litten in den letzten Jahren stark unter gestiegenen Preisen für wichtige Rohstoffe wie Stahl, Engpässen in der Lieferkette und höheren Transportkosten. Langfristige Verträge mit garantierten Abnahmepreisen verhinderten dabei lange, dass Kosten an Kunden weitergegeben werden konnten – mittlerweile hat sich das ein wenig geändert.
  2. Windpark-Projektierer und Betreiber von Windkraftanlagen. Höhere Kosten, etwa für den Einkauf von Windrädern, sorgen für die Verschiebung und teils sogar die Absage von Projekten. Zudem haben sich die zwischenzeitlich sehr hohen Stromverkaufspreise wieder normalisiert.

 

Windkraft ist mittlerweile die wichtigste Stromquelle in Deutschland. 2024 stammten 31,5 Prozent des ins Netz eingespeisten Stroms aus Windkraftanlagen. Zum Vergleich: Auf Platz zwei liegt Kohle mit einem Anteil von 22,5 Prozent. Fossile Energie insgesamt machte im vergangenen Jahr nur noch 40,6 Prozent des eingespeisten Stroms aus.

Dennoch lahmte der Windkraftausbau in der Bundesrepublik in den letzten Jahren. Noch von der Ampel-Regierung verabschiedete Gesetzesänderungen sollen den Ausbau nun weiter ankurbeln. Bis 2030 sollen in Deutschland Windräder mit einem Leistungsumfang von 145 Gigawatt (GW) installiert werden. Das wären genug Anlagen, um rechnerisch fast 100 Millionen Privathaushalte mit Strom zu versorgen.

72.400 Gigawatt laufen laut strom-report.de aktuell in Deutschland. Wieviele Räder sind das?
Laut Wikipedia auch, jedoch mit dem Problem des weggeschmissenen Stroms waren nur 45,9 Gigawatt eingespeist.

So müssten also nicht doppelt so viele Räder noch gebaut werden, sondern 4x mal soviele.

Weiter aus https://de.wikipedia.org/wiki/Windenergie_in_Deutschland

„2013 veröffentlichte das Umweltbundesamt eine Studie[35] zum bundesweiten Flächen- und Leistungspotential der Windenergie an Land. Das Potential wurde vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik auf Grundlage detaillierter Geodaten und moderner Windenergieanlagentechnik modelliert. Demnach stehen auf Basis der getroffenen Annahmen prinzipiell 13,8 Prozent der Fläche Deutschlands für die Windenergienutzung zur Verfügung. Dieses Flächenpotential ermöglicht eine installierte Leistung von rund 1190 GW mit einem jährlichen Stromertrag von ca. 2900 TWh. Das realisierbare Potential der Windenergie an Land wird aber erheblich kleiner geschätzt, weil verschiedene Aspekte im Rahmen der Studie nicht betrachtet wurden (z. B. artenschutzrechtliche Belange oder wirtschaftliche Rahmenbedingungen).“

Da steht 1190 GW sind möglich laut einer Flächenberechnung. Es sind bis 2030 145 GW nötig um das Europäische Gesetz einzuhalten?

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Aus:https://www.ecoreporter.de/artikel/das-sind-die-besten-windaktien/

“ Das beflügelte zwischenzeitlich viele Aktien aus dem Erneuerbare-Energien-Sektor. Zudem könnten die neuen Regelungen kurzfristig zu einer steigenden Nachfrage, etwa bei Windanlagenbauern, führen: Um förderfähig zu bleiben, muss der Baubeginn von Projekten bis spätestens Juli 2026 erfolgen, bis Ende 2027 müssen diese in Betrieb genommen werden.“

Förderfähig?

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„Das sorgt für Zeitdruck in der Branche und könnte steigende Bestellungen zur Folge haben. Langfristig dürfte das Auslaufen der Förderung das Windgeschäft in den USA aber belasten. Zuletzt forderten große Tech-Konzerne in einer Petition allerdings, die Förderung unangetastet zu lassen. Sie fürchten um günstigen Strom für ihre energiehungrigen Rechenzentren.“

Ja so ist es. KI braucht Strom. Was ist mit der Aussage: Windkraft ist eigentlich nur für KI? Und gar nicht wegen Co2? Weil ich meine, Öl hat seinen Peak auch schon gehabt. Und Kohle vermutlich auch. Jedenfalls endliche Ressourcen. Und nicht erst in 1 Millionen Jahren. Sondern ziemlich flott, wenn das Prinzip „Wirtschaft ist wichtiger als Artenschutz“ stehen bleiben würde. Puh das macht so keinen Sinn. Nur für Menschen die in 20 Jahren oder so sterben und nochmal ne richtig gute Zeit haben wollen. Und damit sind dann alle ok?  Neee.

