Hohe Kosten kommen auf Grundstückeigentümer und Unternehmen zu, bei der Reinigung von kontaminierten Böden durch PFAS.
Die EU denkt über ein komplettes Verbot nach, was die Herstellung von Windrädern unmöglich machen wird, jedenfalls nicht so wie es derzeit getan wird.
Ab 2026 ist ein Teil dieser PFAS schon verboten und es wird keine damit beschichteten Pfannen, Regenjacken oder Kosmetik in Europa mehr geben, mit diesem Inhaltsstoffen.
Also was ist das?
Aus: https://www.quarks.de/umwelt/wie-gefaehrlich-sind-pfas-fuer-dich/
„Die sogenannten per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS) sind fluorhaltige Kohlenwasserstoffverbindungen mit einer sehr niedrigen Oberflächenenergie. Sie treten also kaum mit anderen Stoffen in Wechselwirkung, sie sind abweisend gegen Wasser, Schmutz und Fett und kommen deswegen auch in vielen Produkten vor. Da PFAS sehr stabil und langlebig sind, kennst du sie vielleicht auch unter dem Namen „Ewigkeitschemikalien„.
„Auch für Europa gibt es alarmierende Zahlen. Journalistinnen und Journalisten sammelten 2023 für das Forever Pollution Project Daten zu Orten, an denen besonders hohe PFAS-Konzentrationen vorkommen. Allein in Deutschland wurden mehr als 300 Hotspots mit sehr hohen Grundwasserbelastungen identifiziert. “
Die Kosten der Reinigung des Bodens von PFAS.
„Die Verschmutzung verursacht große Kosten
Wie teuer es werden könnte, betroffene Gebiete zu reinigen, haben die PFAS-Experten Ali Ling von der University of St. Thomas in Minnesota und Hans-Peter Arp von der Norwegian University of Science and Technology für das internationale Rechercheteam „Forever Lobbying Projekt“ berechnet, zu dem auch NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung gehören.
Das Ergebnis: Sollte die Verschmutzung mit den Chemikalien so weitergehen, könnte die Reinigung in 31 untersuchten europäischen Ländern in den kommenden 20 Jahren rund zwei Billionen Euro kosten. Allein für Deutschland berechnen die Forscher mögliche jährliche Kosten von mehr als 800 Millionen Euro – im konservativsten Szenario. Dabei handelt es sich nur um Kosten für die Reinigung der Umwelt von den PFAS, von denen Experten annehmen, dass sie schon in der Umwelt sind.
Auch auf Unternehmen könnten hohe Beseitigungskosten zukommen
Das zweite Szenario spiegelt auch zukünftige PFAS-Freisetzungen wider und geht unter anderem davon aus, dass es keine wirksamen Beschränkungen für diese Chemikalien gibt. Unter diesen Voraussetzungen belaufen sich die geschätzten Kosten für eine Reinigung der Umwelt sogar auf mehr als 17 Milliarden Euro pro Jahr für Deutschland. Gemäß dem Bundes-Bodenschutzgesetz gilt in Deutschland, dass die Verursacher und Grundstückseigentümer verpflichtet sind, für die Beseitigung der Verunreinigung zu sorgen. Die Kosten betreffen also nicht nur den Staat, sondern zum Beispiel auch Unternehmen.
Wie gefährlich sind PFAS für Menschen?
Während Herstellung und Entsorgung zu gefährlichen Verunreinigungen der Umwelt führen können, ist es in der Regel unbedenklich, Produkte zu benutzen, in denen PFAS verarbeitet sind. Eine PFAS-haltige Regenjacke etwa ist für den Träger nach aktuellem Wissensstand nicht gefährlich.
Denn laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sind PFAS-haltige Beschichtungen fest an die Outdoor-Kleidung gebunden. Darum gilt eine Aufnahme über die Haut als unwahrscheinlich. Durch das Waschen der Jacken und später beim Entsorgen können die Stoffe jedoch wieder in die Umwelt – und am Ende möglicherweise ins Trinkwasser und in Nahrungsmittel gelangen.
Das BfR rät aber zum Beispiel davon ab, beschichtete Koch-, Back und Bratgefäße leer zu überhitzen. Denn bei Temperaturen über 360 °C bilden sich giftige Dämpfe aus fluorierten Verbindungen und Partikeln.
Ablösungen von Pfannen eher weniger bedenklich“
Einwurf
Es steht da nicht: unbedenklich. Sondern lediglich weniger bedenklich. Also bedenklich.