Sach. Kann KI nicht etwas erfinden für sich zum essen, was die Erde nicht zerstört, damit es auch weiterleben kann?
Na gut, KI ist kein Lebewesen. Weiss nicht was es darauf antworten würde: Ist mir egal. Ich mache nur was der Mensch von mir will. Wenn er nicht mehr da ist, dann bin ich halt auch nicht mehr da. Egal.

Aus: https://www.carmen-ev.de/2024/06/19/windenergie-nach-20-jahren-was-nun/

„Nach 20 Jahren läuft die Förderung für Windenergieanlagen aus. Für viele Betreiber stellt sich spätestens dann die Frage, was mit der Anlage passieren soll. Viele Anlagen lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen weiter betreiben. Spätestens nach zehn weiteren Jahren ist ihre technische Lebensdauer erreicht und sie müssen rückgebaut werden. Mit dem Rückbau einer Anlage kommt auch das Thema der Entsorgung und damit das Thema der Recyclingfähigkeit auf.“

Da bezieht sich Förderfähig auf die Laufzeit von 20 Jahren und nach 30 Jahren  muss es abgebaut werden und ev. durch neuere ersetzt werden.

Faktencheck aus https://mwu.sachsen-anhalt.de/energie/erneuerbare-energien/windenergie/faktencheck

„Wie viel klimaschädliches Kohlendioxid fällt bei der Herstellung von Windkraftanlagen an?

Das Umweltbundesamt hat im Jahr 2021 die Ökobilanz von Windkraftanlagen untersucht. Je nach Standort ergab sich für den kompletten Lebenszyklus einer Windkraftanlage inklusive Recycling ein Treibhausausstoß von durchschnittlich 10,6 Gramm Kohlendioxid pro Kilowattstunde Strom.

Ein wesentlicher Grund hierfür ist der Einsatz fossiler Energien bei der Herstellung von Stahl und Zement, der für den Bau der Anlagen erforderlich ist. Da die Stromerzeugung selbst aber weitgehend CO2-frei erfolgt, vermeiden Windenergieanlagen im Laufe ihrer Lebensdauer deutlich mehr Treibhausgas, als bei ihrer Produktion freigesetzt wurde. Je nach Standort gehen Experten davon aus, dass sich eine Anlage bereits nach fünf bis sieben Monaten energetisch amortisiert – bei einer Laufzeit von bis zu 25 Jahren. Und: Werden energieintensive Materialien wie Stahl und Zement in Zukunft nachhaltig hergestellt, beispielsweise mit Hilfe von grünem Wasserstoff, verbessert sich die ohnehin gute Ökobilanz der Windkraftanlagen nochmals deutlich.“

Wenn ein Windrad 25 Jahre läuft amortisiert es sich energetisch nach 5-7 Monaten. Das habe ich nicht verstanden.

Stahl und Zement werden zukünftig mit grünem Wasserstoff hergestellt. Nicht erwähnt wird der Fakt, das in Stahl und Zement endliche Rohstoffe sind, von denen eine Abhängigkeit vom Good-Will anderer Ländern abhängt ob das dort gekauft werden kann. Ich schreibe bewusst Good-Will, da wenn etwas knapp wird so ein Trieb einsetzt es nicht mehr zu teilen, oder zu verkaufen.

„Speichert Wald mehr Kohlendioxid als eine moderne Windkraftanlage?