„Gesundheitlich unbedenklich sei es hingegen, wenn sich von einer zerkratzten Beschichtung kleinste Teilchen lösen und beim Essen verschluckt werden. Da PTFE, also das Material, das häufig für die Beschichtung genutzt wird, reaktionsträge ist, werden diese Teilchen nicht verdaut und vom Körper unverändert wieder ausgeschieden. Eine Einschätzung, wie gefährlich PFAS in ihrer Gesamtheit sind, ist schwierig, weil es so viele gibt, die auch noch unterschiedlich gefährlich sind.“
(also ins Trinkwasser gehts und dann wieder in den Körper)
„Auch wenn PFAS-haltiger Löschschaum genutzt wird und in den Boden sickert, landet PFAS in der Umwelt. Heutzutage gibt es für die meisten Löscheinsätze PFAS-freie Alternativen, aber da es über viele Jahre anders war, sind auf diesem Wege große Mengen PFAS in der Umwelt gelandet.
Da PFAS mittlerweile in Böden und Grundwasser stecken, nehmen Pflanzen, die auf PFAS-belasteten Böden gepflanzt werden, die Stoffe auf. Essen wir diese Pflanzen, landen die PFAS in unserem Körper. Werden die Pflanzen an Tiere verfüttert, reichern sie sich dort weiter an – und ihr Fleisch, das wir essen, ist ebenfalls mit PFAS verunreinigt. Auch Tierprodukte wie Milch oder Eier können PFAS enthalten.
(ja ok oder in die Pflanzen oder Tiere und dann wieder in den Körper)
Im Trinkwasser wurden in der Vergangenheit ebenfalls PFAS-Belastungen gemessen. Ab 2026 gelten allerdings Grenzwerte fürs Trinkwasser, sodass dann nur noch sehr geringe PFAS-Belastungen zulässig sind. Schon jetzt machen viele Wasserwerke etwas gegen die PFAS-Belastung, in Köln werden PFAS beispielsweise mit Aktivkohle herausgefiltert.
Weitere Angaben zum Artikel:
EFSA-Werte sind nur eine Empfehlung
Im September 2020 hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) eine Neubewertung der gesundheitlichen Risiken durch PFAS in Lebensmitteln vorgenommen. Darin heißt es: Eine Wochendosis von 4,4 Nanogramm pro Kilogramm Körpergewicht für die Summe aus den vier im menschlichen Blut überwiegenden PFAS sollen nicht überschritten werden.Wichtig zu wissen: Dieser Wert ist eine Empfehlung, die aus einem wissenschaftlichen Gutachten hervorgeht, keine gesetzliche Vorgabe.
Die Verbindungen reichern sich im Körper an
Kommen PFAS über die Nahrung in deinen Körper, werden sie über den Magen-Darm-Trakt ins Blut aufgenommen. Sie werden also nicht direkt ausgeschieden, sondern bleiben im Körper. Dort können sie sich an Proteine in Blut, Leber oder Niere binden und sich so im Körper anreichern. Langkettige Verbindungen, also größere Moleküle, wie zum Beispiel PFOA oder PFOS bleiben länger im Körper als kurzkettige Vertreter. Welche Folgen das hat, zeigte eine Langzeitstudie mit einer Laufzeit von sieben Jahren.
Darin untersuchten Forschende in ganz Europa Kinder und Jugendliche auf ihre Belastung mit verschiedenen Chemikalien, darunter auch PFAS. Die gefundenen Konzentrationen überschritten die von der EFSA vorgeschlagene kritische Wochendosis um das Tausendfache. In hohem Maße hatten sich die Verbindungen PFOS und PFOA im Blut der Kinder und Jugendlichen angereichert.“
„Heute kennt die Wissenschaft schon einige sehr bedenkliche Folgen, die durch die Langzeitbelastung mit PFAS entstehen können. So weiß man zum Beispiel, dass die Anwesenheit von PFAS im Körper dazu führen kann, dass bei Kleinkindern die Immunantwort auf Impfungen nicht richtig funktioniert. Ob das bedeutet, dass Impfungen durch PFAS-Belastung schlechter wirken oder wir sogar infektanfälliger werden können, lässt sich bisher nicht beantworten. Hier ist mehr Forschung nötig.
Verdacht: Die Verbindungen könnten Parkinson und Alzheimer begünstigen
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bewertet PFOA mittlerweile als krebserregend und PFOS als möglicherweise krebserregend für den Menschen. Allerdings tritt dieser genschädigende Effekt dieser PFAS erst in so hohen Dosierungen auf, wie wir sie im Alltag nie aufnehmen. Auch ein Zusammenhang mit Hoden- und Nierenkrebs wird in der Forschung diskutiert. PFAS stehen außerdem in Verdacht, dass sie die Hormone der Schilddrüse beeinflussen und Parkinson und Alzheimer begünstigen könnten.
Es gibt zahlreiche weitere Verdachtsfolgen, für die es bisher noch keine Beweise gibt. Außerdem kommt erschwerend dazu, dass die PFAS-Belastung der Bevölkerung allgemein hoch ist und Vergleichsstudien so kaum möglich sind.“
Auf PFAS zu verzichten, ist gar nicht so einfach, auch weil es keine Kennzeichnungspflicht gibt. In einigen Bereichen, etwa bei der Beschichtung von Kleidung, gibt es seit Jahren Bestrebungen, die bedenklichen Materialien zu ersetzen. Einige Hersteller haben gute Alternativen gefunden, in anderen Fällen waren die Ersatzprodukte aber nicht unbedingt weniger gesundheitsgefährdend.Wenn du sichergehen willst, achte beim Kauf von Kleidung, Schuhen, Rucksäcken oder Imprägniersprays darauf, dass der Hersteller sie als „fluorfrei“, „frei von PFC“, oder „ohne PFAS“ bezeichnet.
Zur Beschichtung von Verpackungsmaterialien eignen sich Wachse, Paraffine oder Silikone, auch wenn die Nachteile haben. Gewachste Oberflächen sind weniger robust gegen Kratzer und Knicke. Kaffeebecher beispielsweise durchweichen schneller.
Generell hilft ein erhöhtes Bewusstsein der Verbraucherinnen und Verbraucher über das Vorkommen von PFAS dabei, eine Entsorgung so fachgerecht wie möglich zu gestalten. Sprich: Beschichtete Pfannen gehören nicht in den Restmüll und Einwegbecher nicht ins Gebüsch. Für eine weitreichende Problemlösung ist allerdings der Gesetzgeber verantwortlich.
Jede dritte Region sieht in PFAS Gefährdung
Wie geht Deutschland mittlerweile gegen die PFAS-Verschmutzung vor? Das zeigt eine Umfrage unter allen 400 Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland, die NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung gemeinsam mit der deutschen MIT Technology Review durchgeführt haben. Fast zwei Drittel aller Kreise und kreisfreien Städte haben geantwortet.
Eins der Ergebnisse: Etwa jede dritte Region sieht in PFAS eine aktuelle oder zukünftige Gefährdung. Nur wenige Kreise können Angaben dazu machen, wie lange in ihrer Region noch Kosten für die Sanierung und das Monitoring von PFAS anfallen werden. Von denen schätzen allerdings 85 Prozent: noch über 20 Jahre.
Ebenfalls geben nur wenige an, wie hoch die Kosten vor Ort jeweils ausfallen werden. Denn die konkrete Höhe der Kosten kann von vielen Bedingungen abhängen wie Verschmutzungsgrad, zu erfüllenden Grenzwerten und vorhandenen Sanierungstechnologien. Allerdings sucht fast die Hälfte der Kreise, die geantwortet haben, nicht aktiv nach PFAS.
Unterschiedliche Behörden sind für die Chemikalien zuständig
Die Zuständigkeiten für PFAS sind in Deutschland auf unterschiedliche Stellen verteilt. In NRW sind etwa für die Bearbeitung von Verdachtsfällen in Boden und Grundwasser die unteren Bodenschutzbehörden der Kreise und kreisfreien Städte und in bestimmten Fällen die Bezirksregierungen zuständig, also die allgemeinen Vertretungen der Landesregierung in den Bezirken. Die Landesregierung unterstützt dabei unter anderem finanziell und das Landesumweltamt berät und informiert.
„Die Kosten übersteigen deutlich die Leistungsfähigkeit der Kommunen“, sagt etwa Jochen Kral, Dezernent für Mobilität und Umwelt von der Stadt Düsseldorf. Zwar gilt gemäß dem Bundes-Bodenschutzgesetz, dass die Verursachenden und Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer verpflichtet sind, für die Beseitigung der Verunreinigung zu sorgen. Doch wenn zum Beispiel kein Verursacher ausfindig gemacht werden kann oder das betroffene Grundstück Stand, Land oder Bund gehört, kommen immer wieder auch die Steuerzahler für die Kosten auf.