Eine Windkraftanlage im Wald benötigt eine dauerhaft freie Fläche von etwa 0,5 Hektar. Für die Bauphase werden zusätzlich durchschnittlich 0,4 Hektar benötigt. Ein Hektar Wald bindet pro Jahr ca. 10 Tonnen CO2. Im Vergleich dazu steht eine jährliche CO2e-Vermeidung einer modernen Windkraftanlage von ca. 10.000 Tonnen. Die Einsparung ist demnach etwa 770 Mal so hoch wie die CO2-Bindung durch den Wald.“

Diese Rechnung ist viel zu einfach gerechnet. Wieviel Wald wird tatsächlich geschwächt durch ein Windrad. Es handelt sich um eine Fläche für den Bau und für die Strassen dahin nochmal die gleiche Fläche. Es ist also keine Fläche punktuell.

Aus: https://naturwald-akademie.org/viel-wind-um-die-windkraft-im-wald/

„Wie sich die Windkraftanlagen auf die Pflanzenwelt und das Mikroklima der Wälder auswirken, ist wissenschaftlich bisher nicht untersucht. Beschleunigen oder verlangsamen die Rotoren den Luftaustausch in Wäldern? Fächeln Windräder in warmen Zeiten kühlende Luft in den Wald und führen die warme Luft schneller aus dem Wald? Oder trocknen die Rotorblätter die Wälder aus? Beeinflussen Windkraftanlagen die Bestäubung in den Wäldern? Weder die Wissenschaftler:innen im Netzwerk des European Forrest Institute, noch deutsche Forschungsinstitute wie das Thünen-Institut oder die Wissenschaftler:innen im Waldbeirat der Bundesregierung haben die Auswirkungen der Windenergieanlagen auf die Vitalität der Wälder bisher erforscht.“

https://mwu.sachsen-anhalt.de/energie/erneuerbare-energien/windenergie/faktencheck

„Wie oft fangen Windkraftanlagen Feuer?

In Anbetracht von deutschlandweit fast 29.000 installierten Windrädern und rund 2.800 Anlagen in Sachsen-Anhalt sind Brände extrem selten. Ursache ist dann zumeist ein technischer Defekt in der Gondel. Durch regelmäßige Wartungsarbeiten kann dieses Risiko minimiert werden. Offizielle Statistiken gibt es zu diesem Thema nicht.“

Es gibt keine Statistik. Also handelt es sich auch um eine These die nicht belegt werden kann.

Gibt es denn für die Feuerwehr schon eine Alternative zu PFAS im Schaum? Hier steht ja, gibt es.

Problem:

Aus https://derbrandschutzbeauftragte.de/die-umweltfreundliche-alternative/#5

„Die Löschtechnik muss also dekontaminiert werden. Aktuell gibt es hierfür zwei mögliche Vorgehensweisen: Neubau oder Sanierung. Neue Löschtechnik ist die sicherste Variante, eine Rückkontamination kann ausgeschlossen werden. Neue Löschtechnik hat aber zwei bedeutende Haken: Sie ist sehr teuer und oft nicht sofort lieferbar. Die Lieferzeiten neuer Löschfahrzeuge betragen gut und gerne mehrere Jahre – in denen Rechtsunsicherheit für den Betreiber der Löschtechnik besteht.“

Das wäre eine gute Frage für das Projekt Externsteine. Ob die Feuerwehr, die dort die Aufgabe hätte ein Windrad zu  löschen, falls es brennt bis zum Aufbau auch das gewährleisten kann.

Auch bei der Entsorgung von PFAS gilt es einiges zu beachten. PFAS auf molekularer Ebene zu zerstören gelingt erst bei Temperaturen oberhalb von 1.100 ° C. Die Temperaturen in regulären Müllverbrennungsanlagen liegen hierunter. In Deutschland gibt es nur wenige Standorte, die bei Temperaturen oberhalb von 1.100 ° C PFAS entsorgen können – mit begrenzten Kapazitäten. Für die Zukunft wird deshalb hier mit stark steigenden Preisen gerechnet.“

Auch könnte hier ein Hinweis für die Möhnetalsperre sein warum sie belastet sein könnte. Eine Müllverbrennungsanlage in der Nähe, die halt auch die alten Teflonpfannen, beschichtete kaputte Regenjacken, Reste von Kosmetik der Bürger verbrennt.

Also das übersteigt gerade meinen Forschergeist.
Aber hier kann man sich über gemeldete Störfälle informieren.

https://www.infosis.uba.de/index.php/de/site/12981/zema/index/28896.html

Ah aber jetzt hab ichs gefunden. Den Grund für den hohen PFAS Gehalt dort.