So hat Düsseldorf in den vergangenen Jahren mehr als zehn Millionen Euro für PFAS-Projekte ausgegeben – aber damit ist es noch lange nicht getan. Allein für die Sanierung einer großflächigen Grundwasserverunreinigung in Gerresheim werden für die nächsten 15 Jahre Kosten in Höhe von über 20 Millionen Euro anfallen, schätzt die Stadt.
(diese Schätzungen ruhen auf Annahmen, es könnte auch mehr oder weniger sein)
Artikel Abschnitt: Wie ist der Gebrauch von PFAS gesetzlich geregelt?
„Im Mai 2020 begannen Aktivitäten für eine weit gefasste Beschränkung der gesamten Gruppe der PFAS. Alle Verwendungen dieser Stoffe, die nicht als gesamtgesellschaftlich unabdingbar gelten, sollen künftig verboten werden“,
Was ist gesamtgesellschaft unabdingbar? Ich weiss ja nicht ob ein Unternehmer der mit Wind spekuliert schon die Bodenreinigung zukünftig miteingerechnet hat in seinen Rechenplänen. Oder ob es da auch schon Vetragsklauseln gibt, das der Grundstückseigentümer das bezahlen muss, oder der Bürger mit höheren Stromkosten dann?
Da ich mich gerade als Bildprojekt mit der Verneinung eines Windparks um die Externsteine beschäftige, müsste ich nachfragen wie die Veträge aussehen. Ob das der Landkreis übernimmt, der eh schon pleite ist? Und Herr Prinz von Lippe? Der müsste wohl alles selber tragen? Oder das Unternehmen welches das Rad baut. Und wenn das pleite geht? Bzw. steht DAS schon in den Verträgen drin? Soweit ich weiss müssen die Betonsockel nicht entfernt werden, wenn das Rad nicht mehr läuft. Und wieviel kostet es eins wieder abzubauen? (Also nach welcher Jahreszahl lohnt es sich inkl. aller Kosten? Nehme ich mal an das logisch ist, dass ein Unternehmer keine gesamtgesellschaftliche Aufgaben übernimmt ohne Gewinn zu machen oder sogar noch ein Minus zu machen…….wer würde dann die Dinger bauen, wenn es gesamtgesellschaftlich unabdingbar wäre?
Und wo gibt es vorher und nachher Proben? Also Bodentest vor dem Windrad und dann nach einer Laufzeit von 1 Jahr / 2 usw.
„Auch auf die Grenzwerte für Trinkwasser müssen wir noch warten. Zwar ist die neue Trinkwasserverordnung im Juni 2023 in Kraft getreten, die Grenzwerte sind aber erst ab 2026 bzw. 2028 verpflichtend. Kritik gibt es etwa von Betroffenenvertretern aus Hotspotregionen an der langen Frist bis zur Umsetzung und an der Höhe der Grenzwerte.
Die betragen
- 500 Nanogramm pro Liter (ng/l) für die Gesamtheit aller PFAS
- 100 ng/l für die Summe von 20 Verbindungen
- 20 ng/l für die vier bedenklichsten Vertreter
und sind damit erheblich höher als die tolerierbaren Aufnahmemengen der EFSA von 4,4 Nanogramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Woche.
Auch für Lebensmittel gibt es Grenzwerte. Die Verordnung (https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32022R2388) legt Höchstwerte für Eier, Fisch- und Fleischprodukte fest. Die Werte befinden sich alle im Mikrogrammbereich und sind damit – je nach Verzehrmenge – um das Hundert- bis Tausendfache höher als die Mengen, die nach Ansicht der EFSA gefahrlos gegessen werden können.“
So ich habe nun einen Brief geschrieben und noch mehr gelernt.
Der Brief zielt darauf ab jemanden zu finden, der den Boden mal untersuchen kann um die Externsteine herum.
Um, falls Windräder gebaut werden, man wirklich sagen kann: OK, der Boden war vorher so und so und nach 3 Jahren Laufzeit nun so und so. Damit die Kosten dann exact und ohne gesagt zu bekommen, der war schon vorher so belastet, übernommen werden müssten. Wieviel PFAS ein Windrad in die Böden gibt, weiss ich aktuell noch nicht. Was ich weiss, die bröseln.
Meine Intuition sagte ja „Alles Tod“ zum Stichwort Windrad.
Ich habe mit dem Ortsgeist der Externsteine kurz Kontakt aufgenommen gehabt.
(Was ist ein Ortsgeist?)- Naturwesen
Und mir wurde mitgeteilt: Bitte, die giftige Suppe aus dem Boden weg.
Ich habe ja schon mal eine Deponie im Wald gefunden, versteckt unter Blättern und Erde.
Meine erste Idee war also, ob Menschen die sowas finden können, oder sich führen lassen können, von den dort lebenden Naturwesen, die Müllstellen zu finden.
(Was ist ein Naturwesen?) – Naturwesen
Das war jedoch bevor ich auf das Thema PFAS stiess. Und so macht es gerade für mich mehr Sinn, dass es sich um eine grossflächige Vergiftung handelt.
So unwahrscheinlich ist das nicht, da die Möhnetalsperre, nicht weit entfernt zu den Hotspots der PFAS Vergiftung zählt.
So recherchierte ich noch was, was die Ursache für die Talsperre sein könnte so verschmutzt zu sein davon. Es heisst in dem Artikel
Aus: https://www.umweltbundesamt.de/faq-0#wo-gibt-es-in-deutschland-sog-hotspots-dh-besonders-belastete-orte
„Der erste PFAS-Fall in Deutschland wurde bereits im Jahr 2006 bekannt. In der Möhnetalsperre in Nordrhein-Westfalen, die als Trinkwasserspeicher dient, wurden außergewöhnlich hohe PFAS-Konzentrationen gemessen. Die dafür verantwortlichen Quellen waren höchstwahrscheinlich die (illegale) Ausbringung von kontaminierten organischen Abfallgemischen und Bodenverbesserungsmitteln auf landwirtschaftlichen Flächen. Die Bevölkerung von Arnsberg wurde unwissentlich und vermutlich über Jahre hinweg mit PFAS-kontaminiertem Trinkwasser versorgt. Freiwillige nahmen an Studien teil, die erste Ergebnisse zum Langzeitverhalten und den Auswirkungen von PFAS beim Menschen ableiteten.“
..(illegale) Ausbringung von kontaminierten organischen Abfallgemischen und Bodenverbesserungsmitteln auf landwirtschaftlichen Flächen
Illegale Ausbringung von kontaminierten organischen Abfällen
Was ist organischer Abfall?
Aus: https://www.humintech.com/de/glossar/organisches-material?tx_blog_posts%5B%40widget_0%5D%5BcurrentPage%5D=3&cHash=03811241c33ff082875b5584d77034dd
„„Organisches Material“ ist eine Sammelbezeichnung für sämtliche von Kohlenstoff abgeleiteten chemischen Verbindungen (mit Ausnahme der Kohlenstoffoxide CO2 und CO sowie der Carbonate und Carbide).“
Ich weiss nicht was das sein könnte für die Möhnetalsperre.
„Bodenverbesserungsmitteln auf landwirtschaftlichen Flächen“
Es sind damit aber auch Pestizide gemeint
So, bei der Recherche ob in der Fortswirtschaft auch Pestizide benutzt werden? Finde ich aus:
https://www.forstpraxis.de/pflanzenschutzmittel-im-forst-die-aktuelle-zulassungssituation-19052
„Die Forstwirtschaft in Deutschland greift nur in gut begründeten Ausnahmefällen zu Pflanzenschutzmitteln (PSM). Doch leider kann im Wald nicht ganz auf den PSM-Einsatz verzichtet werden.“
https://thelawofnature.eu/karate-forst/
Hier hatte ich über ein Insektizid geschrieben. Könnte das auch so ein PFAS Gift sein?
Zusätzlich finde ich
https://www.terragala.de/pflanzenschutz/forstpflanzen/?gad_source=5&gad_campaignid=17689039857&gclid=EAIaIQobChMI6dPXheDnjwMVf1lBAh13-CzNEAAYASAAEgJz-fD_BwE. /
Das sind die Plastikhülsen, die um neu angepflanzte Bäume gelegt werden. Könnten die das auch verteilen?
Weiter zu meinem Brief
Also: Wer kann den Boden mal um die Externsteine herum untersuchen?
Auf Gifte und eben diese PFAS?
Auch damit, falls ein Windrad gebaut wird, danach nicht gesagt werden kann, der Boden war vorher schon vergiftet.
So würde man genau sehen können, ob sich durch den Betrieb des Windrades etwas verändert im Boden. Und die Kosten der Reinigung könnten dann genau bestimmt werden.
Sollte der Boden jetzt schon dort mit PFAS voll sein und die giftige Suppe im Boden sich darauf beziehen, wäre die Frage wer das dann reinigt. NRW? Der Landkreis? Also wer ist der „Eigentümer des Waldes / Steine“ dort?