Aus https://www1.wdr.de/archiv/jahresrueckblick/pftskandal100.html

„Das NRW-Umweltministerium bestätigt, dass die Chemikalie im Bio-Kompost einer Forst-Rekultivierungsfläche in Brilon-Scharfenberg gefunden worden sei. Regen habe den belasteten Dünger in Möhne und Ruhr getragen, von wo aus er auch ins Grundwasser gelangt sei.“

Beim NABU Niedersachsen lese ich, dass die Waldbrandgefahr unberücksichtig bleibt bei Planungen von Windrädern im Wald.

Und das es unterschätzt wird, dass ein Windrad Feuer fangen kann und dementsprechend bei Trockenheit viele Brandherde verursachen kann.
Nur mal echt kurz überflogen die Suche nach brennenden Windrädern:

7.8.25 Bad Liebenwerder
16.5.25 Bremervörde
3.7.25 Stemwede
2.1.25 Kirchheimbolanden
2.1.25 Gildehausen
7.8.25 Übigau-Wahrensbrück
6.8.24 Reher

Aus: https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/feuer-loeschen-windrad-114.html

„Brände an den Millionen Euro teuren Windrädern können einen großen finanziellen Schaden verursachen, sie sind aber äußerst selten. Fünf bis zehn Brände gäbe es etwa jährlich, schätzt Wolfram Axthelm vom Bundesverband Windenergie. „Das ist im Promillebereich und damit sozusagen für den gesamten Anlagenpark zu vernachlässigen“, sagt er dem MDR-Magazin-Umschau.“

Jetzt wirklich zu recherchieren, wieviele Windräder 2024 gebrannt haben oder so übersteigt meine Kapazität. Und ist denke ich auch nicht so wichtig jetzt.

Ausser zu sagen es ist nicht wichtig sich damit zu beschäftigen. Eventuell lediglich für Betreiber und Investoren und Versicherungen und sowas.

Weiter zum Faktencheck

„Stellt Infraschall von Windkraftanlagen eine Gesundheitsgefahr für Menschen dar?

Der von modernen Windkraftanlagen erzeugte Infraschall – also Schall unterhalb des menschlichen Hörbereichs – liegt selbst in kurzen Abständen zwischen 150 und 300 Metern deutlich unterhalb der Wahrnehmungsschwelle des Menschen. Damit sind Gesundheitsschäden und erhebliche Belästigungen nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht zu erwarten. Anhand der aktuellen Studienlage gilt es als unwahrscheinlich, dass Windkraftanlagen mit Infraschall Stress und andere körperliche oder psychische Symptome auslösen können.“

Und was ist mit dem hörbaren Geräuschen?

Ich beende den Faktencheck.

Ich finde keine Begründung für Windräder.

So dann suche ich: Was passiert wenn Windkraft verboten ist.

Aus: https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2022/bvg22-088.html

Die Landesgesetzgeber können Waldgebiete aufgrund ihrer Gesetzgebungskompetenz für Naturschutz und Landschaftspflege unter Schutz stellen, sofern diese Gebiete aufgrund ihrer ökologischen Funktion, ihrer Lage oder auch wegen ihrer Schönheit schutzwürdig und -bedürftig sind. In Thüringen hat der Gesetzgeber von dieser Möglichkeit schon vor der Einführung von § 10 Abs. 1 Satz 2 ThürWaldG durch verschiedene Regelungen Gebrauch gemacht. Prägend für diese Regelungen ist aber ein über den generellen Bedarf nach unbebauter Natur und Landschaft hinaus gehender spezifischerer Bedarf, konkrete Teile von Natur und Landschaft wegen ihrer besonderen Funktion, Lage oder Schönheit zu erhalten oder auch zu entwickeln.

„Nach § 10 Abs. 1 Satz 2 ThürWaldG ist eine Änderung der Nutzungsart zur Errichtung von Windenergieanlagen in Thüringen unzulässig. Die Regelung schließt die Umwandlung zur Errichtung von Windenergieanlagen ausnahmslos und ohne Möglichkeit der Genehmigung aus. Rund 34 % der Fläche des Freistaats Thüringen sind Waldflächen. Ein nennenswerter Teil des Waldes besteht aus sogenannten Kalamitätsflächen, bei denen eine forstwirtschaftliche Nutzung wegen Waldschäden, etwa aufgrund von Sturmfolgen oder Schädlingen, nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich ist. Auch diese geschädigten Waldbestände und Kahlflächen gelten als Wald und sind vom Ausschluss der Umwandlung zur Errichtung von Windenergieanlagen durch § 10 Abs. 1 Satz 2 ThürWaldG erfasst.

Die Beschwerdeführenden sind Eigentümerin und Eigentümer von in Thüringen gelegenen Waldgrundstücken. Der Waldbestand auf ihren Grundstücken ist teilweise insbesondere durch Schädlingsbefall erheblich geschädigt und wurde deshalb gerodet; beabsichtigt ist, auf den Grundstücken Windenergieanlagen zu errichten und zu betreiben. Mit ihrer Verfassungsbeschwerde wenden sie sich gegen den Ausschluss der dafür erforderlichen Umwandlung durch § 10 Abs. 1 Satz 2
ThürWaldG und rügen insbesondere eine Verletzung ihres Eigentumsrechts (Art. 14 Abs. 1 GG).“

Die zulässige Verfassungsbeschwerde ist begründet.

  1. Das in § 10 Abs. 1 Satz 2 ThürWaldG geregelte Verbot der Änderung der Nutzungsart von Waldflächen zur Errichtung von Windenergieanlagen greift als Inhalts- und Schrankenbestimmung in das durch Art. 14 Abs. 1 GG geschützte Eigentumsgrundrecht der Beschwerdeführenden ein.“

Den Rest überfliege ich und würde für die Übersetzung in einfache Sprache vermutlich min eine Woche brauchen a 8h tgl.

Aus https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/bverfg-1bvr2661-21-thueringen-verbot-windraeder-im-wald-verfassungswidrig-keine-gesetzgebungskompetenz

„Mit Erfolg. Die Regelung greife in das von Art. 14 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG) geschützte Eigentumsrecht der Beschwerdeführenden ein.“

Also ich habe das so verstanden, dass es ein Bodenrecht und ein Naturschutzrecht gibt. Das habe ich schon mal herausgefunden.

Eigentumsrecht der Beschwerdenführer.

Was wäre, wenn die Bürger in Thüringen jetzt sagen, oder alle deutsche Bürger, weil es betrifft ja alle Bürger der Welt eigentlich, der Wald gehört uns allen. Als Grundpfeiler für unser Wohlbefinden.

Wald gehört uns allen? Wir beschweren uns auch jetzt.
Darf dann keiner in den Wald von denen Besitzern? Ist da ein Zaun drum? Oder dürfen Bürger da spazieren?
Es gibt ja auch so ein Recht auf Erholungsflächen für Bürger oder auch Bestimmungen wieviel es davon geben muss.

Besitz verpflichtet soweit ich weiss und wenn man einen Schaden anrichtet, muss dieser ausgeglichen werden.
Da bin ich ja heute auch noch nicht an einem Bsp wo ich sagen kann:

Ok Buchenwald Junkerwald soll zerschnitten werden. Aufforstung von so und so vielen Buchen als Ersatz (wo?) kostet so und so viel.

Und es gibt keine Forschung über Auswirkungen Windkraft im Wald.
Und wenn der Waldbesitzende dann Schäden dadurch bekommt, die dann erforscht sind und bewiesen, lohnt es sich vielleicht dann doch nicht, oder?

Vielleicht sind die so hoch, dass er dann in Konkurs geht und dann ist der Wald geschädigt und wer muss es dann ausgleichen? Das Land Thüringen? Deutschland?

Auf der weiteren Suche was ein Aktienexperte zum Thema Windkraft sagt poppt ein neuer Hinweis auf, den ich noch nicht erwähnte oder wusste.

Hat Deutschland genug Wind für die Ausbauziele. Sicher habe ich im Vorbeifliegen gelesen, dass es wohl in Süddeutschland wenig Wind gibt. Dort aber Energiehungrige Unternehmen sitzen. Und für die müssen dann die Leitungen gelegt werden von der Nord-und Ostsee (sollten sich dann doch noch Unternehmer finden, die investieren würden).

 

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